Buch.de

Bewerter

Meine Bewertungen

Wieder ein absolutes Spitzenbuch

Petra Donatz , am 28.03.2017

Klappentext
Timber Ridge 1877: Nach dem Tod ihres Mannes kämpft Rachel Boyd nicht nur mit ihrem Vertrauen zu Gott, sondern auch darum, die Rinderfarm aus eigener Kraft weiterzuführen – für ihre beiden Söhne. Doch als in Timber Ridge der neue Arzt Dr. Rand Brookston mit revolutionären medizinischen Methoden von sich reden macht, wird Rachel mit den Wünschen ihres Herzens konfrontiert. Denn eigentlich träumt sie von etwas ganz anderem als Ställe auszumisten und Rinder auf die Weide zu treiben ...
Die spannende Geschichte einer starken Frau mit Charakter und besonderen Gaben.

Die Auorin
Tamera Alexander ist für ihre historischen Romane schon mehrfach mit dem Christy Award ausgezeichnet worden, dem bedeutendsten christlichen Buchpreis in den USA. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei erwachsenen Kindern in Nashville.

Meine Meinung

Story
Wieder einmal entführt uns die Autorin nach Timber Ridge, wie schon in den Romanen aus dieser Reihe, zuvor, Band 1 "Das Foto meines Lebens" und Band 2 "Wie die Weiten des Himmels".
Dieses Mal steht die Witwe Rachel Boyd und der junge Arzt Dr. Rand Brookston im Vordergrund, die man aber schon in den ersten Bänden kennengelernt hat. Die Handlung gibt von Glück, Trauer und Spannung alles her, was das Leserherz begehrt. Auch der Glaube an Gott spielt eine Rolle, was aber sehr gut in die Geschichte eingewoben ist so, dass man nicht religiös sein muss, um das Buch zu lesen und zu lieben.

Rachel ist Witwe und hat zwei Söhne. Sie hängt noch immer sehr an ihrem verstorbenen Mann und kann sich nur schwer anderen Menschen gegenüber öffnen, geschweige denn Gefühle zulassen.
Sie bestraft sich selber damit und es dauert bis sie sich gegenüber. Dr. Rand Brookston öffnet und ihre Gefühle für ihn zulässt.

In diesem Buch erlebt der Leser einen Berg und Talfahrt der Gefühle. Es gibt sehr traurige Momente. Glück und Leid liegen hier nah beieinander. Für mich absolut lesenswert.

Schreibstil
Wer die Bücher der Autorin kennt, weiß, wie toll und authentisch ihre Charaktere und die Beschreibung der Umgebung sind. Das Buch ist durchweg leicht zu lesen und man kann alles sehr gut zuordnen.

Charaktere
Wie schon erwähnt, sind die Charaktere alle sehr authentisch und lebendig. Man kann sich die einzelnen Personen sehr gut vorstellen. Sie haben tiefe und es bleiben keine Fragen offen.
Beim Lesen wachsen einem die Charaktere schnell ans Herz und sie werden zu Freunden. Man erlebt mit ihnen Höhen und Tiefen, Glück und Trauer, wie es in einem Roman sein sollte.

Mein Fazit

Wieder einmal hat mich eine meiner Lieblingsautorinnen komplett überzeugt und erneut in ihren Bann gezogen. Die Handlung schickt den Leser an alte, bekannte Schauplätze, aus den ersten beiden Teilen dieser Reihe. Es ist eine Berg und Talfahrt der Gefühle und wieder wird einem klar, wie nahe Glück und Leid beieinanderliegen. Mich hat der dritte Band der Timber Ridge Reihe auf voller Linie überzeugt, so, dass ich wieder volle fünf von fünf Leseratten mit einem dicken Plus dahinter vergebe und eine absolute Leseempfehlung.
Autor: Tamera Alexander

Wer zu träumen wagt
von Tamera Alexander
(6)
Buch (Taschenbuch)
15,95

S/F Roman über die Sehnsucht des Menschen nach Unsterblichkeit

Petra Donatz , am 16.03.2017

Karls Rezension
Klappentext
DIESE ZUKUNFT IST NUR EINEN KLICK ENTFERNT

Der Traum der Menschheit vom ewigen Leben ist Wirklichkeit geworden: Dank Virtual-Reality-Implantaten können die Menschen als perfekte Kopien für immer weiterleben. Auch Marlene Dietrich ist als Star wiederauferstanden und wird weltweit gefeiert – bis sie eines Tages spurlos verschwindet. Eigentlich unmöglich! Für den Versicherungsagenten Benjamin Kari wird aus der Suche nach ihrem digitalen Klon ein mörderisches Katz-und-Maus-Spiel.
Mit »Unsterblich« legt der Wissenschaftsjournalist Jens Lubbadeh einen Debütroman vor, der die Hybris unserer digitalisierten Gegenwartswelt schonungslos und packend entblößt.

Der Autor
Jens Lubbadeh ist freier Journalist und hat bereits für Technology Review, Greenpeace Magazin, Spiegel Online und viele weitere Print- und Digitalmedien geschrieben. Für seine Arbeit wurde er mit dem Herbert Quandt Medienpreis ausgezeichnet. "Unsterblich" ist sein erster Roman. Jens Lubbadeh lebt in Hamburg.


Mein Fazit

Story
2044, der Tod ist gestorben, zumindest teilweise. Ein Hightech Unternehmen hat es möglich gemacht, dass von jedem Menschen Hologrammen angefertigt werden können, die nach dem Tod des Menschen weiterleben. Aber auch schon längst gestorbene Menschen können wieder auferstehen, z.B John F. Kennedy, der gerade wieder Präsident ist, zumindest sein Hologramm. Michael Jackson rockt wieder die Charts, zusammen mit Elvis Presley, aber auch Filmstars wie z.b Marlene Dietrich gibt es wieder- Und die ist plötzlich verschwunden, ja man glaubt sie soll ermordet sein. Aber wie ist das möglich ein Hologramm zu entführen geschweige denn zu ermorden. Der Versicherung Agent Benjamin Kari wird auf die Suche nach dem digitalen Klon geschickt.

Schreibstil
Das Buch ist, obwohl es viel zu erklären gibt, einfach zu lesen. Es ist schon erstaunlich, wie es dem Autor gelingt, auf knapp 450 Seiten eine neue Welt entstehen zu lassen und die ganzen Vorgänge rund um die neue Technologie zu erklären und dennoch spannend zu erzählen.

Charaktere
Hauptfigur ist Benjamin Kari. Die Geschichte wird aus seiner Sicht erzählt. Einen Bezug kann man indes nicht aufbauen, was auch nicht unbedingt vom Nachteil ist, so bleibt die Geschichte flüssig und recht temporeich.

Mein Fazit

Eine interessante Geschichte in einer Welt von morgen. Die Geschichte ist recht temporeich und spannend. Es sagt uns, welch ungewöhnliche Wege der Mensch gehen kann auf der Suche nach Unsterblichkeit. Kari muss im Laufe der Geschichte erkennen, dass das Unternehmen, für das er tätig ist, nicht ganz die Wahrheit sagt. Und das der Weg, den die Menschheit gewählt hat, auch nicht der richtige ist, obwohl sicherlich nachvollziehbar. Wenn der Lebenspartner früh stirbt, hat man noch den Klon. Schauspieler können weiter Filme drehen usw. Da die Klone für die Menschen an sich keine Gefahr darstellen, ist es für den Leser nicht ganz so einfach dafür zu sein oder dagegen.
Ich vergebe gute vier von fünf Leseratten/Sternen und eine Leseempfehlung für S/F Fans.

Unsterblich
von Jens Lubbadeh
(10)
Buch (Paperback)
14,99

Die Geschichte der IS packend erzählt

Petra Donatz , am 15.03.2017

Kals Gastrezension
Klappentext
Es ist der 4. Februar 2015. Eine Frau wird gehenkt. Zusammen mit anderen IS-Kämpfern hatte sie eine Hochzeitsgesellschaft gestürmt. Bilder von zerfetzten Menschen gingen darauf durch das arabische Fernsehen.
Warum fühlte sich diese Frau von der Terrororganisation und den Botschaften ihres Gründers Al-Zarqawi angezogen? Warum sind es so viele, die sich dem IS anschließen? Und was hat das noch mit Religion zu tun?
Diesen Fragen ist der Reporter und zweifache Pulitzer-Preisträger Joby Warrick nachgegangen, er hat Gefängnisse besucht, mit Beamten, Terroristen und Agenten gesprochen. Warrick fördert dabei Unglaubliches zu Tage: In seiner wegweisenden Reportage beschreibt er die Beteiligung der US-Regierung unter George W. Bush und Barack Obama an der blutigen Karriere Al-Zarqawis! Der Blick auf die Wurzeln des IS zeigt auch, welche neue Kraft - anstelle der Religion - den Terror heute antreibt. Ein packend geschriebener, nuancierter Bericht, der durch Gründlichkeit und Präzision besticht.

Der Autor
Joby Warrick ist seit 1996 Reporter der Washington Post und zählt zu den wenigen Autoren, die zweimal den Pulitzer-Preis gewonnen haben. Beim ersten Mal als Journalist und jetzt als Autor von ›Schwarze Flaggen‹ für sein Arbeite über den IS.

Meine Meinung

Story
Plötzlich war er da, der islamische Staat. Zum ersten Mal ist es einer Terrororganisation gelungen einen Staat zu errichten und so eine Basis für den Terror, der von den Herrschern des IS-Regimes ausgeht, zu erlangen. Die angrenzenden Staaten aber auch die Weltmächte müssen mit ansehen, wie es den Truppen gelingt, in kürzester Zeit ein Gebiet zu erobern, größer als Israel und der Libanon zusammen. Nicht nur Waffen amerikanischer Bauart auch Ölquellen fallen den Schergen in die Hände und damit viel Geld. Doch woher kamen die Soldaten des IS, wie konnte der IS so stark werden und warum haben die Geheimdienste so versagt. Der zweifache Pulitzer Preisträger Joby Warrick geht in seinem neuen Buch diesen und weiteren Fragen nach.

Schreibstil
Das Buch hat durchaus Romancharakter,. chronologisch erzählt der Autor, wie der Aufstieg der IS zustande kam. Bei der Lektüre kommt durchaus Spannung auf. Die Geschichte verliert sich dabei auch nicht in lange Erklärungen, kurz wie möglich, so lang wie nötig. Auch das oft komplizierte Stammes-Gefüge wird einfach erklärt.

Mein Fazit

Der Nahe Osten ist schon immer ein Ort der Gewalt und des Krieges gewesen. Man kann 100 Bücher lesen und weiß immer noch nicht alles über die komplizierten Zusammenhänge. Entwicklungen, die wir heute sehen, haben ihren Ursprung oft schon vor 100 Jahren. Das Buch von Joby Warrick kann auch nicht den ganzen Zusammenhang aufzeigen. Dennoch ist es dem Autor gelungen, eine Passage daraus sinnvoll und nachvollziehbar aufzuzeigen. Dabei ist das Buch spannend, was für ein Sachbuch nicht immer der Fall ist. Selbst Leser, die mit dem Thema Naher Osten nicht vertraut sind, kommen mit dem Buch gut zu Recht.Es ist informativ, spannend, recht einfach zu lesen.Für mich, der viel über das Thema Naher Osten liest, eins der besten Bücher seit Langem. Den Pulitzer Preis hat es zu Recht bekommen. Ich hoffe noch mehr von dem Autor, der für die Washington Post schreibt zu lesen. Von mir gibt es volle fünf von fünf Leseratten/Sternen und eine Leseempfehlung.

Schwarze Flaggen
von Joby Warrick
(2)
Buch (gebundene Ausgabe)
22,95

Schöne Geschichte, nach einer wahren Begebenheit

Petra Donatz , am 14.03.2017

Klappentext
Die wahre Geschichte einer schwarzen Frau und eines weißen Mannes in Amerika um 1850. Die junge Hebamme ist stark, geschickt und lebensklug. Und eine freigelassene Sklavin. Davey, ein gutmütiger weißer Viehzüchter, gibt ihr Arbeit und bietet ihr damit Schutz. Mit Letitia kommen Licht, Schönheit und Behaglichkeit in sein Haus. Bald kann er sich ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen. Aber Letitia ist sich nicht sicher, ob sie Davey liebt. Und die Gesetze verbieten ihnen eine Ehe. Beide hoffen auf eine gemeinsame Zukunft in Freiheit und brechen mit dem großen, gefährlichen Treck nach Westen auf. Ihr Glaube hilft Letitia wie schon so oft, nicht aufzugeben

Die Autorin
Jane Kirkpatrick hat bereits mehr als 25 Romane geschrieben und stand mehrfach auf der New York Times Bestsellerliste. Jane Kirkpatrick lebt mit ihrem Mann in Oregon.
Meine Meinung

Story
Da das Buch auf einer wahren Begebenheit beruht, war es noch mal mehr wert, gelesen zu werden.
Man begleitet die schwarze Letitia, auf ihrem langen, steinigen Weg. Eigentlich hat sie sich freigekauft und könnte auch als freie Frau leben, doch falsch gedacht, sie wird größtenteils weiterhin wie eine Sklavin behandelt. Sie lernt den Farmer Davey kennen, der sie anstellt. Bald wird aus der Zweckgemeinschaft etwas mehr und die beiden heiraten und ziehen mit einem Treck nach Oregon, wo alles besser werden soll. Man begleitet die beiden auf der langen und gefährlichen Reise, die beide noch mehr zusammenschweißt.
Jane Kirkpatrick bringt dem Leser die Geschehnisse im Amerika des 19. Jahrhunderts nahe.
Man kann sich sehr gut in Letitia hineinversetzen und leidet wirklich mit ihr. Auch wenn ich manche Stellen etwas langatmig fand, konnte mich die Story in ihren Bann ziehen.


Schreibstil
Eigentlich ließ sich das Buch flüssig lesen, doch manches Mal fand ich die Beschreibungen von Personen und Umgebung etwas kurz gehalten. Ich hätte mir mehr Gefühle gewünscht, so war die Geschichte zwar spannend, aber auch sehr nüchtern gehalten.

Charaktere
Obwohl die Beschreibung der Charaktere eher spärlich ausfiel, konnte ich mich in Letitia und Davey gut hinein versetzen. Ich habe mit ihnen gelitten und sie gerne begleitet. Sie waren authentisch und ich denke mal für die Zeit auch gut dargestellt, denn es war ja nicht Friede und Freude, sonder eher Angst und Verzweiflung. Die Autorin hat ihr Augenmerk eher auf die Handlung als auf die Charaktere gelegt.


Mein Fazit

Auch wenn ich ein paar Kritikpunkte in meiner Rezension erwähnt habe, hat mir das Buch doch gut gefallen. Die Gewissheit, dass diese Geschichte wirklich so passiert ist, gab dem Ganzen noch mal einen anderen Blickwinkel auf die Geschehnisse und das Leid der Protagonisten.
Ich vergebe hier gute 3,5 von 5 Leseratten/Sternen und eine Leseempfehlung für Leser dieses Genres.
Autor: Jane Kirkpatrick

Licht über weitem Land
von Jane Kirkpatrick
(4)
eBook
13,99

Ungewöhnlicher Katastrophen Thriller mit merkwürdigem Ende

Petra Donatz , am 03.03.2017

Klappentext
Drei Tage im Paradies, aber am vierten bricht die Hölle los.

Am vierten Tag einer Kreuzfahrt durch den Golf von Mexiko hält das betagte Schiff „Beautiful Dreamer” plötzlich und unerwartet an. Die Maschinen lassen sich nicht wieder starten, es gibt keinen Strom, keinen Funkempfang, und weder Passagiere noch Crew-Mitglieder können Rettung anfordern. Als die Situation sich verschlimmert und das Essen sich dem Ende neigt, beginnt die Besatzung unruhig zu werden. Und dann wird noch die Leiche einer jungen Frau in ihrer Kabine entdeckt, Panik bricht aus. An Bord hält sich ein Mörder auf – aber das ist noch nicht alles: Merkwürdige Dinge geschehen, und bald wünschten alle, es wäre nur ein Mörder, der unter ihnen ist.

Die Autorin
Sarah Lotz ist Drehbuch- und Romanautorin und lebt mit ihrer Familie und diversen Tieren in Kapstadt, Südafrika.

Meine Meinung

Story
Alles läuft gut auf der Kreuzfahrt durch die Karibik, bis zum vierten Tag, als plötzlich die Motoren ausgehen und das Kreuzfahrtschiff, mit über 2900 Menschen an Bord, zum Stehen kommt. Während der Kapitän noch von einem kurzen Zwischenfall redet, beginnt für die Schiffbesatzung eine schwer Zeit. Die Passagiere werden immer ungehaltener. Als auch an den nächsten Tagen kein Weiterkommen in Sicht.st, spitz sich die Situation zu. Handys, Funk alles funktioniert nicht und Hilfe ist auch nicht in Sicht. Als die Passagiere erfahren, dass es auf dem Schiff einen Mordfall gibt, bricht Panik aus.

Schreibstil
Das Buch hat einen außergewöhnlichen Schreibstil. Der erste Teil beschäftigt sich mit den Vorgängen auf dem Schiff, das wird aus unterschiedlichem Blickwinkel erzählt. Der zweite Teil erzählt die Geschichte in Form von Zeitungsberichten, während im dritten Teil einige Personen durch eine unbekannte Behörde verhört werden, der Epilog hat, so scheint es, nichts mit den ersten Teilen zu tun.

Charaktere
Die Darstellung der Ereignisse wird sowohl aus Sicht der Passagiere als auch aus der Sicht der Besatzung erzählt. Mit Letzteren ist es auch möglich, einen Bezug herzustellen. Man fühlt mit, unter welchen Druck diese stehen. Ein Bezug zu den Passagieren ist kaum möglich, dafür erfährt der Leser zu wenig über diese.

Mein Fazit

Das Buch ist recht ungewöhnlich, zu nächst einmal mal drei unterschiedliche Erzählweisen. Am Ende eines jeden Teils bleibt der Leser mit vielen Fragen zurück. Auch der Epilog liest sich seltsam, als wenn er nicht zum Buch gehört. Sicherlich werden sich einige Leser am Ende fragen, ob sie das Buch verstanden haben. An einigen Stellen nimmt das Buch Bezug auf das erste Buch der Autorin "Drei", auch diese endetet ungewöhnlich und ließ Fragen offen. Vielleicht bleibt den Leser die Hoffnung, dass ein weiteres Buch erscheint, in den dann alles aufgeklärt wird. Das Buch ist an sich recht gut gemacht, es ist spannend und durch den Erzählstil hebt es sich von den meisten Büchern ab. Auf jeden Fall bleibt das Buch hängen. Bleibt zu hoffen wie, und ob es weitergeht, weil dieses nicht ersichtlich ist, gebe ich dem Buch 3,5 Leseratten. Sollte es noch weiter gehen und die Fragen, die man hat, beantwortet werden, hätte es auch 4 oder 5 Leseratten verdient. So aber muss man gespannt sein, was nun und ob überhaupt etwas kommt, von einer Autorin, die durchaus viel Talent besitzt.
Ich vergebe wie gesagt, 3,5 von 5 Leseratten/Sternen .

Tag Vier / Die Drei Bd.2
von Sarah Lotz
(4)
Buch (Paperback)
14,99

Gutes Debüt mit einigen Schwächen

Petra Donatz , am 24.02.2017

Klappentext Seit Sefias Vater ermordet wurde, kämpft sie mit ihrer Tante Nin ums Überleben. Aber dann wird Nin entführt und die einzige Spur zu ihr ist ein Buch: ein scheinbar nutzloser Gegenstand in einem Land, in dem fast niemand um die Existenz des geschriebenen Wortes weiß. Doch kaum berührt Sefia das makellose Papier, spürt sie eine magische Verbundenheit und lernt die Zeichen zu deuten. Sie führen sie nicht nur auf eine gefährliche Reise, sondern auch an die Seite eines stummen Jungen, der selbst voller Geheimnisse steckt. Gemeinsam wollen sie Nin finden – und den Tod von Sefias Vater rächen.


Die Autorin
Traci Chee studierte Literatur und Kreatives Schreiben in Santa Cruz und San Francisco. Sie liebt Buchkunst, Kunstbücher und Gedichte, versucht sich aber auch im Klavierspielen und der Eiermalerei. Mit ihrem blitzschnellen Hund lebt sie in Kalifornien.

Meine Meinung

Story
Zuerst einmal muss ich loswerden, wie genial und wunderschön die Gestaltung des Buches ist.Es beginnt bei dem goldenen Cover, auf dem man ein wunderschönes, offenes Buch sieht. Auch die Innengestaltung ist magisch und liebevoll gestaltet, von versteckten Hinweisen für den Leser, bis hin zu Fingerabdrücken und durchgestrichenen Zeilen, ist alles vorhanden.

Die Geschichte an sich ist auch gut durchdacht, weist aber einige Schwächen auf.
Wir begleiten die Protagonistin Sefia durch ein Abenteuer, in einer Fantasywelt, in der Bücher und die Lehre der Schriften, so gut, wie nicht existieren. Bis auf das Exemplar, welches Sefia zu beschützen versucht und das ihr den Weg weist. Als nach dem Tot des Vaters auch ihre Tante Nin von den Bösen verschleppt wird, mir der sie sich durch Diebstahl und Betrug über Wasser gehalten hat, ist Sefia auf sich alleine gestellt. und sie begibt sich auf eine gefährliche Suche.

Das alles hört sich spannend an, zieht sich aber an manches Stellen ein wenig in die Länge.
Zudem blieben mir die Schauplätze etwas zu blass, ich hätte sie gerne besser umschrieben gehabt. Aber vielleicht ändert sich das ja mit den Folgebänden.

Schreibstil
Traci Chee hat einen schönen und leicht zu lesenden Schreibstil dennoch gibt es mehrere Handlungsstränge, von denen man nicht genau erfährt, wie sie zusammenhängen, was mir manchmal ein wenig den Durchblick genommen hat. Wie oben schon erwähnt, hätte ich mir einer genauere Beschreibung der Schauplätze und der Fantasywelt gewünscht.

Charaktere
Hier muss ich sagen hat die Autorin bei mir Pluspunkte gesammelt, denn die Charaktere werden gut und bildhaft beschrieben, so, dass man sie sich vorstellen kann.

Mein Fazit

Ein schöner Auftakt der Highfantasy Reihe mit sehr viel Potenzial, tollen Charakteren aber auch einigen Schwächen. Ich hoffe, in den Folgebänden mehr über die Welt zu erfahren, in der Sefia lebt, was mir in Band 1 leider zu kurz kam. Dennoch ein gutes Debüt, auf dessen Fortsetzung ich gespannt bin. I ch vergebe gute drei von fünf Leseratten/Sternen und eine Leseempfehlung für Highfantasy Fans.

Das Buch von Kelanna, Band 1: Ein Meer aus Tinte und Gold
von Traci Chee
(38)
Buch (gebundene Ausgabe)
17,99

Grandioser Abschluss der Trilogie

Petra Donatz , am 13.02.2017

Meine Meinung


Story
Die ersten beiden Teile von Ulrike Renks Australiensaga haben mich schon so begeistert, aber Teil drei hat dem ganzen noch die Krone aufgesetzt.
Von der ersten Seite an zieht einen die Geschichte wieder in ihren Bann. Dieses Mal geht es zum größten Teil um die nächste Generation der Familie Lessing, die Enkelinnen von Emilia aus dem ersten Teil. Man erfährt, was aus allen geworden ist und wie sie leben. Die friedlichen Zeiten sind vorbei, zieht doch der erste Weltkrieg seine dunklen Kreise und stellt die Familie auf eine harte Probe, weil die Lessings zwischen den Fronten steht und sie gut überlegen müssen, für welche Seite sie sich entscheiden.
Der übersichtliche Stammbaum am Anfang des Buches lässt den Leser immer genau wissen, wer mit wem und wie verwand, ist, was man auch gut und gerne in Anspruch nimmt, ohne wäre ich nicht so schnell wieder in der Geschichte drinnen gewesen.
Wer nah am Wasser gebaut ist wie ich, der sollte eine Packung Tempos bereithalten.

Schreibstil
Ulrike Renk hat einen tollen, leicht zu lesenden Schreibstil, der den Leser schnell für sich einnimmt. Sie hat das Talent Land und Leute so gut darzustellen, dass sie dem Leser sehr vertraut vorkommen und das man sie förmlich vor Augen hat.
Sie schafft es eine Familiengeschichte so spannend und mitreißend zu schreiben, wie ich es nur selten erlebt habe.

Charaktere
In allen drei Bänden der Trilogie lernt man Charaktere kennen, die man durch alle Teile begleitet und die einem so vertraut vorkommen, dass man sie in sein Herz schließt. Die Charaktere sind sehr ausdrucksstark und sehr authentisch. Sie sind die Seelen des Buches und machen die Trilogie zu einem wahren Highlight am Bücherhimmel.

Mein Fazit

Auch mit dem dritten und somit Abschlussband der Australiensaga konnte mich Ulrike Renk wieder begeistern. Sie hat hier noch mal alle Geschütze aufgefahren, die zu einem guten Roman gehören und die diese Reihe wunderbar zum Abschluss gebracht hat. Wer eine Familiensaga sucht, die sehr spannend geschrieben ist und die tolle und authentische Charaktere aufweist, ist hier genau richtig.
Ich vergebe hier volle fünf Leseratten/STERNEN mit einem dicken Plus dahinter und eine ABSOLUTE LESEEMPFEHLUNG.

Das Versprechen der australischen Schwestern
von Ulrike Renk
(19)
Buch (Taschenbuch)
12,99

Leider ein totaler Flop

Petra Donatz , am 08.02.2017

GASTREZENSION Lesefuchs
Klappentext
Wie tief sitzt deine Angst?

Ein tödliches Grippevirus grassiert in den USA. Während Chaos um sich greift, flieht eine Gruppe ganz unterschiedlicher Menschen in einen unterirdischen Luxusbunker – das Sanctum –, ihre eigene, sich selbst versorgende Welt. Doch schon bald befeuern Abschottung und Enge erste Spannungen unter den Bewohnern. Als der Erbauer des Bunkers tot aufgefunden wird, bricht Panik aus. Mit ihm ist der Code zum Öffnen der Türen verloren. Der Sauerstoff wird knapp. Die Wasservorräte schwinden. Der Kampf ums Überleben beginnt.

Die Autoren
Hinter S. L. Grey verbergen sich die Bestsellerautoren Sarah Lotz und Louis Greenberg. Beide Autoren leben in Südafrika, Sarah in Capetown, Louis in Johannesburg. Als S. L. Grey beschäftigen sie sich mit der Frage, was passiert, wenn der Mensch in Extremsituationen geworfen wird.

Meine Meinung

Story
Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, weswegen ich das Buch auch sofort angefangen habe. Ich habe mir sehr viel von dem Buch versprochen, allerdings war es eher enttäuschend. Die Story zieht sich ätzend in die Länge und es dauert, bis endlich mal etwas passiert. Aber selbst nach dem ersten Ereignis, zieht sich das Buch weiterhin in die Länge. Hätte mir nicht noch etwas von dem Buch erhofft, hätte ich es wahrscheinlich nicht zu Ende gelesen.

Schreibstil
S.L. Greys Schreibstil kann in diesem Buch sehr verwirrend sein. Mal schreibt er in der Ich-Perspektive, dann mal wieder als Personaler Erzähler aus der Sicht eines anderen Charakters. Dies ändert sich von Kapitel zu Kapitel.

Charaktere
Die Charaktere sind wie aus einem typischen amerikanischen Horrorfilms entsprungen. Allerdings in Familienformat. Es gibt wie üblich die Reichen, die „harten“ Militär-Typen, die normalen etc. Alles Charaktere, die einem aus solchen Filmen ziemlich bekannt vorkommen. Wirklich sympathisch war niemand.

Mein Fazit

Da das Buch doch ziemlich langatmig war und kein Buch war, welches ich nicht mehr aus der Hand legen konnte, gebe ich diesem Buch einen Lesefuchs/ Stern
Autor: S.L. Grey

Under Ground
von S.L. Grey
(16)
eBook
9,99

Wieder ein toller Picoult

Petra Donatz , am 01.02.2017

Klappentext
Mitreißend und berührend: Eine Tochter auf der Suche nach ihrer verschwundenen Mutter

Die dreizehnjährige Jenna sucht ihre Mutter. Alice Metcalf verschwand zehn Jahre zuvor spurlos nach einem tragischen Vorfall im Elefantenreservat von New Hampshire, bei dem eine Tierpflegerin ums Leben kam. Nachdem Jenna schon alle Vermisstenportale im Internet durchsucht hat, wendet sie sich in ihrer Verzweiflung an die Wahrsagerin Serenity. Diese hat als Medium der Polizei beim Aufspüren von vermissten Personen geholfen, bis sie glaubte, ihre Gabe verloren zu haben. Zusammen machen sie den abgehalfterten Privatdetektiv Virgil ausfindig, der damals als Ermittler mit dem Fall der verschwundenen Elefantenforscherin Alice befasst war. Mit Hilfe von Alices Tagebuch, den damaligen Polizeiakten und Serenitys übersinnlichen Fähigkeiten begibt sich das kuriose Trio auf eine spannende und tief bewegende Spurensuche – mit verblüffender Auflösung.

Die Autorin
Jodi Picoult, geboren 1967 in New York, studierte in Princeton und Harvard. Seit 1992 schrieb sie mehr als zwanzig Romane, von denen viele Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste waren. Die Autorin wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, wie etwa 2003 mit dem renommierten New England Book Award. Picoult lebt mit ihrem Mann, drei Kindern und zahlreichen Tieren in Hanover, New Hampshire. "Die Spuren meiner Mutter" ist nach dem Weltbestseller "Bis ans Ende der Geschichte" ihr zweiter Roman bei C. Bertelsmann.

Meine Meinung


Story
Jenna, 13 Jahre ist auf der Suche nach ihrer Mutter Alice.
Die ist, seit Jenna 3 Jahre alt war, nach einem Unfall im Elefantenreservat plötzlich und rätselhaft verschwunden. Auch ihre Großmutter, bei der Jenna aufwächst, will ihr nicht sagen, was einst geschehen ist. Und so macht sich das überaus intelligente Mädchen auf die Suche. Hilfe findet sie in dem meist betrunkenen Privatdetektiv Vergil Stanhope und Serenity Jones ein Medium ohne mediale Kräfte. Das seltsame Trio geht auf die Suche und stößt dabei auf immer neue Rätsel. Für Vergil und Serenity ist.die Suche aber auch eine Suche nach dem, was sie im Leben verloren haben.

Schreibstil
Das Buch ist einfach zu lesen und wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Trotz des schicksalhaften Themas schwingt auch eine Prise Humor mit. Insbesondere, wenn die Geschichte aus der Sicht von Jenna erzählt wird, kommt man oft ins Schmunzeln.

Charaktere
Mit Vergil, Serenity und Jena kann man sich schnell anfreunden. Vom Leben enttäuscht, versuchen insbesondere Vergil und Serenity ihr Leben zu meistern. Neben den menschlichen Charakteren sind es die Elefanten, die die Geschichte bereichern. Mal traurig, mal ergreifend, sie machen einen Großteil der Geschichte aus.

Mein Fazit

Jodi Picoult ist es gelungen ein ernstes Thema, die weltweite Jagt auf Elefanten, mit einer herzzerreißenden Geschichte zu verknüpfen. Sympathische Charaktere, eine stimmige Geschichte und viel Wissenswertes über Elefanten, sowie ein Ende mit Knalleffekt machen die Geschichte absolut lesenswert und das lesen zu einem Vergnügen.
Ich vergebe volle fünf von fünf Leseratten/Sternen und eine absolute Leseempfehlung.
Autor: Jodi Picoult

Die Spuren meiner Mutter
von Jodi Picoult
(18)
Buch (Taschenbuch)
10,00

Spannende Thematik"Wiedergeburt"

Petra Donatz , am 01.02.2017

Klappentext
Spannend wie ein Krimi, emotional wie ein Frauenroman und tiefsinnig in seiner spirituellen Dimension.
Die alleinerziehende Janie ist ratlos. Ihr vierjähriger Sohn Noah hat Albträume und erzählt von grausigen Dingen. Immer wieder jammert er, dass er zu seiner Mama will. Aber ist er das nicht? Nachdem die verzweifelte Mutter verschiedene Ärzte konsultiert hat, stößt sie beim Stöbern im Internet auf die Seite von Jerome Anderson, einem Psychologieprofessor, der das Phänomen der Wiedergeburt erforscht. In ihrer Not nimmt sie Kontakt zu ihm auf. Kann er Noah helfen? Und so machen sie sich mit nur wenigen Anhaltspunkten detektivisch auf die Suche nach dem Ort, dem Haus, der Familie, der Mutter, nach der Noah sich so sehr sehnt – und werden fündig.
„Fesselnd, gewandt und berührend.“ The New York Times

Die Autorin
Sharon Guskin hat an der Yale University und der Columbia University School of the Arts studiert. Sie ist Autorin und Produzentin preisgekrönter Dokumentarfilme. Mit ihrem Mann und ihren Söhnen lebt sie in Brooklyn. Die Idee für ihren Roman hatte sie als junge Frau während eines Praktikums in einem Flüchtlingslager in Thailand und später kurz nach der Geburt ihres ersten Sohnes. "Noah will nach Hause" ist ihr erster Roman.

Meine Meinung

Story
Das Buch hat mich mit seinem sehr interessanten Thema (Wiedergeburt) sehr interessiert. Man erlebt mit der Protagonistin Janie eine wahrhaftige Talfahrt der Gefühle. Sie wird nach einem One-Night-Stand schwanger. Die ersten Jahre laufen ganz normal, aber als Noah vier Jahre alt wird, verhält er sich immer seltsamer. Er weint ständig und sagt er will zu seiner richtigen Mommy, was Janie total fertigmacht. Im Kindergarten erzählt er davon, wie er mit Waffen umgeht und das ihm Gewalt angetan wurde. Die Erzieher denken natürlich das Janie ihm das angetan hat und schaltet die Behörden ein. Janie weiß nicht weiter. Sie nimmt Kontakt zu einem
Dr. Anderson auf, der sich mit dem Thema der Reinkarnation beschäftigt, doch diese leidet selbst an beginnender Demenz und ist selber eine tickende Zeitbombe. Die beiden machen sich daran, die Eltern zu suchen, die Noah in seinem früheren Leben hatte. Für die Drei wird es eine Berg und Talfahrt der Gefühle.

Als das ist teilweise sehr spannend und fesselnd, besonders wenn aus der Sicht von Janie und Noah erzählt wird. Einige Passagen waren aber auch etwas langatmiger. Dennoch hat mich die Thematik gepackt und ich habe das Buch gerne gelesen. Besonders gut fand ich die realen Fallbeispiele, die man mit ins Buch hineingepackt hat.

Schreibstil
Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen. Es ist gut strukturiert, so das man immer genau weiß woran man gerade ist. Auch wenn durch den Psychologie Professor Anderson einen Einblick in dessen Arbeit bekommt, ist auch dieses gut und verständlich für den Leser. Das Buch ist spannend, hat aber auch ein paar Längen aufzuweisen.

Charaktere
Das Buch weißt ja nicht besonders viele Charaktere auf, dennoch sind diese sehr real und sympathisch, besonders Janie mochte ich sehr und konnte ihre Sorgen und Ängste als Mutter nachempfinden. Noah tat mir so leid, der Kleine wusste ja selber nicht, was los war. Mit Dr, Jerome Anderson konnte ich auch schnell warm werden. Seine beginnende Demenz und dessen Folgen waren berührend und gaben dem ganzen noch etwas Menschliches.

Mein Fazit

Eine wirklich gute Thematik, die die Autorin Sharon Guskin gut umgesetzt hat. Reinkarnation hat mich bisher schon sehr interessiert und wurde hier wirklich gut ausgearbeitet. Das Buch ist teilweise sehr spannend, hat aber auch ein paar langatmige Abschnitte. Eine gute Mischung aus Roman und originalen Fallberichten. Mit sympathischen Charakteren.
Man kann mitfiebern und erlebt ungeahnte Wendungen.
Ich vergebe vier von fünf Leseratten/Sternen und eine Leseempfehlung.

Noah will nach Hause
von Sharon Guskin
(70)
Buch (Paperback)
18,00

 
zurück