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Kriminalroman von Henning Mankell (buch)
Kurzbeschreibung:
Pressestimmen:
Zusatzinformationen (Autorenportrait):
Henning Mankell geboren 1948 in Hä;rjedalen, ist einer der angesehensten und meistgelesenen schwedischen Schriftsteller, vor allem bekannt durch seine Wallander-Krimis. Er lebt als Theaterregisseur und Autor abwechselnd in Schweden und in Maputo/Mosambique. Seine Taschenbü;cher erscheinen bei dtv.
von einer Kundin oder einem Kunden
Kurt Wallander ist uns trotz seiner eigenen Art ans Herz gewachsen! Die Geschichten aus seinem Leben ließen uns mitfiebern und weckten ständig Interesse nach mehr...leider war das nun die letzte. Schade, dass sich diese großartig erfundene Figur auf diese Art und Weise verabschiedet, aber so ist wohl das Leben...?!
von einer Kundin oder einem Kunden aus Lüneburg
auch wenn viele Rezensenten ganz anderer Meinung sind.
Mir gefällt der Schreibstil von Henning Mankell einfach gut, sein Kurt Wallander ist mir irgendwie an's Herz gewachsen.
Ich empfand die Handlung keineswegs als langweilig oder depressiv, wenngleich teilweise doch etwas traurig.
Ein alleinstehender Mann um die 60 mag so wie Kurt Wallander auf sein Leben zurückblicken, nach einer gescheiterten Ehe und einer nicht zustandegekommenen Ehe.
Wie auch immer, die Handlung ist spannend und schlüssig, alles ist vorstellbar. Der Roman liest sich wie eine Mischung aus Geschichte, Politik und Fiktion. Damit hebt sich die Handlung sehr wohltuend von den meisten anderen Thrillern ab, in denen es meistens sehr unwahrscheinlich und häufig auch sehr blutrünstig zugeht.
Natürlich musste die Wallander-Serie irgendwann beendet sein, ich läse gern noch einen weiteren Roman dieser Art.
von einer Kundin oder einem Kunden Top-10 Rezensent
Wallander ist uns Fans ja in den Jahren direkt ans Herz gewachsen.Hier nun folgt das furiose Finale.Und er muss noch mal alles geben ,um Fälle aus der Vergangenheit und der Gegenwart zu lösen.Seine Tochter Linda,eine würdige Nachfolgerin,kommt in eine Familie,die mehr wie ein Geheimnis hat.Und dann schleicht sich die Dunkelheit und das Vergessen in Wallanders Leben.Dieses mitzuerleben ist sehr intensiv und mitreissend.Leb wohl,Kurt.
von einer Kundin oder einem Kunden
Mit diesem überaus überzeugenden letzten Fall für Kurt Wallander müssen wir endgültig Abschied nehmen von einer der sympathischsten Ermittlerfiguren aller Zeiten. Die gesamte Wallander-Reihe ist und war Fall für Fall Unterhaltung und Anregung vom Feinsten! Wohlangebrachte Sozialkritik, stimmungsvolle Hintergründe, erschütternde Untiefen menschlicher Beweggründe... und immer wieder Wallanders eigene ehrliche düstere bewegende Biographie! Dieser Abschied fällt mir sehr schwer!
von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
Der neue Mankell ist ein sehr nachdenkliches Buch. Kurt Wallander blickt sehr oft auf sein bisheriges Leben zurück und kämpft massiv mit gesundheitlichen Problemen. Neben diesem spannenden Fall, der diesmal seine eigene Familie betrifft, quält ihn die Einsamkeit und die Angst vor dem Tod. Er ist sich nicht mehr sicher, ob er seiner oft gerühmten Intuition noch trauen kann. Sein Gedächtnis lässt ihn immer öfter im Stich - ganz plötzlich und ohne Vorwarnung. Das kann er jetzt, wo es um die Schwiegereltern seiner Tochter geht, gar nicht gebrauchen.
3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
Kurt Wallander ist 60. Er denkt viel über die Vergangenheit nach: seinen Vater, seine gescheiterte Ehe mit Mona und über Baiba, seine große Liebe. Baiba nahm seinen Heiratsantrag nicht an und so gingen sie getrennte Wege.
Einsam und von so mancher Gedächtnislücke sowie Diabetes geplagt beschließt er, sich seinen ewigen Traum auf dem Land zu leben zu erfüllen. Als er an einem zum Verkauf stehenden Haus vorbeifährt, greift er zu.
Auch seine Tochter Linda, die mittlerweile selbst Polizistin ist, hat Neuigkeiten: Sie ist schwanger.
Hans, der Mann an ihrer Seite kommt aus gutem Hause, sein Vater bekleidete einen hohen Rang bei der Marine. Das Treffen der beiden Familien verläuft harmonisch und voll der Sympathie auf allen Seiten.
So ist es nicht verwunderlich, dass Wallander zu der großen Geburtstagsfeier eingeladen wird, die die von Enkes geben. Louise und Hakan von Enke, Lindas künftige Schwiegereltern.
Hakan von Enke benimmt sich auf dieser Feier allerdings recht seltsam. Verängstigt zieht er Wallander ins Vertrauen. Er berichtet von dubiosen Vorfällen, die bis in den Kalten Krieg zurückreichen. Damals unter seinem Kommando, wurde ein russisches U-Boot in Schwedischem Hoheitsgewässer ausgemacht, das sich dort nicht aufhalten durfte. Kurz bevor er das feindliche U-Boot zum Auftauchen zwingen konnte, kam von allerhöchster Stelle der Befehl, davon abzulassen. Ohne Erklärung und ohne Diskussion. Bis heute hat dieser Vorfall Hakan von Enke nicht ruhen lassen. Nach wie vor ist er auf der Suche nach Gründen für diese Entscheidung. Seiner Meinung nach handelt es sich um ein bis heute brisantes Thema, dem er da auf der Spur ist.
Wallander wird sich immer mehr bewusst, wie wenig er sich bisher für Politik und das Zeitgeschehen interessiert hat. Als Hakan von Enke plötzlich spurlos verschwindet, hat er diesbezüglich einiges nachzuholen. Seinen Urlaub verbringt er mit Recherchen, die sehr interessante aber auch widersprüchliche Ergebnisse zutage fördern. Als dann auch noch Louise von Enke verschwindet, überschlagen sich die Ereignisse. Jetzt, wo die beiden vermisst werden, tauchen Menschen auf, von deren Existenz der eigene Sohn Hans nichts wusste. Da auch noch streng geheime Dokumente gefunden werden, erhärtet sich der Verdacht der Spionage, des Landesverrates! Nur wer ist der Schuldige? Hakan oder Louise? Beide? Oder gibt es jemanden, der im Schatten seine Fäden zieht?
Der neue Mankell ist ein sehr nachdenkliches Buch. Kurt Wallander blickt sehr oft auf sein bisheriges Leben zurück und kämpft massiv mit gesundheitlichen Problemen. Neben diesem spannenden Fall, der diesmal seine eigene Familie betrifft, quält ihn die Einsamkeit und die Angst vor dem Tod. Er ist sich nicht mehr sicher, ob er seiner oft gerühmten Intuition noch trauen kann. Sein Gedächtnis lässt ihn immer öfter im Stich - ganz plötzlich und ohne Vorwarnung. Das kann er jetzt, wo es um die Schwiegereltern seiner Tochter geht, gar nicht gebrauchen.
3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Rezension von Silke aus Erfurt (silke_ruhmannseder@web.de) Top-10 Rezensent
Zuerst wieder die Zitate auf der Rückseite:
Wallander bleibt!
Martin Halter in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Henning Mankell hat den wirklich letzten Roman mit Kurt Wallender geschrieben. Und seinen besten. Ihm ist das Kunststück gelungen, eine Figur zu schaffen, in die sich viele hineinversetzen können.
Thomas Askan Vierich im Falter, Wien
Ich bin ein großer Fan von Henning Mankell und ich habe alle Bücher der Wallander Reihe gelesen. Auch dieser lässt sich wie alle anderen echt gut lesen. Wie man von Mankell gewöhnt ist kann oder will man das Buch keine Sekunde zur Seite legen. Man will immer schnell wissen wie es weitergeht.
Seinem Image zur Beschreibung der Landschaft ist er wieder voll nachgekommen. Ich habe bei jedem Buch das ich von ihm lese das Gefühl live dabei zu sein.
Schade dass dies nun der wirklich letzte Wallander Fall ist, aber vielleicht gibt es ja noch Bücher in denen seine Tochter ermittelt? Würde ich mir wünschen.
Viel Spaß beim Lesen.
3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
von einer Kundin oder einem Kunden
Mit einem tränenden Auge habe ich mich von meinem Lieblingsermittler Kurt Wallander verabschieden müssen. Der letzte Teil empfand ich als sehr deprimierend, obwohl ich die Geschichte sehr spannend fand. Schade, dass es nun vorbei ist. Insgeheim hoffe ich, dass der Autor seinen Ermittler irgendwie wieder aufstehen lässt. Dieses Buch weckt Emotionen auf eine unglaublich feinfühlige Art. Empfehlenswert!
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