Hatecrimes

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Gute Freunde zu finden, ist schwierig. Besonders als Schülerin an einer neuen Schule. Zwar lebt der zwei Jahre ältere Funkie mit Jenna im Haibacher Forsthaus, doch er entpuppt sich als Langweiler und Stubenhocker. Auch die Verbindung zwischen Jenna und der gleichaltrigen Russin Paula ist alles andere als ein Zuckerschlecken. Sie sind oft wie Feuer und Eis.
Da tritt der sechzehnjährige Timo in Jennas Leben. Sie mag die Art, wie er mit Menschen umgeht, wird sein Mädchen und damit Führerin einer Neonazi-Jugendgruppe. Bald übernimmt Jenna die menschenverachtende Haltung Timos und der Kameraden: Ausländer raus, kein Raum für Krüppel, Querdenker, Einzelgänger. Als aber Paula spurlos verschwindet, überwindet Jenna den Fremdenhass, weil sie die Bande der Freundschaft noch spürt. Heimlich begibt sie sich auf die Suche. Was ist mit Paula geschehen? Hat etwa Funkie die Hände im Spiel, der Paula so gar nicht leiden mag? Oder vielleicht sogar Timo?
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz i
Seitenzahl 168, (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 13
Erscheinungsdatum 04.04.2014
Sprache Deutsch
EAN 9789963522552
Verlag Bookshouse
eBook
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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Ein toller Debütroman
von Petra Donatz aus Solingen am 12.06.2014

Meine Meinung Die Story Der Autorin ist es gelungen sehr ernste und aktuelle Themen, in einen guten Jugendroman zu packen, so das es auch den Erwachsenen Lesern schwer fällt, das Buch aus der Hand zu legen. Sie greift in diesem Roman die Thematik des leider immer noch existierenden Rechtsradikalismus in Deutschland,... Meine Meinung Die Story Der Autorin ist es gelungen sehr ernste und aktuelle Themen, in einen guten Jugendroman zu packen, so das es auch den Erwachsenen Lesern schwer fällt, das Buch aus der Hand zu legen. Sie greift in diesem Roman die Thematik des leider immer noch existierenden Rechtsradikalismus in Deutschland, besonders unter Jugendlichen auf, Alles in eine sehr spannende Story verpackt, die dem Leser wirklich öfters eine Gänsehaut beschert, über die Brutalität die durch solche Gruppierungen immer wieder zum Vorschein kommt. Eine unerfahrene Teenagerin Jenna, gerät in den Sog dieser Gruppierung und dessen Anführers Timo. Jenna will am Anfang um jeden Preis Timo gefallen und versucht nur den Zusammenhalt und das Gruppengefühl zu genießen. Nach und nach kommt sie aber den Machenschaften Der Ju De ( jungen Deutschen) auf die Spur. Als Jennas Klassenkameradin, die Russin Paula verschwindet, beginnt sie die Handlungen und Taten der Gruppe zu hinterfragen und entdeckt das wahre Gesicht von Timo und seiner Gruppe. Der Schreibstil Zu Anfang fand ich den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig, dass legte sich aber schon bald und das Buch hat mich wirklich emotional aufgewühlt und in seinen Bann gezogen. Die Charaktere Christine Bendik hat in diesem Roman wirklich tolle Charaktere erschaffen, die mich sofort überzeugen konnten. Jenna war mir direkt sympatisch und ich hätte sie so manches mal gerne durchgeschüttelt und ihr gesagt, Mädchen mach doch mal die Augen auf. Auch Paula war eine ausdrucksstarke Charaktere, mit der ich gelitten und gebangt habe. Aber auch die " Bösen " in diesem Buch haben eine wirklich starke Authentizität und waren sehr realistisch dargestellt. Mein Fazit Ein wirklich guter Debütroman, mit einer sehr ernsten und brandaktuellen Thematik.Das Buch hat mir spannende Lesestunden bereitet. Von mir gibt es volle vier von fünf Sternen

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Erschreckend
von mabuerele am 13.06.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Paula und Jenna waren zur gleichen Zeit neu in die Klasse gekommen. Paula stammt aus Russland, Jenna wurde aus Kanada nach Deutschland geschickt. Für beide allerdings verlief der Anfang anders. Während Paula die Außenseiterin blieb, wurde Jenna Timos Mädchen. Seit kurzem geht Paula mit Jake. Er hat sie per... Paula und Jenna waren zur gleichen Zeit neu in die Klasse gekommen. Paula stammt aus Russland, Jenna wurde aus Kanada nach Deutschland geschickt. Für beide allerdings verlief der Anfang anders. Während Paula die Außenseiterin blieb, wurde Jenna Timos Mädchen. Seit kurzem geht Paula mit Jake. Er hat sie per SMS auf einen Hochsitz bestellt, wo sie sich treffen wollen. Doch es ist nicht Jake, der sie im Wald trifft. Im Gymnasium hat zunehmend die Gruppe der jungen Deutschen (juDe) das Sagen. Einer ihrer Führer ist Timo. Die Autorin hat die drei Protagonisten gut charakterisiert. Sie gibt mir als Leser auch einen Einblick in deren Familienleben. Jenna, die den Tod ihrer Mutter und die Trennung vom Vater noch nicht verkraftet hat, fühlt sich bei juDe angekommen. An ihrer Entwicklung wird deutlich, wie schnell das rechtsextreme Gedankengut Einfluss bei den Jugendlichen gewinnen kann. Da Jenna dazugehören möchte, lässt sie sich zu Handlungen hinreißen, die ihr vor einiger Zeit niemals in den Sinn gekommen wären. Die Gruppe agiert geschickt. Man wählt klug aus, wenn man anspricht, und baut ein Gemeinschaftsgefühl auf. Nach außen spricht man von Pfadfindertreffen. Im Roman wird deutlich, wie subtil das Gedankengut verbreitet wird. Gleichzeitig wird die Gnadenlosigkeit der Führungsriege dargestellt. Das Buch beginnt spannend und kann den hohen Spannungsbogen bis zum Schluss noch steigern. Es lässt sich flott lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Die Spannung resultiert nicht nur aus der eigentlichen Handlung. Einen entscheidenden Anteil daran hat Jennas innere Entwicklung und ihre Auseinandersetzung mit Funkie, dem Cousin. Letztere ist lange Zeit schwer zu durchschauen. Der Schreibstil ist nicht nur der Altersgruppe angepasst. Auch das nötige politische Vokabular wird benutzt. Metapher werden gekonnt verwendet. Die Beschreibung von Emotionen ist überzeugend. Paulas Angst ist genauso nachfühlbar wie die Trauer der Mutter. Das Cover hat etwas Düsteres. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ein schwieriges, aber wichtiges Thema wurde in eine abwechslungsreiche Handlung verpackt, vielseitig beleuchtet und logisch zu Ende geführt.

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Hatecrimes
von Manu2106 aus Hamburg am 12.06.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein sehr spannendes und zum nachdenken anregendes Thema... Jenna zieht mit ihren vierzehn Jahren zurück nach Deuschland, allerdings ohne ihren Vater, da der beruflich viel unterwegs ist, kommt sie bei seinem Freund Max und seinem Sohn Funkie unter. Funkie findet sie langweilig, und in der Schule kommt sie auch nur... Ein sehr spannendes und zum nachdenken anregendes Thema... Jenna zieht mit ihren vierzehn Jahren zurück nach Deuschland, allerdings ohne ihren Vater, da der beruflich viel unterwegs ist, kommt sie bei seinem Freund Max und seinem Sohn Funkie unter. Funkie findet sie langweilig, und in der Schule kommt sie auch nur schwer mit anderen in Kontakt, mit Paula, einer Russin, hat sie hier und da zu beginn Kontakt, bis sie auf Timo trifft, und er sie in seinen Bann zieht. Doch Timo ist kein guter Umgang für Jenna, denn er ist der Anführer der juDe, einer Neonazi-Gruppe, getarnt als Pfandfindergruppe. Schnell übernimmt Jenna die menschenverachtende Haltung Timos und der Kameraden: Ausländer raus, kein Raum für Krüppel, Querdenker, Einzelgänger Dann verschwindet Paula auf einmal spurlos, und Jenna ist hin und hergerissen, auf der einen Seite vertritt sie weiterhin die Meinung der juDe, auf der anderen Seite macht sie sich sehr große Sorgen um Paula, und wünscht sich ihre kurze "Freundschaft" zurück... Sie geht auf die Suche nach Paula, und bringt sich damit selbst in große Gefahr... wer steckt dahinter? Funkie, die juDe? Man ist von Beginn an, direkt mittendrin im Geschehen, und lernt die Protagonisten nach und kennen. Zu beginn konnt ich nur wenige sympathie Punkte verteilen, und die hat sich Jennas Hund geschnappt *gg* Mir waren die Protagonisten zu beginn alle nicht sympathisch, was sich mit der Zeit aber geändert hat, da haben sich Jenna und sogar Funkie einige sympathiepunkte einverleibt... Geschockt war ich über den Hass, den die Jugendlichen, hier im Buch, anderen Menschen gegenüber an den Tag legen, sie bringen ihren Hass nicht nur verbal zum Ausdruck, sondern auch fügen ihren Opfern auch Körperliche leiden zu. Man gewinnt erst den Eindruck, als würde Timo die juDe leiten, aber dem ist nicht so, es stecken noch ganz andere dahinter... Die Geschichte wird mit jedem Kapitel immer spannender, man kann auch wunderbar miträtseln wer hinter Paulas Verschwinden steckt, es macht sich so der ein oder andere recht verdächtig. Sehr gelungen finde ich den Showdown, das war Spannung pur, ich kam mit dem lesen garnicht mehr hinterher, und mit solch einem Ausgang hatte ich nicht gerechnet. Die Charaktere sind sehr verschieden. Jenna, Funkie, Paula, Timo und auch die Nebendarsteller wurden sehr gut beschrieben. An den Schreib- und Erzählstil hat man recht schnell gewöhnt, und die Seiten fliegen nur so vor sich hin. Die 168 Seiten sind in 25 Kapitel aufgeteilt, die verschiedene Längen haben, und jeweils aus der Perspektive einer anderen Person erzählen. Überwiegen lesen aus Jennas Perspektive, dann noch von Timo, und einige male von Paula. Christine Bendik hat mich mit ihrem Debüt sehr gut unterhalten, ich hatte ein paar spannende und nachdenkliche Lesestunden, kann das selber lesen nur empfehlen.

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