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Die Perlenfrauen

Roman

(16)
Manchmal muss man alte Wunden öffnen, um sein Glück zu finden


Zu ihrem 18. Geburtstag bekam die Schauspielerin Tilly Beaumont 1947 eine atemberaubend schöne Halskette geschenkt. Das Schmuckstück begleitete sie durch ihre ruhmreiche Karriere hindurch und zierte ihren Hals auf den glamourösesten Partys – bis sie auf einmal spurlos verschwand. Jahre später bittet Tilly ihr Enkelin Sophia, die Kette zu finden. Sophia hat gerade schmerzlich erfahren, dass man mit gutem Aussehen und dolce vita allein keine Rechnungen bezahlen kann. Die wertvolle Perlenkette könnte nun einige ihrer Probleme lösen. Aber was sind die eigentlichen Gründe für Tillys Auftrag? Und wie soll Sophia ein Erbstück finden, das sie noch nie gesehen hat?


Portrait
Katie Agnew wurde in Edinburgh geboren. Sie arbeitete lange Zeit als Journalistin für Marie Claire, Cosmopolitan, Red und die Daily Mail, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Katie lebt mit ihrer Familie in Bath.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 560, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.02.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641200893
Verlag Heyne
Verkaufsrang 210
eBook
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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Die Perlenfrauen
von einer Kundin/einem Kunden aus Basel am 26.03.2017

Anfänglich etwas verwirrend, doch packend und je länger je faszinierender. Mit tiefgründigen Lebensweisheiten ohne moralisierend zu wirken. Lesespass, den ich nur weiterempfehlen kann.

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Eine wunderschöne Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Altdorf am 20.02.2017

Inhaltsangabe: Sophias Großmutter hat nur noch wenige Wochen zu leben und schreibt ihrer Enkelin daher Briefe aus ihrem Leben, verbunden mit der Hoffnung, dass Sophia sie besucht. Doch Sophia geriet auf die schiefe Bahn und hat mit ihren Eltern gebrochen. Um diesen nicht zu begegnen, legt sie die Briefe erstmal... Inhaltsangabe: Sophias Großmutter hat nur noch wenige Wochen zu leben und schreibt ihrer Enkelin daher Briefe aus ihrem Leben, verbunden mit der Hoffnung, dass Sophia sie besucht. Doch Sophia geriet auf die schiefe Bahn und hat mit ihren Eltern gebrochen. Um diesen nicht zu begegnen, legt sie die Briefe erstmal weg. Aber schließlich kommt sie doch zur Besinnung und besucht ihre Großmutter, deren größter Wunsche es ist, ihre verlorene Perlenkette wiederzufinden. Diese bekam sie mit 18 Jahren von ihrem Vater geschenkt und hat sie wiederum an ihre Tochter Alice weitergegeben. Doch seitdem fehlt von der Kette jede Spur. Meine Meinung: Die Geschichte wird hauptsächlich in zwei Strängen erzählt. Zum einen haben wir Sophia´s Leben, das von Anfang an nicht leicht war. Ihre Eltern sind zwar vermögend, doch sie gerät auf die schiefe Bahn und der Kontakt zu ihren Eltern bricht ab. Obwohl sie ein Leben führte, was ich nicht gut heißen kann, sie läßt sich aushalten, arbeitet nichts, schafft Sophia es trotzdem, dass sie mir sympathisch wurde. Ich fand es so toll, wie sie sich mit ihrem guten Freund Hugo auf die Suche nach der Kette machte und wirklich alles dafür gibt, diese auch zu finden. Im zweiten Erzählstrang geht es um die Perlentaucherin Manami und ihrer Tochter Aiko und wir erfahren, wie das schöne Collier überhaupt enstanden ist. Dieser Teil hat mir sehr gut gefallen, konnte ich doch soviel interessantes über diesen gefährlichen und aufregenden Beruf erfahren. In einem Nebenstrang geht es auch noch um Dominic, der von seiner Frau verlassen wurde und nach einer Auslandsreise eine leere Wohnung vorfindet. Er ist dabei, sich ein neues Leben aufzubauen. Zum Schluß hin vereinen sich aber alle Teile und fügen sich zu einem wunderschönen Ende. Ich kann von dem Buch nur aufs höchste schwärmen, ich hätte nie gedacht, dass mich so eine wundervolle Geschichte erwartet. Die Autorin schreibt sehr flüssig und mitreisend. Die Erzählstränge wechseln sich zwischen Gegenwart und Vergangheit ab und hören immer an spannenden Stellen auf, sodaß man einfach immer weiter lesen muß. Die Geschichte ist rundum stimmig, die Protagonisten sind alle sehr lebendig und authentisch, ich habe mich von der ersten Seite an wohlgefühlt und ich möchte sie unbedingt weiterempfehlen.

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Tolle Spannung !
von einer Kundin/einem Kunden am 24.03.2017

Sehr schön geschrieben, durch die verschiedenen Ansichten. Man kann sich sehr gut in die Charaktere hereinversetzen und fühlt auch sehr stark mit ihnen. Es ist auch immer ein bisschen Geheimnis dabei und man fiebert schon von wem das nächste Kapitel handelt und wie sich die Situationen miteinander verbinden.

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Eine aufregende Geschichte
von zauberblume am 22.02.2017
Bewertet: Klappenbroschur

Die Autorin Katie Agnew entführt uns in ihrem Roman "Die Perlenfrauen" nach London, New York und Tokio. Und in jeder dieser Stadt leben Menschen, deren Schicksal irgendwie miteinander verbunden ist. Wir befinden uns im Jahr 2012. Sophia bekommt von ihrer Großmutter Tilly den Auftrag, eine verschollene Perlenkette zu finden. Diese... Die Autorin Katie Agnew entführt uns in ihrem Roman "Die Perlenfrauen" nach London, New York und Tokio. Und in jeder dieser Stadt leben Menschen, deren Schicksal irgendwie miteinander verbunden ist. Wir befinden uns im Jahr 2012. Sophia bekommt von ihrer Großmutter Tilly den Auftrag, eine verschollene Perlenkette zu finden. Diese bekam Tilly zu ihrem 18. Geburtstag von ihrem Vater geschenkt. Und dieses Schmuckstück hat sie fast ein Leben lang begleitet. Doch eines Tages ist die Kette spurlos verschwunden. Und wie soll Sophia diese Kette wiederfinden. Die wertvolle Kette könnte ihre Probleme auf einen Schlag lösen. Und Sophia macht sich auf die Suche, denn sie will ihrer Großmutter gerne diesen letzten Wunsch erfüllen ...... Eine unglaubliche Geschichte, die mich von Anfang an gefesselt hat. Ich bin eintaucht in Tilly Welt, habe ihre Kindheit und Jugend miterlebt. Lady Mathilda hat wirklich viel erlebt. Wer kann er da diesen letzten Wunsch verdenken. Der Schreibstil der Autorin ist etwas ganz besonderes. Ich befinde mich mitten in der Geschichte. Bin bei Sophia in London. Sehe ihre Eltern, mit denen Sophia ja ihre Probleme hat und fühle ihren Ergeiz, diese traumhaft Perlenkette zu finden. Dann dürfen wir eine Reise nach Tokio machen und hier das Leben der Amas kennenlernen. Eine Zeitepoche, die den Menschen vieles abverlangt hat. Dann ist die arme Aiko, die wir als Kind kennerlernen dürfen. Diese begleiten wir auch auf ihrem Weg zum Erfolg, der wahrlich steil war. Und dann sind wir mitten in New York. Auch hier dürfen wir wunderbare Menschen kennenlernen. Und alle sind um dieses Geheimnis der Perlenkette miteinander verbunden. Ein wirklich unglaubliche Geschichte, die mich beim Lesen in Atem gehalten hat und mich wirklich auch sehr berührt hat. Man kann gar nicht alle Emotionen wiedergeben, die man beim Lesen des Buches empfindet. Ein absolutes Lesehighlight- ein großes Geheimnis um 66 traumhafte Perlen - doch eine fehlt? Ob ihr Rätsel noch gelöst werden kann? Ich habe wunderbare Lesestunden mit diesem herrrlichen Buch verbracht. Das Cover ist für mich auch ein echter Hingucker. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne.

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 27.03.2017
Bewertet: anderes Format

Ein unglaublicher Pageturner,der süchtig macht.Liest sich unheimlich flott,da man unbedingt wissen will wie alles zusammenhängt.

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von einer Kundin/einem Kunden am 17.03.2017
Bewertet: anderes Format

Die Protagonisten sind alle sehr lebendig und authentisch und es war einfach toll dieses Buch zu lesen! Eine wundervolle Geschichte für alle Fans von "Für immer in deinem Herzen".

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von einer Kundin/einem Kunden am 10.03.2017
Bewertet: anderes Format

Was steckt hinter dem Verschwinden der Halskette von Großmutter Tilly? Ihre Enkelin setzt alles daran dieses Rätsel zu lösen! Dabei wird sich nicht nur ihr Leben ändern...

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von einer Kundin/einem Kunden am 10.03.2017
Bewertet: anderes Format

Eine durch Intrigen verschwundene Perlenkette, welche ihren Trägerinnen Freiheit und Liebe bringen soll ist der zentrale Gegenstand in diesem Buch. Ein unglaublich spannender Roman

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Stück für Stück reihen sich die unterschiedlichen Geschichten gekonnt zu einer aneinander
von einer Kundin/einem Kunden am 09.03.2017
Bewertet: Klappenbroschur

Das zartschimmernde Cover mit den feinsinnigen Details passt wunderbar zum Buchinhalt. Dies spiegelt sich nicht nur in der Optik sondern auch in der Haptik wider. Durch sehr viele unterschiedliche Handlungsstränge, die zu Beginn etwas abgehakt wirken und flüssiges Lesen schwermachen, wird nach einiger Zeit deutlich, dass genau dieser... Das zartschimmernde Cover mit den feinsinnigen Details passt wunderbar zum Buchinhalt. Dies spiegelt sich nicht nur in der Optik sondern auch in der Haptik wider. Durch sehr viele unterschiedliche Handlungsstränge, die zu Beginn etwas abgehakt wirken und flüssiges Lesen schwermachen, wird nach einiger Zeit deutlich, dass genau dieser Effekt erzielt werden sollte, um die Zerrissenheit gekonnt darzustellen. Deshalb sehe ich dies nicht als Minus- sondern als Pluspunkt an. Der Schreibstil ist, wie schon erwähnt, durch die verschiedenen Handlungsstränge anfangs etwas schleppend, aber, wenn man in der Geschichte gefangen ist, einfach hervorragend und zeigt dem Leser eine große Bandbreite von Gefühlen. Das Miterleben und -fiebern ist hier Programm und man fühlt sich als Leser mittendrin statt nur dabei, denn man kann die Reaktionen der Charaktere sehr gut begreifen. Ich möchte die Geschichte authentisch und charismatisch nennen, denn die Szenen werden realistisch und nachvollziehbar dargestellt und geben auch einen Hauch Mystik wider, denn es tauchen immer wieder mysteriöse Umstände auf, die es zu entschlüsseln gibt. Stück für Stück ergänzen sich die separaten Geschichten, die sich durch´s Buch hindurch immer wieder abwechseln und reihen sich immer mehr aneinander bis sich letztendlich eine vollkommene Handlung ergibt. Die Mitwirkenden werden mit ihren jeweiligen Charakterzügen gelungen dargestellt. Die Darstellung wird durch die Lebensentwicklungen der einzelnen mit separaten Geschichtssträngen vertieft, so dass die jeweiligen Beweggründe und Reaktionen verständlich werden. Düstere wie auch herzergreifende Themen werden gut umgesetzt und versetzen den Leser in die Szenerie. Blicke in unterschiedliche Länder und auch unterschiedliche Zeiten zeigen gelebte Geschichte und machen das Buch sehr wertvoll und informativ. Die verschiedenen Perspektiven geben ein umfassendes Bild ab und wirken im Laufe des Buches wie Puzzleteile, die Stück für Stück ein vollkommenes Ganzes ergeben. Bei vielerlei Szenen war ich so intensiv mit dabei, dass ich mich beim "Atem-anhalten" erwischt habe. Die Erzählungen beinhalten vielerlei Traditionen und Gepflogenheiten aus unterschiedlichen Ländern und lassen detailreiche und farbenfrohe Bilder entstehen. Mein Fazit: Stück für Stück reihen sich die unterschiedlichen Geschichten gekonnt zu einer aneinander

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66 Perlen voller Erinnerung
von Melanie Enns aus L. am 07.03.2017
Bewertet: Klappenbroschur

"Die Perlenfrauen" ist ein wahrer Hörgenuss, da es sich um Vergangenheitsbewältigung handelt, die wunderbar mit dem Leben von vier sehr unterschiedlichen Frauen in unterschiedlichen Zeiten verwoben wird. Es hat mich sehr begeistert, auch wenn ich erst zum Ende hin begriffen habe, warum Tilly ihre Enkelin dazu animiert die kostbaren... "Die Perlenfrauen" ist ein wahrer Hörgenuss, da es sich um Vergangenheitsbewältigung handelt, die wunderbar mit dem Leben von vier sehr unterschiedlichen Frauen in unterschiedlichen Zeiten verwoben wird. Es hat mich sehr begeistert, auch wenn ich erst zum Ende hin begriffen habe, warum Tilly ihre Enkelin dazu animiert die kostbaren Perlen wiederzufinden, die vom Erdboden verschluckt scheinen. Warum ausgerechnet vier Frauen aus drei unterschiedlichen Generationen? Großmutter (Tilly / Lady Mathilda), Mutter (Alice) und Enkelin (Sophia). Außerdem kommt noch Aiko hinzu, die uns das Leben der Amas / Perlentaucher näherbringt. Bisher war mir nicht bewusst wie viel Entbehrung und Arbeit es ist, die eine perfekte Perle zu finden. Am Ende werden die Erlebnisse, die in Vergangenheit und Gegenwart wiedergegeben werden komplett miteinander verbunden. Es ist definitiv triefend vor Kitsch, aber genau das, was ich mir letztendlich erhofft hatte. Die Sprecher können den Personen und echtes Leben einhauchen. Die Story wirkt lebhaft und regt auch zum Nachdenken an, denn es zeigt sich, dass wir uns Menschen nicht fremd bestimmen lassen sollten, da unser Leben vielleicht dadurch um einige unglücklicher werden könnte. Alice verleugnet den Besitz der Kette und einige Nachforschungen machen ein Geheimnis sichtbar, welches von Tilly sicherlich so geplant war, damit sich Mutter und Tochter aussöhnen können. Sophia wurden alle finanziellen Mitteln gestrichen und die Beziehung zu ihren Eltern ist mehr als angespannt. Sophia selbst ist sehr verletzt worden und findet sich langsam wieder ins Leben zurück. Letztendlich hat jede der Frauen ihr Päckchen zu tragen und sich dabei auseinander gelebt. Schön ist es, zu erleben, wie am Ende alle aufblühen können und Erlebtes aufgearbeitet werden kann. Letztendlich ist "Die Perlenfrauen" ein echtes Hörerlebnis, welches mich einige Zeit beschäftigt hielt. Es gab einige Wohlfühlmomente und daher fällt meine Rezension durchweg positiv aus. Gerne vergebe ich eine Hörempfehlung, da ich der Story wunderbar folgen konnte, sie mich bewegen konnte und das Ende stimmig war.

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Die Perlenfrauen
von Nina W. aus Eppelborn am 18.02.2017
Bewertet: Klappenbroschur

Zum Inhalt: MANCHMAL MUSS MAN ALTE WUNDEN ÖFFNEN, UM SEIN GLÜCK ZU FINDEN Zu ihrem 18. Geburtstag bekam die Schauspielerin Tilly Beaumont 1947 eine atemberaubend schöne Halskette geschenkt. Das Schmuckstück begleitete sie durch ihre ruhmreiche Karriere hindurch und zierte ihren Hals auf den glamourösesten Partys – bis sie auf einmal... Zum Inhalt: MANCHMAL MUSS MAN ALTE WUNDEN ÖFFNEN, UM SEIN GLÜCK ZU FINDEN Zu ihrem 18. Geburtstag bekam die Schauspielerin Tilly Beaumont 1947 eine atemberaubend schöne Halskette geschenkt. Das Schmuckstück begleitete sie durch ihre ruhmreiche Karriere hindurch und zierte ihren Hals auf den glamourösesten Partys – bis sie auf einmal spurlos verschwand. Jahre später bittet Tilly ihr Enkelin Sophia, die Kette zu finden. Sophia hat gerade schmerzlich erfahren, dass man mit gutem Aussehen und dolce vita allein keine Rechnungen bezahlen kann. Die wertvolle Perlenkette könnte nun einige ihrer Probleme lösen. Aber was sind die eigentlichen Gründe für Tillys Auftrag? Und wie soll Sophia ein Erbstück finden, das sie noch nie gesehen hat? Über die Autorin: Katie Agnew wurde in Edinburgh geboren. Sie arbeitete lange Zeit als Journalistin für Marie Claire, Cosmopolitan, Red und die Daily Mail, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Katie lebt mit ihrer Familie in Bath. Mein Fazit und meine Rezension: Drei Generationen - viele Lügen - 66 Perlen, eine fehlt: kann diese endlich die Wahrheit ans Licht bringen? Matilda - genannt Tilly - Beaumont liegt im Sterben und ihr sehnlichster Wunsch ist es, ihre Enkeltochter zu sehen, doch diese ist vor einigen Jahren auf Wege abgekommen, die ihre wohlhabenden Eltern nicht gutheißen wollen und somit nimmt das Drama seinen Lauf: Sophia, die Enkeltochter der berühmten Schauspielerin Tilly Beaumont ist ein IT-Girl, wie es in vielen Magazinen steht. Sie hat schon einiges erlebt, war Gast auf vielen Partys, kam mit Alkohol und Drogen in Berührung und hat keine Chance ausgelassen, um in der Presse zu erscheinen. Doch leider hat sie dieser Lebensstil von ihrer Familie entfernt. Doch was ist das schon? Eine Familie ... Sophia hat das nie kennen gelernt! Schon im Kindesalter versuchte sie verzweifelt die Aufmerksamkeit ihres Vaters zu erlangen - vergebens und auch ihre Mutter, Alice Brown, einst Lady Alice Beaumont Perry, Tochter des berühmten Schauspielerpaares Tilly Beaumont und Frankie Perry junior, ist ihr gegenüber emotionslos. Ist sie tatsächlich eine Mutter? Anhand ihres Verhaltens wage ich es zu bezweifeln! Trotz allem macht sich Sophia auf den Weg ins Krankenhaus zu ihrer Granny und erfährt dort nicht nur die wunderschöne, aber auch tragische Lebensgeschichte ihrer geliebten Großmutter, sondern auch, dass diese Familie viele Geheimnisse birgt: allen voran das zauberhafte Perlencollier, das ihre Großmutter einst von ihrem geliebten Vater geschenkt bekommen hat. Nichts sehnlicher wünscht sich diese, als es auf ihrem Sterbebett in den Händen zu halten und Sophia kann ihr diesen letzten Wunsch nicht verwehren. Hätte sie allerdings geahnt, in welche Tiefen, Irrungen und Wirrungen ihrer Familiengeschichte sie hineingerät, hätte es sich wohl doch noch einmal gut überlegt! Die Perlenkette, die Tilly einst von ihrem geliebten Vater erhalten hat, birgt ebenfalls eine tragische Geschichte: so hatte einst die Mutter von Aiko, eine Ama - Perlentaucherin - diese Perlen eigenhändig und unter Einsatz ihres Lebens im Meer gesammelt, um sich und ihrer Familie ein gutes Leben bieten zu können. Doch ihr erfolgreichster Tauchgang sollte auch ihr letzter gewesen sein. Aiko ist nun alt, ebenfalls eine wohlhabende und einflussreiche Frau, doch auch sie wird von den Geistern der Ahnen und Vergangenheit heimgesucht, die sie nach all der Zeit an ihre Perlen erinnern sollen, die ihr einst Freiheit, Freude und Glück bescheren sollen. Weiter treffen wir auf Dominic, der nach einem Aufenthalt in Ecuador nach Hause (New York) zurück kommt und dort nur eine ausgeräumte Wohnung vorfindet. Seine Ehefrau hat ihn nach fünf Jahren verlassen und die Scheidung eingereicht. Kinder waren dem Paar niemals vergönnt, denn sie wollte keine. Dominic steht vor den Trümmern seiner Ehe, seine Dokumentation in Ecuador wird von seinem Produzenten nicht angenommen und somit steht auch seine Existenz auf wackligen Beinen. Doch da findet Dominic eines Tages das Bild von Sophia Beaumont in der Zeitung, die auf der Suche nach dem Perlencollier ihrer Großmutter ist, die im sterben liegt ... dem Perlencollier, das einst seine Ehefrau trug... Wie man merkt, sind alle Schicksale miteinander verwoben! Stets wird der Leser von der Gegenwart London - New York - Tokio in eben diese Vergangenheit geführt, bis ihm letzten Endes das Geheimnis und die wahre Geschichte der Perlen offenbart wird. Ich habe die Geschichte sehr genossen, konnte mich gut in Sophia hinein versetzen und habe mich mit ihr auf die Suche nach den geliebten Perlen ihrer Granny begeben. Dabei waren die Zeitsprünge für mich keineswegs hinderlich! Man konnte dem Geschehen - egal in welcher Zeit oder an welchem Ort es auch spielte - sehr gut folgen! Katie Agnew hat eine Art und Weise den Leser in ihre Geschichte zu führen, die viel Einfühlungsvermögen abverlangt! Ich kam mir in keinem einzigen Moment allein vor, war - im Gegenteil - immer gut geführt und konnte mich immer bestens orientieren. Den neuen Lesern mag zunächst der Umfang des Buches abschrecken, doch glaubt mir: irgendwann werden auch bei euch die Seiten einfach nur so vorbei fliegen und ihr könnt einfach nicht mehr aufhören, bis ihr selbst das Geheimnis ergründet habt! Ich kann euch dieses Buch einfach nur wärmstens empfehlen! Taucht mit ein in die wundervolle und geheimnisvolle Welt der Perlenfrauen und erfahrt ihre Geschichte! In dieser Geschichte geht es um so viel mehr als um diese Frauen, es geht um Familienbande, Lügen, Intrigen, Geheimnisse und die wahre Liebe! ?

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Kalte Perlen – kalte Frauen
von hasirasi2 aus Dresden am 10.02.2017
Bewertet: Klappenbroschur

Sophia, Mitte 30, entstammt altem englischen Landadel. Sie hat es in ihrem Leben aber nur bis zum Partygirl gebracht. Natürlich ist ihre Familie nicht begeistert, deshalb wurde ihr vor Jahren der Geldhahn abgedreht und jetzt lebt sie mit ihrem besten schwulen Freund Hugo in der heruntergekommenen Stadtvilla eines Freundes.... Sophia, Mitte 30, entstammt altem englischen Landadel. Sie hat es in ihrem Leben aber nur bis zum Partygirl gebracht. Natürlich ist ihre Familie nicht begeistert, deshalb wurde ihr vor Jahren der Geldhahn abgedreht und jetzt lebt sie mit ihrem besten schwulen Freund Hugo in der heruntergekommenen Stadtvilla eines Freundes. „Manchmal schien diese Haus ... wie ein Ort, an dem Chancen zu Grabe getragen werden.“ Immer auf der Suche nach der nächsten Party, dem nächsten Freigetränk, der nächsten schnellen Nummer. Ihre Eltern haben ihr schon in der Kindheit das Gefühl gegeben, nichts wert zu sein, das hat sie verinnerlicht. Sophie wird erst wach, als ihre im Sterben liegende Großmutter Tilly sie beauftragt ein verschwundenes Perlenhalsband wiederzufinden. Dieses hatte die Großmutter von ihrem Vater zum 18. Geburtstag geschenkt bekommen und hat es am 18.Geburtstag ihrer Tochter Alice weitervererbt. Seither ist es jedoch verschwunden und Sophies Mutter leugnet, es je besessen zu haben. Sophie hängt sehr an ihrer Großmutter und möchte ihr gern diesen Wunsch erfüllen. Sie macht sich auf die Suche nach dem Armband und muss sich dabei auch mit der Familiengeschichte auseinandersetzten. Unterstützt wird sie dabei von Hugo, aber auch Tillys Briefe, in denen sie von ihrer Kindheit und Jugend erzählt. Diese wurde durch eine lieblose Mutter, einen überwiegend abwesenden (aber liebevollen) Vater und den 2. WK geprägt. Auch Tillys Leben verlief anders, als geplant. In einem weiteren Erzählstrang geht es um die Geschichte der Perlen von Tillys Kette. Sie stammen aus Japan und die junge Taucherin Manami riskiert sogar ihr Leben, um die Perlen im Meer zu finden. 1927 erhofft sie durch den Verkauf der Perlen eine bessere Zukunft für ihre Familie. Später, im Jahr 2012 lebt Manamis Tochter Aiko als erfolgreiche Geschäftsfrau in New York. Und auch sie konnte die Perlen nie vergessen ... Die Geschichte wird beherrscht von schönen aber kalten Frauen die, genau wie die schönen kalten Perlen ihre Geheimnisse haben. Tillys Mutter interessierte sich nur für ihre Schönheit und Partys, ihre Tochter und ihr Mann (es war eine Vernunftehe) waren ihr egal. Tilly selbst hat später bei dem Versuch, ihrer Tochter Alice ein perfektes Leben zu ermöglichen, einen schlimmen Fehler gemacht, dieses Unrecht möchte sie noch vor ihrem Tod gesühnt wissen. Und Alice – Alice versteckt sich (schon zu lange?) hinter ihrem Mann, um den Weg des geringsten Widerstands zu gehen und Erinnerungen zu vermeiden. Die Suche nach den Perlen wird für Sophia schnell zur Suche nach der Wahrheit, der Vergangenheit und ihrer Familiengeschichte. Dabei wird sie endlich erwachsen und begreift, dass sie mehr kann als gut aussehen und sich auf Partys freihalten zu lassen. Mir hat ihre glaubhafte Entwicklung sehr gut gefallen. Aber auch Tillys und Alice Beweggründe und Geheimnisse waren plausibel und bis zur letzten Zeile sehr spannend. Ich habe diese starken Frauen gern durch das Buch begleitet - es wurde trotz fast 600 Seiten nie langatmig oder langweilig. Einzig eine Stelle am Ende des Buches war für mich etwas zu unrealistisch. 4,5 von 5 Sternen. Übrigens hat der Bucheinband den Glanz und die Farbe von Perlen, was mit sehr gefallen hat. Auch die Kirschblüten als Symbol für Japan passen gut dazu.

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Perlen der Extraklasse
von Lesendes Federvieh aus München am 20.01.2017
Bewertet: Klappenbroschur

London 2012. Die berühmte Hollywoodschauspielerin Tilly Beaumont liegt im Sterben. Sie bittet ihre Enkelin Sophia ein Perlencollier zu suchen, das Tilly von ihrem Vater zum 18. Geburtstag geschenkt bekam. Doch das wertvolle Stück scheint spurlos verschwunden zu sein. Da kommt Hugo, Sophias bester Freund, auf die Idee an die... London 2012. Die berühmte Hollywoodschauspielerin Tilly Beaumont liegt im Sterben. Sie bittet ihre Enkelin Sophia ein Perlencollier zu suchen, das Tilly von ihrem Vater zum 18. Geburtstag geschenkt bekam. Doch das wertvolle Stück scheint spurlos verschwunden zu sein. Da kommt Hugo, Sophias bester Freund, auf die Idee an die Öffentlichkeit zu gehen, um Hinweise auf das Schmuckstück zu bekommen. Die fieberhafte Suche beginnt, denn die Zeit rinnt den beiden durch die Finger. Doch ist es wirklich nur die Kette, die Tilly interessiert oder steckt etwa doch viel mehr dahinter? Katie Agnew erzählt in ihrem Buch drei Geschichten, bei denen sich Stück für Stück der Zusammenhang herauskristallisiert. Drei vermeintlich unabhängige Stories, das hat mich zuerst gewundert, dann aber sehr schnell total begeistert. Denn die einzelnen Erzählstränge um Sophie/Tilly, Dominic und Aiko waren jede für sich allein schon eine bezaubernd schöne Perle. Zum Ende des Buches hinzu wurden diese Perlen aufgefädelt und zu einem tollen Perlencollier hinzugefügt. Ich finde es einfach klasse, wie Katie Agnew diese drei Geschichten miteinander verwoben hat. Einen ganz beträchtlichen Anteil hat dabei ihr ausgezeichneter Schreibstil. Klar, flüssig und spannend. Dazu noch lebendige und authentische Dialoge, perfekt ausgearbeitete Charaktere mit Ecken und Kanten und eine wirklich gute Story. Das sind für mich die Zutaten für beste Unterhaltung. Bravo. Besonders interessant fand ich auch die Passagen mit Aiko und ihrer Familientradition des Perlentauchens und der Zeit der amerikanischen Besatzung Ende der 1940 er Jahre in Japan. Wie man hoffentlich an meiner Rezension sieht, bin ich ein großer Fan dieses Buches. Es war einfach nur schön es zu lesen. "Die Perlenfrauen" ist ein "Muss" für meine Bestenliste für das gerade erst begonnene Jahr 2017, das steht für mich vollkommen außer Frage. Beste Unterhaltung, toller Schreibstil, absolut empfehlenswert

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Schicksalsperlen
von leseratte1310 am 04.01.2017
Bewertet: Klappenbroschur

In diesem Buch geht es um Perlen, die das Schicksal von verschiedenen Menschen miteinander verknüpfen. Sophia will einen letzten Wunsch ihrer Großmutter erfüllen und macht sich auf die Suche nach den Perlen, die vor vielen Jahren verloren gingen. Doch wie konnte das geschehen? Dominic McGuire kommt nach Hause, nachdem er lange... In diesem Buch geht es um Perlen, die das Schicksal von verschiedenen Menschen miteinander verknüpfen. Sophia will einen letzten Wunsch ihrer Großmutter erfüllen und macht sich auf die Suche nach den Perlen, die vor vielen Jahren verloren gingen. Doch wie konnte das geschehen? Dominic McGuire kommt nach Hause, nachdem er lange wegen einer Reportage in Ecuador war, und muss feststellen, dass ihn seine Frau Calgary verlassen und die gemeinsame Wohnung leergeräumt hat. Die totkranke Schauspielerin Tilly schreibt ihre Geschichte für ihre Enkelin auf und bringt sie dazu, sich auf eine schier aussichtslose Suche nach der Perlenkette, die sie von ihrem Vater zum achtzehnten Geburtstag erhalten hat und die schon lange verschwunden ist, zu machen. Aiko erinnert sich daran, wie die Frauen ihrer Familie als Ana-Taucherinnen in Japan diese Perlen gefunden haben. Diese verschiedenen Handlungsstränge werden abwechselnd erzählt und sie fügen sich am Ende zusammen, wie die Perlen zu einer Kette. Das Cover dieses Buch, welches ich als Leseexemplar erhielt, deutete auf eine etwas kitschige Geschichte hin. Die ersten Seiten schienen das zu bestätigen, aber schon bald hatte mich die Geschichte dann gepackt, denn sie ist alles andere als seicht. Anfang wirkten Sophia und Hugo sehr oberflächlich und nur auf Vergnügen aus. Doch als Sophia sich entschließt, ihrer Großmutter ihren letzten Wunsch zu erfüllen, zeigt sich, dass doch mehr in ihr steckt. Auch Hugo beweist, dass er wirklich ein guter Freund ist, und er unterstützt Sophia sehr. Das Buch lässt sich sehr angenehm lesen. Die Charaktere sind ausführlich und authentisch beschrieben. Sophia hat nicht viel Zuwendung von ihren Eltern erhalten. Der Vater hält sie für wertlos und die Mutter stimmt in allem ihrem Mann zu. Doch dann stellt Sophia fest, dass ihre Mutter ihr einmal sehr ähnlich war in ihren Lebenslust. Tilly bekam von ihrer Nanny die Liebe, die ihre Mutter ihr nicht geben konnte und der Vater war ständig abwesend. Nachdem der Krieg der jungen Aiko die Familie und das Zuhause genommen hat, schlägt sie sich mit 66 Perlen, die ihr ein besseres Leben ermöglichen sollen, nach Tokio durch. Dort begegnet sie dem amerikanischen Soldaten Bo, der sich in sie verliebt. Aber sie ist Verpflichtungen eingegangen. Die Geschichte ist spannend erzählt und oft gehen einem die Schicksale nah und man erkennt, dass Geld doch nicht immer glücklich macht. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2017
Bewertet: anderes Format

Gut gemachte Unterhaltung über eine packende Familie mit Ecken und Kanten. Perlen faszinierend und zugleich magisch bilden den Mittelstand der Geschichte.

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...Familiengeheimnis...
von einer Kundin/einem Kunden am 03.03.2017
Bewertet: Klappenbroschur

Die Schauspielerin Tilly bekommt eine Halskette zu ihrem 18. Geburtstag geschenkt. Als diese verschwindet, ist der Kummer natürlich groß. Jahre später bittet Tilly ihre Enkelin Sophia die Kette zu finden. Abwechselnde Erzählstränge machen diesen Roman sehr spannend. Eine einfühlsame und ereignisreiche Familiengeschichte. Für Leser von Riley, Webb und Co.

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Eine Kette mit Geschichte
von Claudia Schütz am 09.01.2017
Bewertet: Klappenbroschur

Drei Generationen - eine jahrelange Lüge - 66 Perlen und eine davon fehlt. Wird diese eine Perle der Schlüssel zum Glück und zum Familienfrieden sein? Katie Agnew ist hier ein wundervoller Roman gelungen über eine Familie, die Geheimnisse birgt die auf keinen Fall ans Licht kommen sollen, doch irgendwann springt... Drei Generationen - eine jahrelange Lüge - 66 Perlen und eine davon fehlt. Wird diese eine Perle der Schlüssel zum Glück und zum Familienfrieden sein? Katie Agnew ist hier ein wundervoller Roman gelungen über eine Familie, die Geheimnisse birgt die auf keinen Fall ans Licht kommen sollen, doch irgendwann springt jeder über seinen eigenen Schatten und lüftet ein Geheimnis. Sehr abwechslungsreich lässt die Autorin uns Leser durch die ganze Welt reisen, von London über New York, sogar bis nach Tokyo, dadurch lernt man die verschiedenen Charaktere kennen, die zwar meilenweit entfernt leben und sich "noch" völlig unbekannt sind, aber die eines vereint, das Geheimnis um das Perlencollier. - England - Hier lebt Sophia, die durch einen Streit keinen Kontakt mehr zu ihren Eltern hat und die Memoiren ihrer Granny liest, welche einst eine berühmte Schauspielerin war und nun im Sterben liegt. Sophia lebt mit ihrem besten schwulen Freund Hugo in den Tag hinein, ohne feste Arbeit und in einer Zweck-WG. Dabei ging es ihr doch einmal so richtig gut. Damals, als sie selbst noch etwas vom berühmten Glanz ihrer Granny abbekam und in den Clubs der Stadt bekannt war und zweitklassige TV-Shows moderierte. Doch nachdem ihr der Geldhahn abgedreht wurde, muss sie jeden Cent zweimal umdrehen, aber arbeiten zu gehen, nein, das kommt ihr nicht in den Sinn. Bis ihre Granny im Sterben liegt und sie damit beauftragt die Perlenkette ausfindig zu machen. Nun kommt endlich wieder Elan in Sophia. - USA - Hier lebt Dominic, der Dokumentarfilmer kommt gerade aus Ecuador zurück wo er einige Zeit seinem Job nachgegangen ist. Diese Auszeit kam ihr sehr recht, denn kurz vorher hat ihn von jetzt auf gleich seine Frau Calgary verlassen. Grund:Er wollte gerne eine Familie gründen, sie aber nicht, denn ihre Karriere ist viel wichtiger, als plärrende und schmutzige Kinder. Zudem benahm sich Calgary immer sehr gefühlskalt, unnahbar, überheblich und oftmals schroff gegenüber Dominic, so das er sich auch nicht mehr richtig wohl fühlte in der Ehe. Doch statt zu kämpfen, schmiss Calgary alles hin und räumt ihm noch die Wohnung aus, außer einem Sessel und einer Matratze ließ sie ihm nichts. - Japan - Hier lebt die Muscheltaucherin Manami mit ihrer Großmutter und ihrer Tochter Aiko. Hatte Manami in den Muscheln Perlen gefunden, was extrem selten vorkam, hat sie diese nicht ihrem Chef abgegeben, sondern selbst behalten und heimlich unter einem losen Dielenbrett in ihrer Hütte gesammelt, für ein besseres Leben, welches sie ihrer kleinen Tochter Aiko bieten wollte. Doch bei einem Tauchgang kommt es zur Katastrophe und Manami stirbt. Jahre später macht sich Aiko auf den Weg nach Tokyo, mit den Perlen um dort ein besseres Leben zu beginnen, doch das ist gar nicht so einfach. Dann gibt es neben diesen Kapiteln, die in verschiedenen Ländern spielen, noch Rückblenden, wie z.b. das Leben von Sophia´s Granny war, die Kindheit, die Jugend, als sie ihren Mann kennenlernte und wie sie eine berühmte Schauspielerin wurde. Diese Geschichte hat mir besonders gut gefallen, denn durch den Krieg in den 1930er Jahren ist das Leben schwer gewesen und Granny musste sich noch um ihren schwer verwundeten Vater kümmern, der aus dem Krieg zurückkam. Ihre Mutter vertrieb sich die Zeit lieber mit einem neuen Mann und ließ Tilly und ihren Vater im Stich. Als Belohnung bekam Tilly dann zum 18. Geburtstag die besagte Perlenkette und damit nimmt die Geschichte ihren Lauf.

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voll netter Roman über Familiengeschichten und Geheimnisse
von einer Kundin/einem Kunden am 11.08.2016
Bewertet: Klappenbroschur

Verschiedene Geschichten, die sich um eine Perlenkette drehen. Perlen und Perlenkette, Geheimnisse und Lebensgeschichten von der Großmutter, Ihrer Tochter Alice, der Enkelin Sophie, einer Japanerin und von Dom angenehm erzählt - ein wirklich netter Roman zu lesen.

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