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Alles inklusive

Alles inklusive

Roman von Doris Dörrie (buch)

Ein Sommer in Spanien, nach dem nichts mehr so sein kann, wie es war. Vier äußerst unterschiedliche Menschen, alle auf der Suche nach der Sonnenseite des Lebens. Aber kann man das Glück buchen wie einen Urlaub, alles inklusive? weiterlesen
  • ISBN-10:3-257-06781-X
  • EAN:9783257067811
  • Erscheinungstermin:26.07.2011
  • Verlag:Diogenes Verlag
  • Einband:gebunden
  • OriginaltitelAlles inklusive
  • Kundenbewertung:
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  • Sprache:Deutsch
  • Auflage:2. Auflage
  • Seiten:248
  • Gewicht:277 g

Kurzbeschreibung:



Ein Sommer in Spanien, nach dem nichts mehr so sein kann, wie es war. Vier äußerst unterschiedliche Menschen, alle auf der Suche nach der Sonnenseite des Lebens. Aber kann man das Glück buchen wie einen Urlaub, alles inklusive?


Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 26.09.11
Ein feiner, ein gediegener, ein in sich ruhender Roman, der auch manchmal laut wird, aber nur um den Leser zu amüsieren. Wie kann man anders leben, wenn einem eine fast selbstzerrstörerische Weise vorgelebt wurde? Wie findet man zu sich, wenn die jungen und wilden Tage vorüber sind? Was treiben die Deutschen in Spanien so alles? Diese und noch viele andere Fragen werden in diesem Hörbuch gestellt und beantwortet. Doris Dörries Figuren haben viel Saft und Kraft, sie bringen die Geschichte zum leben. Alles inklusive ist eine Dramödie ganz im Dörrie-Style.
Doris Dörrie:
Doris Dörrie, geb. 1955 in Hannover, war nach dem Abitur längere Zeit in den USA, studierte Theaterwissenschaften und Schauspiel in Kalifornien und New York, entschloss sich dann aber nicht vor, sondern hinter der Kamera zu stehen. Ihre Abschlussarbeit an der Münchner Hochschule für Film und Fernsehen 'Der erste Walzer' wurde auf Festivals und im Fernsehen gezeigt, 'Männer', ihr dritter Kinofilm, in der ganzen Welt. Parallel zu ihrer Kinoarbeit veröffentlicht sie Kurzgeschichten, die mehrfach ausgezeichnet wurden. Ihr erster Roman 'Was machen wir jetzt?' war monatelang auf den Bestsellerlisten. Doris Dörrie lebt in München.
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28 Rezensionen
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„Tragisch, komisch, verrückte Schicksale!”

10.03.2012

von einer Kundin oder einem Kunden

In diesem Buch sind unglaublich schöne Szenen, verrückte Schicksale und liebenswerte Charaktere vereint. Alle suchen das Glück, haben mit der Vergangenheit zu kämpfen und sind nur dann richtig glücklich, wenn sie den Augenblick leben. Das bringt uns die Autorin in ihrer wie immer herrlichen Sprache und mit einem gezielten Blick auf die Schwächen ihrer wunderbar gezeichneten Charaktere bei.

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„Geteiltes Leid ist halbes Leid”

23.11.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Apple und ihre Mutter Ingrid entwickeln sich in zwei völlig unterschiedliche Richtungen. Aber sie sind ein typisches Mutter-Tochter-Gespann, dass weder miteinander noch ohneeinander auskommt, was Apple erst als erwachsene Frau lernt.
Während ihre Mutter als ewiger Hippie ihr Herz an Karl verliert, mit dem sie in Spanien sesshaft wird, träumt Apple von einem bodenständigen Leben in trauter Zweisamkeit, weil sie nie mehr so leben möchte wie damals mit ihrer chaotischen Hippiemutter im Spanien der 70er. Doch weil sie mit den Männern kein Glück hat, verbringt sie ihren Alltag mit einem pflegebedürftigen Mops.
Dann gibt es da noch Apples Freundin Susi, die sich nach der Liebe ihres nierenkranken schwulen Ehemannes sehnt; sowie Karls Sohn Tim, der sein Geschlecht wechselt und nach der wahren Liebe sucht.

Doris Dörrie zeigt auf amüsante Art fünf unterschiedliche Menschen, die unerfüllte Träume und Sehnsüchte nach Liebe, Halt und ganz einfach ihrem perfekten Leben sind.
Damit macht sie auf grandiose Weise deutlich, dass man im Leben nun mal nicht alles auf einmal haben kann.

Witzig, traurig und intelligent - ein gelungener Kurzroman über das Leben!

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„Tragisch, komisch und absolut liebenswert”

09.10.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Eine Tochter, die sich von ihrer extrovertierten, alleinerziehenden Mutter abgrenzen – letztendlich aber nur von ihr geliebt werden möchte. Eine Mutter, deren längst verjährte Affäre für zwei Familien drastische Folgen bis in unsere heutige Zeit hat. Eine Frau, die mit Liebe und Verzicht die Krankheit ihres Mannes überwindet und die schlussendlich dennoch vor den Trümmer ihrer Beziehung steht und ein Sohn, der lieber eine Tochter sein möchte. In Dörries aktuellem Roman wimmelt es von schrägen, unkonventionellen Figuren, die eigentlich alle nur das eine suchen: Liebe und ein Zuhause, dem sie sich zugehörig fühlen können. Ob sie das ausgerechnet auf einer typisch spanischen Auswandererinsel finden, an dem das ganze Chaos vor dreißig Jahren einmal seinen Lauf nahm?
Hier ist wirklich alles inklusive: tragisch komische Momente und Lebensläufe werden eingebunden in ein spannendes Zeitpanorama, angefangen in den siebziger Jahren bis in unsere Gegenwart. Der Roman lebt vor allem von seinen liebenswert eigensinnigen Figuren, die ihr Glück – typisch deutsch – im Süden suchen...

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„Ab in den Süden...oder??”

07.10.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Ist es nicht in der Sonne Spaniens am schönsten – träumt nicht jeder Deutsche vom Leben am Meer bei traumhaften Wetter? Dort muss man doch einfach glücklich sein!! Lebensweise, intelligent und gut beobachtend trifft Doris Dörrie den richtigen Ton, um ihre Hauptfiguren auf der Suche nach dem Glück zu begleiten.

Doris Dörrie kann Lebenssituationen und Gefühle sehr treffend und mit scheinbar leichter Hand beschreiben; intensiv, authentisch, dabei mit dem nötigen Schuss Ironie, Tragik und Komik, denn das Leben kann ganz merkwürdige Wendungen nehmen. Einfach nur gut!!!

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„Eine komische Mutter-Tochter-Geschichte”

05.10.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Hippie Mutter Ingrid und die spießige Tochter Apple, verbringen den Sommer in einem spanischen Dorf wo drei Jahrzehnte zuvor die Mutter schon einen Sommer verbrachte. Damals verliebte sie sich in den Familienvater und Bankangestellten Karl - es blieb nicht ohne Folgen.
Jetzt erkennt sie weder Ort noch Meschen wieder.

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„Auf der Suche nach der Sonnenseite des Lebens”

25.09.2011

von einer Kundin oder einem Kunden aus Bergisch Gladbach

Zunächst geht es in dieser Geschichte um die Hippie-Mutter Ingrid und der Tochter Apple. Apples Kindheit verläuft ziemlich chaotisch. Allerdings 30 Jahre später sieht es in Apples Privatleben nicht besser aus. In ihrem Liebesleben folgen ein Desaster nach dem anderen. Sie gerät immer an die falschen Männer. Sie fühlt sich so wie in ihrer Kindheit einsam und verlassen. Apple wünscht sich so wie ihre Mutter auch, ein geregeltes Leben....
Die Geschichte ist traurig im nächsten Moment witzig, dann wieder sensibel und eindringlich, verrückt und zärtlich zugleich. Vier bzw. fünf ganz unterschiedliche Menschen auf der Suche der Sonnenseite des Lebens in Spanien. Ob man Glück wirlich buchen kann wie eine Urlaubsreise (nach Spanien...)?

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„Unter der Sonne Spaniens”

25.09.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Ich habe mich sehr über diese Buch gefreut, da es mich sehr an Dörries Buch "Was machen wir jetzt?" erinnert hat.
Ich liebe diese Mischung der Gefühle, aus einer eigentlich eher traurigen Situation geht man als Leser nahtlos in ein spontanes Lachen über.
Und gerade Apple, die Hauptprotagonistin, möchte man in den Arm nehmen und sagen, dass alles gut wird (nach ihrer verkorksten Kindheit und ihren Liebespleiten).
Wie es das Schicksal so will, kommt nach dem Regen eben auch Sonne- und besonders viel davon gibt es in Spanien...

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„Komisch”

24.09.2011

von einer Kundin oder einem Kunden Top-10 Rezensent

Ein Roman über frustrierte Menschen die sich nach einem anderen Leben sehnen. Über die Liebe und über das geliebt werden! Teilweise komisch, teils tragisch! Schnell zu lesen! Kann man empfehlen!

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„Ein unvergesslicher Sommer”

05.09.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Apple, eine Frau von Anfang vierzig, verdankt ihren Namen ihrer Hippie-Mutter Ingrid. Damals als Kind verbrachten sie die Sommerferien am Strand von Torremolinos in Spanien. Ingrid war eine schöne, selbstbewußte und freiheitsliebende Frau. Doch Apple hasste diese Woche im Zelt. Sie sehnte sich nach Ordnung und Bürgerlichkeit.
Nach 30 Jahren schenkt Apple ihrer Mutter einen Urlaub in Torremolinos und alte Erinnerungen brechen wieder auf.
Alles inklusive ist ein wunderbarer Mutter-Tochter-Roman, komisch und nachdenklich zugleich.

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„Alles inklusive”

31.08.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Ein amüsanter Roman über 5 Menschen, die sich während eines Urlaubs in Spanien kennenlernen. Die Liebesaffäre zwischen Ingrid und Karl hat unvorhergesehene Folgen.
Dreißig Jahre später treffen sie sich wieder, und alles hat sich verändert.

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„Eine Geschichte über Freiheit, Probleme, Beziehungen und Verzeihen!”

31.08.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Alles inklusive war das erste Buch, dass ich von Doris Dörrie gelesen habe.
Ich war begeistert!
Mit alles inklusive beschreibt Dörrie Spanien, Spanien von früher und heute.
Sie erzählt eine Geschichte, die einem zum Nachdenken bewegt, und doch alles vergessen lässt.

Auf der einen Seite ist die Erwachsene Apple die eigentlich noch gar nicht Erwachsen ist, die immer noch ihrer Kindheit hinterher trauert und immer an die falschen Männer gerät. Und da ist Ingrid, Ingrid mit Ihren vielen Männern, mit ihrem sexy Körper, mit ihrem Drang zur Freiheit, obwohl sie sich auf der anderen Seite doch immer ein geregeltes Leben wünschte, es nie hatte und ihre Ideale auch im Alter nicht loslässt...

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„Alles inklusive? - aber klar doch!”

24.08.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

So ist das bei Doris Dörrie:
-Apple mit tolllllem Namen und Männerproblemen
-Freigeister und Prüderie pur
-Ferienidylle und Hippiestrand
-Augengezwinker und ein gestrandeter Flüchtling
-etc.
Die Autorin wird ihrem Anspruch zu unterhalten mehr als gerecht. Hier liest frau, dass sie auch filmt - die Personen und Szenenwechsel habe ich anfangs rasant empfunden, dann war es einfach eine superkurzweilige Sommerlektüre mit allem inklusive ausser:
-diesen superpraktischen Büchertaschen, welche ihr Buch schützen und mehrfach benützbar sind:
Von moses: strandlektüre, lieblingsbuch, lesestoff, mordsbuch, taschenbuch,etc.
waschbar und erhältlich bei Thalia Schaffhausen im Laden!

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„Doris Dörrie bleibt sich treu, eine tolle Geschichte!!!”

23.08.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

In Apples Leben läuft so einiges nicht so, wie sie es sich wünscht. Mit den Männern klappt es so gar nicht. Im Job auch nicht so richtig und mit ihrer Kindheit und Jungend hat sie auch so ihre Probleme.
1976, Apple lebt mit ihrer Mutter in Spanien am Strand. Wie so viele Freigeister dieser Zeit, träumt auch Apples Mutter von der freien Liebe und dem unbekümmerten Leben am Meer. Aber zum Leben gehört auch Essen und Trinken, und so verkauft Apple mit ihrer Mutter Selbstgebasteltes am Strand und hat oft Hunger und Durst. Eines Tages tritt eine deutsche kleinbürgerliche Familie in Apples Leben. Ihre Mutter hat eine Affäre mit dem Bankangestellten, der sehr angetan ist von ihrer Freizügigkeit. Es kommt dann zu einem tragischen Ereignis, das das Leben dieser beiden Familien sehr verändert.
Dreißig Jahre später ist Apple natürlich kein Freigeist wie ihre Mutter, sondern sie liebt es bürgerlich zu sein. Und ihre Mutter hat immer noch diese lockere Art, aber ist natürlich auch in die Jahre gekommen. Apple schenkt ihr eine Reise zur Erholung, genau an den Urlaubsort an dem sie früher gelebt haben. Erholen kann sich Apples Mutter aber hier nicht, obwohl alles inklusive ist, aber es kommt zu Begegnungen, die sie nicht erwartet hat. Zum Beispiel mit einem afrikanischen Flüchtling, den sie vorm Verdursten rettet oder mit ein paar Jungs beim Koma saufen.
Es kommen noch viele schillernde Personen dazu, die alle ihre eigenen imposanten Geschichten haben und es treffen sich alle zum Schluss in diesem zur Touristen- Hochburg mutierten Ort in Spanien wieder. Und bei jedem hat sich das Leben grundlegend verändert.
Eine tragische Komödie in der Doris Dörrie viele Facetten des Lebens beschreibt. Liebe, Träume, Trauer, Schmerz und Tod alles wie immer mit drin. Trotzdem auch immer ein sozialkritischer Unterton mit an Bord.

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„gute Unterhaltung”

22.08.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Doris Dörrie enttäuscht ihre Anhänger mit diesem Buch nicht. In gewohnt lockerer Art unterhält uns die Autorin mit episodenhaften Geschichten, in deren Mittelpunkt Mutter Ingrid und Tochter Apple stehen. In den 70er Jahren verbringen sie ihren Urlaub an der Ferienküste Spaniens und kehren 30 Jahre später dorthin zurück… Die Geschichten, die sich um Mutter, Tochter und ihr Umfeld ranken sind mit subtilem Humor erzählt, hinter dem aber letztlich eine große Traurigkeit steckt. Im Grunde tragisch auch die Geschichten einiger Nebenfiguren, so z.B. die der Maklerin. So weiß man beim Lesen oft nicht, ob man lachen oder weinen soll, denn der von Dörrie gut gespiegelte Alltag im vermeintlichen Ferienparadies hat kaum etwas gemein mit den Hochglanzprospekten der Werbung. Skurril (letztlich aber überflüssig) ist die Geschichte mit dem Mopps. „Alles inklusive“ ist ein Buch, das nicht nur zu Ferienzeit einen hohen Unterhaltungswert besitzt und zugleich hintergründig zum Nachdenken anregt.

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„Mutter-Tochter Beziehung”

21.08.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Doris Dörrie schafft es ein Buch über Mutter-Tochter Beziehung zu schreiben, dass unterhält und Spaß macht.
Eine alleinerziehende Mutter verbringt mit ihrer Tochter einen Sommer in Spanien.Sie gibt sich alternativ, verkörpert die Freiheit und genießt das Leben.Ihre Tochter ist als einzige bekleidet am Strand.
Die Mutter lernt einen Mann kennen, der mit seiner Familie ein Ferienhaus bewohnt und schon treffen zwei Welten aufeinander, die nicht unterschiedlicher sein könnten.

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„Ein humorvolles, ehrliches Buch”

19.08.2011

von einer Kundin oder einem Kunden aus Schweiz

Vier völlig unterschiedliche Menschen auf der Suche nach dem Glück - liebevoll und augenzwinkert zeigt Doris Dörrie ihre Sehnsüchte, Fehler und Schwächen und überrascht mit unerwarteten Wendungen. Ein humorvolles, ehrliches Buch.

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„Frauenleben”

14.08.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Während der Hippiezeit lebt Ingrid mit ihrer Tochter Apple in Spanien und verliebt sich dort in einen verheirateten Mann. Apple wünscht sich sehnlich ein ganz normales Leben, die Mutter hat ihre eigenen Träume, die sie verwirklichen möchte. Als erwachsene Frau mit unglücklichen wechselnden Beziehungen forscht Apple diesen Träumen noch einmal nach. Ihrer Mutter schenkt sie eine Reise an den Ort ihrer Kindheit und alles ist wieder da...Doris Dörrie wertet nicht, mit viel Humor schildert sie Frauenleben, das eben nicht immer nur gerade verläuft und in dem Träume eben doch nur Träume bleiben.

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„Alles inklusive”

14.08.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Costa del Sol, Spanien, in den 70er Jahren, Hippiezeit und das Mädchen Apple, die gemeinsam mit ihrer Mutter aus Deutschland angereist ist. Apple leidet unter den Lebenswandel der Mutter die die Zeit am Hippiestrand damit verbringt andere Touristen Schmuck zu verkaufen. Die Mutter verliebt sich in einen verheirateten Mann und die Familie wird zerstört. Zurück in Deutschland, als Erwachsene bekommt Apple nichts auf die Reihe, ihre Beziehungen gehen immer wieder kaputt, obwohl sie versucht ganz anders als ihre Mutter zu sein. Sie kehrt nach vielen Jahren zurück nach Spanien und trifft die Leute aus ihrer Kindheit wieder.
Ein schnelles Buch, aber leider nicht so humorvoll wie man erwartet.

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„Torremolinos und die Sehnsucht ”

12.08.2011

Rezension von Helga Mitterhauser aus Seiersberg

Doris Dörrie ist eine Meisterin am Seziertisch der menschlichen Seele.
8 Menschen umfasst die kleine Gesellschaft dieses unermüdlichen kleinen tapferen Trauerkarussells: Die Hippie-Mutter Ingrid - schön, liebeshungrig, chaotisch. Ihre schmerzhaft akkurate, anklagende Tochter Apple, die ein Leben lang an ihrem Namen leiden wird, Karl und sein Sohn Tim/Tina und dem Geist der einstmals steril-eleganten Ehefrau Heike, die nicht gegen die Lebenslust von Ingrid ankämpfen konnte und sich im Pool das Leben genommen hat. Im Pool eines spanischen Ferienhauses einer spanischen Insel, die als Metapher für ewige Trostsuche steht. Und es gibt noch Susi, Apples Psychotherapeutin, die ebenfalls Spanien für ihren schwerkranken Liebsten erkoren hat, der ebenfalls noch sein Schärflein zu diesem traurigen Reigen beitragen wird, wie auch ein bemitleidenswerter Mops und eine ausgewanderte Bayerin, die ihre spanische Familie mit Immobilien-Tricksereien über Wasser halten muss.
Kein wirklich angenehmes Buch, aber interessant wohl für Leser, die keine Scheu vor realen Abgründen haben und den Süden als Escape für Unbearbeitetes betrachten.
Dennoch, Stil und psychisches Einfühlungsvermögen verdienen Respekt.

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„Doris Dörrie "Alles Inklusive"”

12.08.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Dieses Buch stach mir als ideale Lektüre für meinen Sommerurlaub ins Auge, ich bereue diese Wahl nicht.
Das ist die Geschichte von Apple (sie leidet unter diesem ungewöhnlichen Namen), die ihre Kindheit mit ihrer Hippie-Mutter in Spanien verarbeiten muss und die sich in die falschen Männer verliebt. Ein leider zu kurzes, nachdenkliches und durch die spritzige Wortwahl ein zum Schmunzeln anregendes Buch. Unbedingt lesen!

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