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Mit 3 Bonus Tracks von Lana Del Rey (CD)
Kurzbeschreibung:
Inhaltsverzeichnis:
von einer Kundin oder einem Kunden
Millionärstochter, Leben in einer Wohnwagensiedlung, Schlauchbootlippen, Song des Jahres 2011, konstruierter Imagewechsel, Retro-Königin, Video des Jahres 2011, Music Noir, Newcomerin des Jahres 2012, böses Mädchen.....
In den letzten Monaten hatte man einfach keine Chance. Dem Hype und der Gerüchteküche um die geheimnisvolle Sängerin aus New York mit der Wahlheimat London und ihrem Song Video Games konnte man sich schlichtweg nicht entziehen. Kein Wunder, denn der Song (+ Video) ist wirklich großartig und genau wie seine Interpretin von einer unheimlichen und faszinierenden Schönheit.
Bei all dem (gut arrangierten) Mysteriösen um Lana del Rey bekam mich dann vor Wochen ein eigenartiges Gefühl was ihr Album "Born to die" betrifft. Ist das alles nur eine riesige Luftblase, die am 27.01.2012 erbarmungslos platzen wird? Bleibt es bei dem prophezeiten One-Hit-Wonder?
Und nun ist es also da, und man braucht eigentlich nur einen Durchlauf der 12 Titel um zu erkennen: Es ist kein One-Hit-Wonder!! Dieser Eindruck bestätigt und festigt sich dann mit jedem weiteren Hören. Hier liegt perfekt produzierte Popmusik vor, die (wie schon auf der Singleauskopplung) mit einer dunklen und melancholischen Eleganz daherkommt und von der wir einhundertprozentig im noch jungen Musikjahr so einiges auf die Ohren bekommen werden. Nach meiner Einschätzung stecken hier 12 potentielle Charterfolge auf nur einer Platte. Die spezielle Stimme von Lana mit den unterschiedlichsten Facetten macht dabei einfach Laune und Lust auf mehr. Die Frauenpower vom Vorjahr geht weiter!!
Mein Fazit: Ob nun Kunstprojekt oder nicht, Lana Del Rey ist die 2012er Adele und ihr "Geboren um zu Sterben" lädt ein zum Träumen und Genießen.
Anspieltipps: Born to die, Summertime Sadness
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Rezension von Thomas Zörner aus Lentia Top-10 Rezensent
In einer Welt, deren Charts von Dance Musik dominiert wird, sind Damen wie Lana Del Rey eine Genugtuung für die geschundene Musikliebhaberseele. Natürlich ist auch das, was die Frau mit dem Botoxschmollmund macht nicht neu, denn eine Adelle, Duffy, und nicht zuletzt Amy Whinehouse haben dieser Retro Female Welle den Weg geebnet, den nun auch Del Rey beschreitet, und doch tut sie dies so ganz anders als ihre Vorgängerinnen. Ihr Musik ist ein düsterer, von Streichern und Synthies getragener Pop, Sadcore nennt sie das selbst, dessen Texte von hilflos bis lasziv rangiert. Der Opener Born To Die bietet gleich beides, und klingt nicht selten wie der Soundtrack zu einem Gangsterfilm über die 60er, jener Epoche, der sich die Künstlerin selbst so verbunden fühlt, immerhin gehört zu ihren Vorbildern niemand geringeres als das King of Rock Elvis himself. Auch wenn davon nicht viel zu hören ist, denn rockig wird die gute Lana. Dafür plündern ihre Produzenten schon mal gerne im Hip Hop, wie Off To The Races beweist. Eine großartige Nummer, die Del Rey sexy, wie verletzlich, zeigt und ihre stimmliche Bandbreite präsentiert. Vom meist präsenten dunklen Ton, bis zu mädchenhaftem Quietschen packt die Frau alles. Traurig ist, abseits der Musik, aber, dass sich Del Rey bereits jetzt mit Imageproblemen herum schlagen muss, schuld daran ist ihr erster Hit Video Games. Mal abgesehen davon, dass der Track einem griechischem Volkslied erschreckend ähnlich ist, präsentierte sie sich im zugehörigen Video als Hipsterprinzessin im Billigvideodesign, was besonders der Alternative Szene gut gefiel, und nun ist sie doch bloß Pop? Gut, dass mir solche Imagespirenzchen wunderbar egal ist, und deswegen genieße ich sowohl das tolle Video Games, als auch das nicht minder gute National Anthem, das eben wesentlich mehr Pop ist. Die Luft geht Lana allerdings gegen Ende aus, denn Nummern wie Carmen, oder Radio kommen nicht an das etablierte Niveau von Songs wie Diet Mountain Dew, und Dark Paradise heran. Ein besonderes Schmankerl versteckt sich im Übrigen noch in den Bonustracks der Limited Edition, und zwar Lolita ein Image, das Del Rey ohnehin teils stark strapaziert (Off To The Races), macht sie daraus auch noch eine verdammt gute Nummer, die abermals Hip Hop Beats aufweist. Born to Die ist ein düsteres, trauriges, sexy, laszives Album geworden, das meine Erwartungen absolut erfüllt hat.
von einer Kundin oder einem Kunden
Was für eine großartige Musikerin! Es gibt nur sehr wenige Alben auf dieser Welt, die man sich anhört und die sofort beim ersten Hören begeistern. Einen solchen Juwel habe ich in diesem ersten Album von Jana del Rey entdeckt.
Endlich ein Stück Musik, das vollkommen ohne lauten und übersteigerten Frauengesang auskommt. Im Gegenteil! Lana del Rey's Stimme legt sich wie ein warmer Mantel um die Musik und verschmilzt perfekt und absolut harmonisch mit ihr. Geradezu poetisch und gleichzeitig gewaltig. Ein Feuerwerk an Ruhe und Kraft die direkt unter die Haut fährt und deren Intensität man sich nicht entziehen kann.
Kurz gesagt: Dieses Album sollte man über qualitativ hochwertige Kopfhörer hören und dabei nichts sonst tun, als auf der Couch zu liegen und zu lauschen!
Die Größte Entdeckung der letzten zwei Jahre! Absolut herausragend und uneingeschränkt zu empfehlen!
von einer Kundin oder einem Kunden Top-10 Rezensent
Zuerst hörte ich nur die Stimme und war mir sehr sicher,eine Aufnahme aus den 50er oder 60er im Ohr zu haben.Dieses Timbre,dieses laszive,einfach genial.Die Überraschung war gross,als ich bemerkte das diese Ausnahmesängerin noch nicht einmal 20 Jahre alt ist und sie diese Musik im Internet darbot.Eine Ausnahmeerscheinung,ein wirkliches Talent.Chapeau.
Rezension von Klaus Becker aus Dortmund
Ergreifende Stimme - Titel geht direkt ins Zentrum der humanen
Kosmologie.
Herz- und Weltschmerz berühren
auf unergründliche Weise die verborgensten Gefühle des modernen Menschen.
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