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Dark Passion Play

Dark Passion Play

von Nightwish (CD)

DAS neue Referenzalbum in Sachen Metal! Dieses Album setzt neue Maßstäbe im Rock- und Metal-Genre. Das werden selbst Konsumenten, die bislang nichts mit NIGHTWISH anfangen konnten, nach dem Genuss von "Dark Passion Play" erkennen. War das 2004er-Album "Once" schon ein wahrer ... weiterlesen
  • EAN:0727361192327
  • Erscheinungstermin:28.09.2007
  • Label:Nuclear Blast
  • Kundenbewertung:
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  • Genre:Rock
  • Medium:CD

Kurzbeschreibung:

DAS neue Referenzalbum in Sachen Metal! Dieses Album setzt neue Maßstäbe im Rock- und Metal-Genre. Das werden selbst Konsumenten, die bislang nichts mit NIGHTWISH anfangen konnten, nach dem Genuss von "Dark Passion Play" erkennen. War das 2004er-Album "Once" schon ein wahrer Gigant in Sachen Ausgefeiltheit, Bombast und Detailreichtum, so schafft die neue Scheibe das Unfassbare: Noch komplett einen draufzusetzen! Über mehr als eine Stunde Spielzeit entfalten sich sagenhafte Hymnen wie der epische, fast 14minütige Gänsehautopener "The Poet And The Pendulum", typische NIGHTWISH-Brecher mit prägnantem Refrain wie "Amaranth", sanfte, verletzliche Balladen wie "Eva" oder gar fette Thrash-Bretter (!) - zu hören in "Master Passion Greed". Dabei erweist sich die neue Frontnymphe Anette Olzon als wahrer Glücksgriff, da sie mit ihrer frischen Stimme abseits des von Ex-Sängerin Tarja Turunen geprägten Opernstils sowohl neuen als auch moderneren Wind in das Gefüge NIGHTWISH bringt. Erneut untermalt von dem grandiosen London Symphony Orchestra unter der Leitung von Altmeister Pip Williams erblüht somit ein unfassbar ausgereiftes und mitreißendes Album, das mit seiner Leidenschaft, großen Gefühlen und unglaublichem Perfektionismus selbst große Hollywood-Soundtracks locker in die Tasche steckt. Mit "Dark Passion Play" schreiben NIGHTWISH Musikgeschichte.

Aus der buch.de-Redaktion:

Sie arbeiteten sich aus tiefstem Metal-Underground empor ins Licht der höchsten Charts-Regionen. Mit ihrem neuen Album bleiben Nightwish deshalb locker. "It's the singer, not the song", behaupteten die Rolling Stones dereinst. Doch das neue Album der finnischen Metalformation Nightwish, bei der nun Anette Olzon statt der geschassten Tarja Turunen singt, widerlegt dieses Diktum eindrucksvoll. Denn Nightwish-Chef Tuomas Holopainen verfolgte seine künstlerische Vision elf Jahre lang konsequent weiter und kann deshalb mit jetzt erneut ein Werk vorlegen, das härteste Gitarrenattacken, symphonische Arrangements im Breitwand-Sound und liebliche Gesangsmelodien miteinander versöhnt - obwohl die Grundstimmung jetzt sogar noch düsterer ausgefallen ist. (Quelle/Copyright: G+J Entertainment Media)
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„Auf ein neues”

27.07.2009

Rezension von Thomas Zörner aus Lentia Top-10 Rezensent

Tarja Turunen verlässt Nightwish. Naja "verlässt" ist nicht ganz richtig, eigentlich wird sie recht deftig rausgeschmissen, mittels Brief, den sogar die Tausenden Fans der Band Wort für Wort auf der Bandhomepage lesen konnten. Zwei Jahre hat es gedauert bis die Finnen eine neue Stimmen hatten, gefunden haben sie diese schließlich in der Schwedin Anette Olzon. Nun die Frage eines jeden Fans: "Kann die Neue wirklich in die, für viele, gigantischen Fußstapfen von Tarja treten?" Ich sage ja, wenn auch anders. Die meisten Bands heben sich ihre Mammutsongs bis zum Ende auf, aber Nightwish steigen sofort mit dem fast 14minütigen Megahighlight von "Dark Passion Play" ein. "The Poet and the Pendulum" ist ein Meisterwerk vor dem Herren, das beinahe progressive Züge aufzeigt. Nach 2 Minuten steigt Frau Olzon das erste Mal ein und macht sich sogleich als eigenständige Sängerin einen Namen, und lässt sich nicht als Kopie von Turunen abtun. Gut so, wenn auch anders. Über den Wahnsinnsrefrain, einige ruhige Zwischenspiele und das furiose Finale zu Track Nummer 2. "Bye, Bye Beautiful", dessen Message recht offensichtlich ist, versteht sich als bittersüßer Abschied von Tarja. Wie man zu dem Lied steht, bleibt einem selbst überlassen, aber der Opferrolle, der Keyboarder Tuomas hier zelebriert, hängt ein unangenehmer Nachgeschmack an. Nichtsdestotrotz ist "Bye, Bye Beautiful" ein druckvoller und starker Song.

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„Auf ein neues”

27.07.2009

Rezension von Thomas Zörner aus Lentia Top-10 Rezensent

Das mit dem kryptischen Titel versehene "Amaranth" schreibt in Sachen Härte zurück und schiebt Zugänglichkeit in den Vordergrund. Der Refrain gefällt aber ungemein, schönes Lied, wenn auch nicht unbedingt ein Highlight. Das Prügellevel steigt bei "Cadence of her last Breath" aber wieder stetig und erreicht bei dem folgenden "Master Passion Greed" seinen Zenit. Derartig wild waren die Finnen bislang noch nicht unterwegs. Außerdem auffällig ist, dass Anette jetzt mal Pause hat und Bassist Marco nicht nur den Refrain übernehmen darf ("Bye, Bye Beautiful") sondern das Mikro für den ganzen Song in Anspruch nimmt. Die aggressiven Voacals liegen dem Mann aber auch sehr gut. So, nach deisem Aufgebot an Krachern geht es jetzt das erste mal in ruhigere Sphären. "Eva" ist die erste Ballade, ist zwar recht dicht und atmosphärisch, aber nicht zwingend nötig, als ultimativer Ruhepol gefällt sie aber ganz gut. "Sahara" schlägt orientalische Töne an, verhallt aber als einziger Song etwas in Belanglosigkeit, da sich nicht wirklich etwas festsetzen mag, ganz anders bei "Whoever Brings The Night". Der Chorus gefällt durch eigenwillige, aber sehr spektakuläre Gesangslinien. Auf jeden Fall das zweite ganz große Highlight der CD. "For the Heart I Once Had" spielt in etwa in der gleichen Liga wie "Sahara", aber sticht dieses durch die Stimmleistung von Frau Olzon aus. Mit "The Islander" steht das zweite wirklich ruhige Stück von "Dark Passion Play" ins Haus. Aber Überraschung, nicht das Organ von Anette lullt den Hörer ein, sondern Marco schlägt hier Töne an, die man dem sonst doch eher keifenden Bassisten nicht wirklich zugetraut hätte. Die Weiblichkeit kommt nur im Refrain unterstützend zum Einsatz. Tolles Lied, das "Eva" um Längen übertrifft. Am Ende wird noch einmal experimentiert, so liefert man mit "Last of the Wilds" das erste Instrumental der Bandgeschichte ab und es ist durchaus gelungen, genauso wie das wieder heftigere "7 Days To The Wolves", welches beinahe an "Master Passion Greed" heranreicht. Zum Finale geht es in eine recht interessante Richtung. Was bandtypisch beginnt, endet mit Gospelchor und Soulstimme. Gefällt. Man kann den Aspekt bei der neuen Scheibe fast nicht aussparen, auch wenn ich mich sicher nicht der leidigen "Tarja oder Anette - wer ist besser?" Diskussion hingeben werde, so denke ich doch, dass die Finnen die richtige Entscheidung getroffen haben mit Madame Olzon. So fällt zwar der, oft auch nervige, Sopran weg, aber man gewinnt ein rockiges Organ.

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„Die schwierige Aufgabe der Nachfolge”

16.11.2007

von einer Kundin oder einem Kunden aus Leer (Ostfriesland)

Es ist sicherlich eine der schwierigsten Aufgaben für Musiker oder Sänger, die Nachfolge Ausgeschiedener in einer guten und bekannten Band anzutreten. Nachdem die überaus erfolgreiche Tarja Turunen die Gruppe Nightwish verlassen hat, lag die Meßlatte für jede neue Sängerin außerordentlich hoch. Manche Kritiker und Fans glaubten gar, daß das nicht möglich sei. Anette Olson hat es gewagt. Auf dem neuen Album „Dark Passion Play“ stellt sie sich zusammen mit der ganzen Band der Herausforderung. Natürlich werden sofort Vergleiche angestellt, doch ähnlich wie bei verschiedenen Apfelsorten lassen sich Anette Olson und Tarja Turunen nicht so einfach miteinander vergleichen. Alleine schon die unterschiedlichen Stimmlagen verhindern es. Das ist sicherlich auch gut so, denn wie schon der Titel des Abschlußalbums mit Tarja aussagte, eine alte Ära ist zu Ende gegangen. Mit Anette beginnt nun eine neue und hoffentlich genauso erfolgreiche Zeit. Dark Passion Play ist schon ein guter Anfang. Doch das wirkliche Maß werden die zukünftigen Liveaufnahmen darstellen, auf die man gespannt sein darf.

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