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Gestatten: Elite

Gestatten: Elite

Auf den Spuren der Mächtigen von morgen von Julia Friedrichs (buch)

»Es gibt Menschen, sagte er, die sind oben; das sind Gewinner. Und Menschen, die sind unten; die Verlierer.« Und wenn man sich weigert, das zu akzeptieren? »Dann«, sagte der Coach, »heißt es ganz schnell EDEKA: Ende der Karriere.« »Deutschland braucht wieder Eliten«, heißt ... weiterlesen
  • ISBN-10:3-455-50051-X
  • EAN:9783455500516
  • Erscheinungstermin:15.02.2008
  • Verlag:Hoffmann und Campe
  • Einband:gebunden
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  • Sprache:Deutsch
  • Seiten:255
  • Gewicht:386 g

Kurzbeschreibung:

»Es gibt Menschen, sagte er, die sind oben; das sind Gewinner. Und Menschen, die sind unten; die Verlierer.« Und wenn man sich weigert, das zu akzeptieren? »Dann«, sagte der Coach, »heißt es ganz schnell EDEKA: Ende der Karriere.« »Deutschland braucht wieder Eliten«, heißt es von allen Seiten. Wer oder was aber ist heute Elite? Julia Friedrichs begibt sich auf eine Reise zu den angesehensten Eliteschmieden des Landes. Ein kluges und kritisches, ein aufregendes Buch über die Zukunft unseres Landes.

Beschreibung der Redaktion:

Julia Friedrichs ist fünfundzwanzig, als McKinsey ihr ein lukratives Job-Angebot unterbreitet - sie soll künftig zur Elite des Landes gehören. Was man sich darunter vorstellt, erlebt sie bei einem Edel-Assessment-Center - und ist geschockt. Doch das Wort »Elite« lässt sie nicht mehr los. Sie schlägt den Job aus und recherchiert ein Jahr lang an Elite-Universitäten, Elite-Akademien, Elite-Internaten. Sie taucht ein in eine Welt, in der Menschen, die weniger als siebzig Stunden pro Woche arbeiten, »Minderleister« heißen, in der zwanzigjährige Eliteanwärter Talkshow-Auftritte trainieren und Teenager Karriereberatungen buchen.
Julia Friedrichs:
Julia Friedrichs, geboren 1979, studierte Journalistik in Dortmund. Nach einem Volontariat beim Westdeutschen Rundfunk arbeitet sie nun als freie Autorin von Fernsehreportagen und Magazinbeiträgen, unter anderem für die WDR-Redaktionen Monitor, Echtzeit und Aktuelle Dokumentation. Für eine Sozialreportage wurde sie 2007 mit dem Axel-Springer-Preis für junge Journalisten und dem Ludwig-Erhard-Förderpreis ausgezeichnet.
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„Was bedeutet Elite?”

04.12.2009

von einer Kundin oder einem Kunden

„Gestatten Elite“ erzählt eine wahrheitsgetreue Geschichte einer Journalistik-Studentin, die nach einem Assessment-Center bei der Unternehmensberatung McKinsey nach der Bedeutung des Wortes „Elite“ sucht. Dabei macht Sie sich auf die Reise und recherchiert ein Jahr lang an Elite-Universitäten, Elite-Akademien und Elite-Internaten. Auf Ihrer Suche nach der Definition des Wortes „Elite“ stößt Sie auf unerwartete Unentschlossenheit der Befragten.
Friedrich erzählt auf eine interessante und ansprechende Weise über die Vielseitigkeit des Wortes Elite und schafft es den Leser neugierig auf das Ende ihrer Suche zu machen!

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„Mundus fraudiatur (Die Welt will betrogen sein)”

17.06.2008

von einer Kundin oder einem Kunden

Ein wirklich meisterlich geschriebenes Buch. Die Autorin zeigt Humor, Verstand und Einfühlungsvermögen. An diesem Buch hätte auch der alte, kluge Sokrates seine Freude gehabt. Die Autorin hat sehr gut und wahrheitsgemäß recherchiert. Den Namen Julia Friedrichs sollte man sich merken, denn sie wird zu den Menschen gehören, die es vielleicht wieder gerade richten müssen, wenn wieder alles vorbei ist und die selbst ernannte Elite wieder sagt: "Das haben wir alles nicht gewusst." Das Buch zeigt richtig auf, dass die Deutschen es wohl nie lernen, sich nicht von kranken Hirnen leiten und manipulieren zu lassen.
Zitat v. S. Freud: Eine ungerechte Gesellschaft hält nie sehr lange.
Es ist eigentlich überflüssig zu erwähnen, dass er bei den ersten faschistischen Auswüchsen in Deutschland auch Recht behielt. Die selbst ernannte Elite in Deutschland ist geprägt von der sogenannten KKK Philosophie: Kommen, Klugscheißen und Kassieren.

2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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„Erstaunlich”

17.05.2008

Rezension von TBSRS

Ein sehr gutes, vorurteilsfrei recherchiertes Buch, welches sich mit zwei Fragen auf bislang verschlossen gehaltenes Terrain wagt - wer ist Elite und wer entscheidet über die Zugehörigkeit zu ihr? Um es vorweg zu nehmen, die Antworten sind meistens enttäuschend, "Elite-Sein" ist anscheinend vererbbar, viel zu oft zählt das Potential eines Menschen weniger als seine pekuniären Möglichkeiten. Friedrichs verläßt sich indes nicht nur auf ihre eigenen Nachforschungen, sondern führt akribisch zusammengetragene Statistiken auf, die belegen, daß die Herkunft eines Menschen immer entscheidender für seine Zukunft wird. So ist das entscheidende Aufnahmekriterium mancher elitären Lehranstalten nicht die Bildung eines Kandidaten, sondern seine Fähigkeit (bzw. die seiner Eltern), anfallende "Gebühren" zu zahlen. Aber es gelingt ihr auch, Beispiele für tatsächlichen Leistungswillen zu finden, mit dem Willen, Dinge zu bewegen und Verantwortung zu übernehmen. Das läßt ein wenig hoffen.
Dennoch, "Gestatten: Elite" ernüchtert und macht sehr, sehr nachdenklich. Unbedingt lesenswert!

2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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„Wo ist die wirkliche Elite...?”

27.04.2008

von einer Kundin oder einem Kunden

Das Buch hat mich sehr enttäuscht, die Autorin geht von Anfang an mit Ihren eingefleischten Vorurteilen an die Arbeit. Stationen Ihrer Recherche sind "selbsternannte" Eliteschmieden wie teuere Internate oder Privatuniversitäten. Anschließend wird kräftig über die 18-Jährigen mit Rolex Uhren am Handgelenk gelästert. Bedeutende staatliche Eliteschmieden wie Maximilianeum, Harvard oder Camebridge werden meiner Meiung nach viel zu rudimentär abgehandelt oder überhaut nicht betrachtet. Natürlich lautet das Fazit, dass Bildung und Zukunftschanchen immer von der sozialen Stellung der Eltern abhängig sind und die "Elite"(=Bonzen), deren Status letztendlich nur auf Ihrem Vermögen beruht, die bessten Posten unter sich aufteilt. Meiner Meinung nach kein wiklich objektiv ausgearbeitetes Werk.

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