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Die Jahrhundert-Saga. Roman von Ken Follett (ebooks)
Kurzbeschreibung:
Ken Follett wurde 1949 in Cardiff geboren und studierte Philosophie am University College London. Zum Schriftsteller wurde er gewissermaßen erzogen, da seine streng religiösen Eltern ihm in seiner Kindheit kein Spielzeug oder moderne Medien zur Verfügung stellten. Deshalb beschäftigte Ken Follet sich mit Büchern und Geschichten. Im Alter von 14 Jahren brachte er sich selbst das Gitarre spielen bei und spielt auch heute noch in einer Blues-Band. Mit seinem Studium stellte er, wie Ken Follet selbst sagt, die Weichen für seine Zukunft als Schriftsteller, da Schriftsteller und Philosophen viel gemeinsam haben. Beide entwerfen Gedankenwelten. Zugleich begann er, sich politisch zu engagieren. Nach seinem Studium versuchte Ken Follet sich erst als Enthüllungsjournalist, war dort aber wenig erfolgreich. So fing er abends und am Wochenende an, Romane zu schreiben. Seine ersten Romane waren ebenfalls nicht sehr erfolgreich, erst mit "Die Nadel" (1978) gelang Ken Follet der Aufstieg zum internationalen Bestsellerautor. Seine vielen Werke sind im Stil der klassischen Thriller-Dramaturgie verfasst und in 30 Sprachen übersetzt und verfilmt worden. Sein politisches Engagement ist nach wie vor stark, konzentriert sich mittlerweile aber mehr auf die Unterstützung der Labour- Partei. Dort ist auch seine zweite Frau, Barbara Follett, als Abgeordnete im britischen Unterhaus aktiv. Die großen Freuden in Kens Leben, abgesehen von den ihm nahestehenden Menschen, sind gutes Essen und Wein, Dramen aus der Zeit Shakespeares und, noch wichtiger, Musik. Außerdem setzt Ken Follet sich als Präsident des "Dyslexia Institute" für Lese- und Sprachförderung ein.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Hamburg
Das Buch finde ich prima. Es ist nur etwas schwer zu lesen, weil so oft die Orte und Personen wechseln.
1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
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von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
Wie schon bei "Sturz der Titanen" ist man von der ersten Seite an mittendrin. Inzwischen sind es die Kinder der Protagonisten aus Teil 1, die die Geschichte tragen. Und es ist ein dunkles Kapitel, das wir miterleben. Erzählt wird über die Jahre von 1933 bis etwa 1948 in Deutschland, Russland, England und Amerika.
Auch hier hat Ken Follett wieder ein wahres Meisterwerk abgeliefert. Es sind nicht die vielen historischen Fakten, die das Buch so fesselnd machen, auch wenn diese hervorragend recherchiert sind, sondern die vielen kleinen und großen persönlichen Schicksale, die sich so oder ähnlich millionenfach abgespielt und eine ganze Generation geprägt haben.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Hölstein
Spannend sehr interessant mit hystorischem Hintergrund. Gefällt mir ausgezeichnet. ich lese fast jeden Tag.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Davos-Dorf
sehr gut und interessant geschriebenes Buch zur Zeit des 2. Weltkrieg und danach. Es gibt einen guten Überblick der Geschichte. Man sollte vielleicht zuerst denSturz der Titanen lesen, da sich die Familiensaga in Winter der Welt fortstzt
War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein
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von einer Kundin oder einem Kunden
Mitten im dicksten Weihnachtsgeschäft habe ich dieses Buch angefangen und musste leider feststellen, dass ich gar nicht so viel Zeit erübrigen konnte wie es das Buch wert ist.
Nun habe ich es endlich geschafft und kann nur sagen, es hat sich gelohnt auch kleine Zeiteinheiten zu nutzen um es lesen zu können.
Wie schon der erste Band dieser Trilogie Sturz der Titanen war der Winter der Welt eine Geschichtliche Reise in die nahe Vergangenheit. Während der Sturz der Titanen die Zeit von 1911 bis 1924 einschl. des ersten Weltkrieges großartig aufarbeitet ist der zweite Teil Winter der Welt rund um die Machtergreifung Adolf Hitlers und dem zweiten Weltkrieg angesiedelt. Auch hier wird die Geschichte Europas und der Welt aus der Sicht dreier Familien unterschiedlicher Nationalität erzählt.
Ich gehöre der Generation, an dessen Eltern leider noch aktiv diese Zeit erlebt und als Jugendliche und junge Erwachsene mitten drin gelebt haben. Aber in diesem Buch kamen Fakten zu Tage die weder durch persönliche Erzählungen noch durch den Schulunterricht vermittelt wurden. Ich war manches Mal sehr überrascht.
Es ist ungemein fesselnd geschrieben und so authentisch dass ich es nur empfehlen kann. Wer neben einem brillant geschriebenen Roman auch noch an Geschichte interessiert ist, ist hier genau richtig.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Karlsruhe
Winter der Welt ist eine tolle Fortsetzung zu Fall of Giants und der e-Book Kauf hat auch perfekt funktioniert .
von einer Kundin oder einem Kunden aus Thun
von "Sturz der Titanen" ist spannend und fesselnd. Der 2. Weltkrieg und der Aufstieg des Bösen ist absolut glaubwürdig beschrieben. Wer gute Unterhaltung schätzt, und gerne nicht linerar verlaufende Geschichten hat, der ist mit "Der Winter der Welt" gut bedient...
von einer Kundin oder einem Kunden aus Langen (Hessen)
Dieses Buch ist packend und beeindruckend von der ersten Seite an - ein echter Bestseller! Ken Follet, von seiner besten Seite!
0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
Im zweiten Teil lässt Ken Follet den Charakter aus Sturz der Titanen die Machtübernahme der Nazis erleben. Da man als Leser in tief in die Geschichte eintaucht, empfindet man die Ängste und Hoffnungen der Protagonisten fast wie am eigenen Leib. Selbst kleinste geschichtliche Fakten hat Follet in den zweiten Teil eingebaut.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Dortmund
unabhängig vom Inhalt, der sich handlungsmäßig bei allen Romanen gleicht, waren die ersten Textseiten bei der PC-Übertragung nicht auf dem E-Book!
0 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
Lange haben die Fans von Ken Follett auf diesen Roman warten müssen. Aber, der Autor ist genau in seinem gesetzten Plan. Er wollte eine Jahrhundert-Trilogie schreiben, deren Bände immer in 2 Jahren Abstand erscheinen sollen. 2010 ist der 1. Band Sturz der Titanen (Bastei Lübbe Taschenbuch) erschienen. Jetzt ist der 2. Band Winter der Welt erschienen und 2014 wird dann hoffentlich der Abschlussband erscheinen.
Die drei Bände sollen jeweils einen Wendepunkt der Geschichte des 20. Jahrhunderts darstellen. Bei Band 1 war das Thema der 1. Weltkrieg. Beim 2. Band ist es der 2. Weltkrieg. Und natürlich treffen wir die Familien wieder, die wir im 1. Band kennengelernt haben. Die Helden in dem 2. Band sind allerdings zumeist die Kinder der Familien aus dem 1. Band. Und so wandert die Geschichte wieder zwischen Deutschland, England, Russland und der USA hin und her.
Sicherlich kann jeder, der weiß, wie man etwas recherchieren muss, ein Gerüst für solchen Roman zusammenstellen. Aber dieses Gerüst mit Leben zu füllen, Personen zu schaffen, mit denen man mitleidet, die man verabscheut oder bedauert, das kann nicht jeder. Und das auch noch über die verschiedensten Länder verteilt. Ken Follett ist hierin ein Meister. Dieser 1023 Seiten starke Roman ist niemals langweilig. Ich habe mich bei jeder Person, die ich aus dem 1. Band kannte, gefreut sie wiederzusehen. Ich habe neue Personen kennengelernt und hoffe, dass ich sie auch im 3. Band wiedertreffen werde.
Etwas enttäuscht war ich darüber, dass er diesmal, anders als im 1. Band, nicht so auf die diplomatischen Verwicklungen eingegangen ist. Gerade der 1. Teil, der den Zeitraum von 1933 und der Machtergreifung Hitlers bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges 1939 umfasst, lässt viele Schlüsselereignisse einfach links liegen. Gerade dass, was in Deutschland passiert ist, wird z.T. einfach übergangen. Es gibt wenig über die Verfolgung der Juden, die Reichskristallnacht und das Attentat auf Hitler fehlen völlig. Dafür erfährt man allerdings einiges mehr über den Krieg der USA gegen die Japaner und die Entwicklung der Atombombe. Insgesamt hätten man mit diesem Stoff natürlich weit mehr als 1023 Seiten füllen können, um wirklich auf all diese Geschehnisse ausreichend eingehen zu können. Man sieht allerdings in diesem Band, wo die Sympathien von Ken Follett liegen. Die USA und Großbritannien kommen deutlich besser weg als Deutschland und die UDSSR.
Vielen Dank an Ken Follett! Er versteht es wirklich meisterhaft, Geschichte und die dazugehörigen Hintergründe so zu beschreiben, dass jeder, egal ob Mann oder Frau, ungebildet oder mit Hochschulabschluss, sie versteht und mit den Hauptpersonen mit fiebert. Beim Lesen erhält man eine Geschichtsstunde und ist doch trotzdem immer bestens unterhalten.
Ich persönlich kenne nur einen Autoren, der es bisher geschafft hat, gesellschaftliche Umbrüche so geschickt verpackt darzustellen und dabei alle Gesellschaftsschichten und politischen Gruppierungen einzubinden -t John Dos Passos mit seinen Romanen Manhattan Transfer und der Trilogie USA. Leider sind diese beiden großartigen Bücher vergriffen.
Ich bin ja mal gespannt, welches Thema der 3. Band umfassen wird?
2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
Mit diesem Buch hätte ich mich am liebsten irgendwo verkrochen, bis ich es ganz durchgelesen hatte. Aber leider ging das nicht. Ich musste ja auch noch arbeiten, und die Familie hätte sich bestimmt auch ganz schön beschwert. Die ganzen 1000 Seiten sind einfach wunderbar. Keine Sekunde langweilig. Nein, ganz im Gegenteil sogar: fesselnd, faszinierend und berührend.
Der 2. Teil von Ken Folletts Jahrhundert-Saga wurde dem 2. Weltkrieg gewidmet, von den Anfängen des Naziterrors 1933 bis in den späten 40-er Jahren am Anfang des Kalten Krieges. Diese Geschichte ist uns natürlich nicht neu, aber Follett beschreibt sie uns aus der Perspektive ganz wunderbarer Menschen. Die Familie von Ulrich in Deutschland, die Williams in Großbritanien, die Familie Dewar in den USA, die Peshkovs in Moskau und in den USA: Sie alle haben ihr eigenes Schicksal, das teilweise mit dem der anderen verknüpft ist.
Winter der Welt ist ein großer Roman, der wirklich alles in sich hat, das ein Leser sich wünschen kann. Für mich bestätigt sich Ken Follett hiermit als einer der ganz großen Schriftsteller unserer Zeit.
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