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Das Labyrinth der Lichter

Roman

(6)

Packend, rasant und voller Magie - der neue Zafón!

Carlos Ruiz Zafón, Autor des Weltbestsellers ›Der Schatten des Windes‹, ist zurück! Mit seinen Romanen rund um den Friedhof der Vergessenen Bücher schuf der spanische Bestsellerautor eine der faszinierendsten Erzählwelten aller Zeiten. Die Verheißung, die mit ›Der Schatten des Windes‹ begann, findet mit seinem neuen großen Roman ›Das Labyrinth der Lichter‹ ihre Vollendung.

Spanien in den dunklen Tagen des Franco-Regimes: Ein Auftrag der Politischen Polizei führt die eigenwillige Alicia Gris von Madrid zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Unter größter Geheimhaltung soll sie das plötzliche Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären, dessen dunkle Vergangenheit als Direktor des Gefängnisses von Montjuïc ihn nun einzuholen scheint. In seinem Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch aus der Serie ›Das Labyrinth der Lichter‹, das Alicia auf schmerzliche Weise an ihr eigenes Schicksal erinnert. Es führt sie in die Buchhandlung Sempere & Söhne, tief in Barcelonas Herz. Der Zauber dieses Ortes schlägt sie in seinen Bann, und wie durch einen Nebel steigen Bilder ihrer Kindheit in ihr auf. Doch die Antworten, die Alicia dort findet, bringen nicht nur ihr Leben in allerhöchste Gefahr, sondern auch das der Menschen, die sie am meisten liebt.

Meisterlich verknüpft Carlos Ruiz Zafón die Erzählfäden seiner Weltbestseller ›Der Schatten des Windes‹, ›Das Spiel des Engels‹ und ›Der Gefangene des Himmels‹ zu einem spannenden Finale.

Portrait
Carlos Ruiz Zafón begeistert mit seinen Barcelona-Romanen um den Friedhof der Vergessenen Bücher ein Millionenpublikum auf der ganzen Welt. ›Der Schatten des Windes‹, ›Das Spiel des Engels‹ und ›Der Gefangene des Himmels‹ waren allesamt internationale Bestseller. Auch ›Marina‹, der Roman, den er kurz vor den großen Barcelona-Romanen schuf, stand wochenlang auf den Bestsellerlisten. Seine ersten Erfolge feierte Carlos Ruiz Zafón mit den drei phantastischen Schauerromanen ›Der Fürst des Nebels‹, ›Mitternachtspalast‹ und ›Der dunkle Wächter‹. Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren und teilt seine Zeit heute zwischen Barcelona und Los Angeles.

Peter Schwaar wurde 1947 in Zürich geboren, Studium der Germanistik in Zürich und Berlin, Redakteur beim Zürcher »Tagesanzeiger«, seit 1987 freier Journalist und Übersetzer (Eduardo Mendoza, Juan José Millás, Javier Tomeo, Adolfo Bioy Casares, Álvaro Mutis, Tomás Eloy Martinéz, David Trueba u.a.). Er lebt in Barcelona.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 944
Erscheinungsdatum 16.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-002283-7
Verlag S. Fischer
Maße (L/B/H) 214/139/49 mm
Gewicht 838
Auflage 1
Verkaufsrang 33
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Der vierte Eingang zum Friedhof der Vergessenen Bücher
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 27.03.2017

'Das Labyrinth der Lichter' ist der vierte Band der Reihe 'Der Friedhof der vergessenen Bücher', nach 'Der Schatten des Windes', 'Das Spiel des Engels' und 'Der Gefangene des Himmels'. Aber wie Carlos Ruiz Zafón in einem Interview mit dem Fischer-Verlag erklärte: "Jeder Band versteht sich als ein unabhängiger Eingang... 'Das Labyrinth der Lichter' ist der vierte Band der Reihe 'Der Friedhof der vergessenen Bücher', nach 'Der Schatten des Windes', 'Das Spiel des Engels' und 'Der Gefangene des Himmels'. Aber wie Carlos Ruiz Zafón in einem Interview mit dem Fischer-Verlag erklärte: "Jeder Band versteht sich als ein unabhängiger Eingang zum Friedhof der Vergessenen Bücher. Wo immer man beginnt, durch welche der vier Türen man auch tritt, wird man eine eigene Welt vorfinden." Da dieses Buch tatsächlich mein erstes des Autors war, ich also vollkommen ohne Vorwissen und Vorbereitung in diese zauberhafte Welt stolperte, kann ich guten Gewissens bezeugen: ja, man kann 'Das Labyrinth der Lichter' wirklich als eigenständiges Werk lesen - und lieben! -, aber man fühlt sich manchmal wie Alice, die kopfüber und unversehens ins Kaninchenloch stürzt. Mir schwirrte oft der Kopf, mir war ganz schwindlig vor lauter Namen und Orten und Entwicklungen und Andeutungen, und dennoch wollte ich immer weiterlesen und weiterlesen. Im Rückblick fällt es mir schwer zu glauben, dass dieser Wälzer stolze 944 Seiten auf die Waage bringt, denn die Geschichte wurde mir niemals langweilig und ich habe sie in nur fünf Tagen verschlungen... Und mir die anderen Bücher der Reihe schon gekauft, da ich jetzt unbedingt alle der möglichen Türen und Welten erkunden will. Dennoch ist es ein Buch zum Mitdenken, denn zum nebenher Konsumieren ohne Sinn und Verstand ist es viel zu schade. Es ist schwer, in Worte zu fassen, was die Magie dieses Buches ausmacht, denn die ist vielfältig und wandelbar. Mal ist es ein bedrückender und dennoch faszinierender Einblick in die Lebenswirklichkeit der Menschen zur Zeit des Franco-Regimes in Spanien, dann wieder ein überschwänglicher Lobgesang auf die Literatur oder ein spannender historischer Kriminalfall. Aber die Sprache, die ist immer ein Gedicht und die Atmosphäre eine Offenbarung - auch oder gerade dann, wenn die Grenzen zwischen Traum und Albtraum zerfließen und die sprachliche Schönheit das Düstere oder sogar Morbide beschreibt. Man könnte das Buch auf jeder beliebigen Seite aufschlagen und würde dort immer eine zitierwürdige Stelle finden. Ich werde jetzt mal die Probe aufs Exempel statuieren: "Da erschütterte eine neue Explosion das Gebäude, und das Buch fiel ins Leere. Alicia schaute über den Rand hinaus und sah es in den Abgrund flattern. Der Widerschein der Flammen auf den Wolken warf Lichtbündel herunter, die sich in die Finsternis ergossen. Ungläubig kniff Alicia die Augen zusammen. Wenn der Anblick sie nicht trog, war das Buch zuoberst auf einer riesigen Spirale gelandet, die sich um ein unendliches Labyrinth aus Gängen, Passagen, Bögen und Galerien wand, das an eine große Kathedrale erinnerte. Aber im Gegensatz zu den Kathedralen, die sie kannte, bestand diese nicht aus Steinen. Sie bestand aus Büchern." Der Autor schont seine Charaktere nicht. Auch denen, die einem ans Leserherz wachsen, passieren furchtbare Dinge, oder sie begehen sogar selber grausame Taten. Aber die Gewalt wird in meinen Augen nie zum Selbstzweck, und die andere Seite der Medaille ist der großartige Humor, der mich mehr als einmal laut zum Lachen brachte. Man erreicht nie den Punkt, wo man zweifelsfrei behaupten könnte, einen Charakter wirklich bis ins Letzte zu kennen, denn sie sind alle so komplex und zwiespältig, wie Menschen nun einmal sind. Und das ist auch gut so, obwohl es manchmal geradezu wehtut, machtlos zusehen zu müssen, wie sich einer davon ins Unglück stürzt... Es geht immer mal wieder um die Liebe, wenn auch nicht immer die romantische, und das wird meines Erachtens niemals kitschig - gerade weil die berührendsten Szenen oft die sind, die ohne große Gesten auskommen. Und auch hier gehen Glück und Leid mehr als einmal Hand in Hand, so wie ich ohnehin den Eindruck hatte, dass bei Carlos Ruiz Zafón alles immer auch sein Gegenteil enthält. Das Ende ist in meinen Augen ein Geniestreich, mit dem der Autor ein Stück weit die vierte Wand durchbricht. 'Das Labyrinth der Lichter' enthält quasi seine eigene Entstehungsgeschichte. Fazit: 'Das Labyrinth der Lichter' ist so ein Buch, das ich am liebsten sofort wieder vergessen würde. Nicht etwa, weil es schlecht wäre, ganz im Gegenteil - ich wünschte, ich könnte es noch einmal zum ersten Mal lesen, um die Schönheit der Sprache, die wunderbaren Charaktere und die unglaublich vielschichtige Handlung neu und mit unverstelltem Blick zu entdecken. Es ist Teil einer vierbändigen Reihe, dern Bände man aber alle auch einzeln lesen kann, und ich werde mich jetzt daran machen, auch die anderen drei Bände zu lesen. Carlos Ruiz Zafón hatte sich schon nach wenigen Seiten einen Ehrenplatz in der Liste meiner Lieblingsautoren verdient.

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wunderbarer Schreibstil
von einer Kundin/einem Kunden aus Hohenpolding am 25.03.2017

Ich war zunächst skeptisch, das Finale einer Reihe zu lesen, ohne die anderen Teile zu kennen, aber es stand auch in der Leseprobe, dass es sich um einen Zyklus handle und es deshalb egal wäre, mit welchem Band man startet. Und ich muss sagen, es hat wirklich kaum etwas... Ich war zunächst skeptisch, das Finale einer Reihe zu lesen, ohne die anderen Teile zu kennen, aber es stand auch in der Leseprobe, dass es sich um einen Zyklus handle und es deshalb egal wäre, mit welchem Band man startet. Und ich muss sagen, es hat wirklich kaum etwas ausgemacht, nur die Figuren und ihre Vorgeschichte waren eben noch nicht bekannt. Zum Inhalt: Barcelona in den kalten Wintertagen des Jahres 1959. Die junge Alicia Gries kehrt in ihre Heimatstadt zurück, um das überraschende Verschwinden des einflussreichen Ministers Mauricio Valls aufzuklären. In dessen Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch, das Alicia in die Buchhandlung Sempere & Söhne führt, tief ins Herzen Barcelonas. Der Zauber dieses Ortes nimmt sie gefangen, und wie durch dichten Nebel steigen Bilder ihrer Kindheit in ihr auf. Doch die Antworten, die Alicia findet, öffnen die Tür zu einer finsteren Intrige und bringen all jene in Gefahr, die Alicia am meisten liebt. Meine Meinung: Am Anfang sind die vielen in kurzer Zeit auftauchenden Perspektiven und Personen etwas verwirrend, aber der wunderschönde Schreibstil von Carlos Ruiz Zafón nimmt einen sofort gefangen. Im weiteren Verlauf der Geschichte lüftet sich der Nebel immer mehr und man erkennt immer mehr die Zusammenhänge der einzelnen Erzählstränge. Auch die Hintergründe, die man nicht kennt, wenn man "Das Labyrinth der Lichter" als ersten Teil des Zykluses liest, werden immer deutlicher, aber doch nicht so offensichtlich, dass einem die Lust auf die anderen Bände zu lesen. Es bleibt spannend bis zur letzten Seite. Die meisten Figuren sind richtig sympathisch und man schließt sie sofort ins Herz. Die Gegenseite hingegen ist nicht so leicht zu durchschauen und zeigt sich erst nach und nach von seiner wahren Seite. Fazit: "Das Labyrinth der Lichter" konnte mich richtig in seinen Ban ziehen und ich habe mich tagelang nur darauf gefreut, abends weiterlesen zu können. Ich werde auf jeden Fall auch noch die anderen Bände lesen.

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Ein sehr gelungenes Finale!
von Nicoles Bücherwelt am 24.03.2017

Band 4 aus der Reihe um den Friedhof der Vergessenen Bücher Barcelona, im Jahr 1959: An einem grauen Wintertag im Dezember kehrt die junge Frau Alicia Gris von Madrid in ihre Heimatstadt Barcelona zurück. Sie hat den Auftrag, dem mysteriösen und plötzlichen Verschwinden den Ministers Mauricio Valls nachzugehen. Dessen Auto... Band 4 aus der Reihe um den Friedhof der Vergessenen Bücher Barcelona, im Jahr 1959: An einem grauen Wintertag im Dezember kehrt die junge Frau Alicia Gris von Madrid in ihre Heimatstadt Barcelona zurück. Sie hat den Auftrag, dem mysteriösen und plötzlichen Verschwinden den Ministers Mauricio Valls nachzugehen. Dessen Auto wurde verlassen in den Straßen Barcelonas gefunden. Bei ihren Recherchen findet sie in Valls' Besitz ein geheimnisvolles und äußerst seltenes Buch, das dieser sehr gut versteckt hatte. Um mehr über das besondere Buch zu erfahren, führt ihr Weg sie unter anderem in die Buchhandlung Sempere & Söhne. Schon beim Betreten des Ladens kommen bei Alicia Kindheitserinnerungen auf, zuerst nur schemenhaft - die besondere Atmosphäre und die vielen Bücher nehmen sie sofort gefangen... Doch nicht nur die Erinnerungen an ihre Vergangenheit, sondern auch der aktuelle Fall erfordert ihre ganze Aufmerksamkeit. Noch ahnt sie nicht, dass sie bereits mitten in einer dunkle Intrige mit noch ungeahntem Ausmaß steckt... "Ich durchschritt den Gang bis zu einem Bogen, hinter dem sich ein mächtiges Gewölbe auftat, und blieb hier stehen. Vor mir erhob sich das große Labyrinth wie eine unendliche Luftspiegelung. Eine Spirale aus Treppen, Tunneln, Brücken und Bögen verflocht sich zu einer ewigen, aus sämtlichen Büchern der Welt errichteten Stadt und stieg zu einer riesigen Glaskuppel an." -Seite 10 Da mir von Carlos Ruiz Zafón besonders die Bücher um den Friedhof der Vergessenen Bücher gefallen haben, war ich dementsprechend gespannt auf den neuen und finalen Band der Reihe. Auch wenn bei mir das Lesen der drei vorigen Bände schon eine Weile her ist, war der Zauber der Bücher sofort wieder da. Schon ganz an Anfang wird man (innerhalb eines Traums) schon kurz wieder an den besonderen Ort mitgenommen: In die Kathedrale, die von oben bis unten bestückt ist mit alten Büchern. Das Buch beginnt mit einigen losen Erzählsträngen, wo man noch nicht genau weiß, wie sie sich später zusammenfügen werden. Doch danach findet man sich sehr gut zurecht. Man lernt Alicia kennen, die den Auftrag erhält, einen hochangesehenen Minister zu finden, der vor kurzem spurlos verschwand. Während ihrer manchmal speziellen und ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden findet sie unglaubliches heraus... Es wird überraschend spannend mit einigen Krimi- und Thriller-Elementen - doch trotzdem geht der "Bücher-Zauber" nicht verloren. Denn auch die Welt der Bücher spielt hier eine zentrale Rolle - hier steht neben den rätselhaften Verschwinden von Mauricio Valls (dass noch ungeahnte Ausmaße annehmen wird) auch ein äußerst seltenes Buch und dessen Autor im Vordergrund, um den sich einige Geheimnisse ranken. Das hat mir besonders gut gefallen, genauso wie das Ende des Buches, das noch einige Überraschungen bereithält. Das Cover finde ich sehr passend - schlicht und mit dem Jungen, der sich die Nase an dem Schaufester einer Buchhandlung plattdrückt sehr nostalgisch und sympathisch - passend zum Stil der Zafón-Bücher. Der Autor erwähnt am Anfang des Buches, dass man den Zyklus um den Friedhof der Vergessenen Bücher in beliebiger Reihenfolge oder auch einzeln lesen kann. Am besten ist natürlich, wenn man die Bände der Reihe nach liest, da die Bücher alle durch Personen und Handlungen miteinander verbunden sind, doch das ist kein Muss. Auch wenn vielleicht einige Fragen auftauchen, kann man "Das Labyrinth der Lichter" auch ohne Vorkenntnisse lesen. Es ist trotz Verbindungen schon eine eigene Geschichte. "Sie eilte die Treppe hinunter und blieb erst stehen, als sie in ihrem Zimmer war. Dort lehnte sie sich an die Tür und rutschte dann auf den Boden; sie spürte, dass ein Fluch die Luft vergiftet hatte und dass diese Nacht die letzte in diesem trüben Märchen war, dass sie allzu lange Jahre inszeniert hatten. " -Seite 94 Mein Fazit: Das Finale des Zyklus um den Friedhof der Vergessenen Bücher ist sehr gelungen. Neben dem wunderbaren Bücher-Zauber wartet auch ein wirklich spannender Krimi, verbunden mit dem besonderen Schreibstil Zafóns. Zu Anfang braucht man einen Moment, um die vielen Fäden der Geschichte zu ordnen, doch im Laufe des Buches fügt sich alles zusammen. Er schafft es auch hier wieder, einzelne Orte wundervoll zu beschreiben - man ist sofort gefangen von der Geschichte! Es wird spannend und abenteuerlich mit einigen überraschenden Wendungen. Mir hat dieser Roman mit seinen vielen Facetten sehr gut gefallen. Mit einem perfekten Ende ein würdiger Abschluss der Reihe!

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Der Friedhof der vergessenen Bücher
von Harakiri am 23.03.2017

Carlos Ruiz Zafon ist zurück. Endlich hat das Warten ein Ende, endlich werden die Zusammenhänge klar, endlich alle verschlungenen Pfade aufgedeckt. In jedem Buch gibt es eine andere Hauptfigur. Dieses Mal ist es Alicia Gris, die im Auftrag der Politischen Polizei das Verschwinden des Ministers Valls untersuchen soll. Doch der... Carlos Ruiz Zafon ist zurück. Endlich hat das Warten ein Ende, endlich werden die Zusammenhänge klar, endlich alle verschlungenen Pfade aufgedeckt. In jedem Buch gibt es eine andere Hauptfigur. Dieses Mal ist es Alicia Gris, die im Auftrag der Politischen Polizei das Verschwinden des Ministers Valls untersuchen soll. Doch der soll eigentlich gar nicht gefunden werden. Alicia reist von Madrid nach Barcelona und wird dort auch mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Der Leser darf sich auf ein Wiedersehen mit bekannten Figuren aus den Vorgängerbänden ›Der Schatten des Windes‹, ›Das Spiel des Engels‹ und ›Der Gefangene des Himmels‹ Freuen und bekommt auch endlich alle Hintergründe erklärt. Gekonnt verbindet der Autor alle Bücher miteinander und auf den Leser der die Vorgänger kennt, wartet so manches AHA-Erlebnis. Die Bücher sind allerdings im Abstand von vielen Jahren erschienen und so waren mir viele Ereignisse und Handlungsstränge nicht mehr so geläufig. Immerhin erschien das erste Buch bereits 2003. Zafon schreibt mit Zauber und Poesie. Allerdings muss man sich auf seine Bücher einlassen und einlesen können. Man muss sie mit allen Sinnen lesen, erst dann verzaubern sie einen so richtig und machen Lust auf einen Ausflug nach Barcelona. Und erst recht den „Friedhof der vergessenen Bücher“ Auch wenn die Handlung meistens spannend und flüssig war, fand ich diesen Band den schwächsten der Reihe. Mir hatte er manchmal zu viele Längen und auch die Sprachgewalt war mir manchmal etwas zu hochtrabend. Der Autor schreibt im Vorwort, dass er seine Romane so konzipiert hat, dass sie unabhängig voneinander gelesen werden können, dass es mehrere Wege gibt, sich die Reihe zu erschließen. Wie 4 verschiedene Eingänge zu einem Haus. Dennoch ist es besser, man kennt die Vorgängerbücher, denn die Wege der Protagonisten kreuzen sich und „schlagen thematische und erzählerische Brücken“. Und auf keinen Fall sollte man mit dem 4. Band beginnen, sonst nimmt man sich einige Dinge aus den Vorgängern vorweg. Zafon führt im 4. und letzten Band seiner Tetralogie alle Erzählstränge und Handlungen zusammen und löst alle noch offenen Fragen. Dennoch lässt das Ende darauf hoffen, dass es eventuell noch mehr aus der Familie Sempere zu lesen gibt. Fazit: Würdiger Abschluss der „Friedhof der Vergessenen Bücher“-Reihe, der nichts von Zafons Sprachkunst missen lässt, dennoch für meinen Geschmack stellenweise etwas zu langatmig geworden ist.

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von einer Kundin/einem Kunden am 22.03.2017
Bewertet: anderes Format

Endlich wieder ein typischer Zafon! Man versinkt sofort wieder in der Geschichte, begegnet alten Bekannten in Barcelona. Zafon bleibt ein Meister der düster-spannenden Literatur.

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von einer Kundin/einem Kunden am 20.03.2017
Bewertet: anderes Format

Zafóns Schreibstil ist einfach einzigartig. Jede einzelne Seite lohnt sich!

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von einer Kundin/einem Kunden am 20.03.2017
Bewertet: anderes Format

Der grandiose Abschluss des Meisterwerks um den Friedhof der vergessenen Bücher. Spannende, mitreißende Literatur und eine Liebeserklärung an Barcelona. Muss man gelesen haben!

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