Die Quintessenz von Staub

(3)
"Der Tod wäre sicher eine Lösung, aber so einfach komme ich nicht davon. Leider. Oder glücklicherweise."
Für Marie ist die Liebe zu Pius ein großes, unerwartetes Glück. Doch ein schwerer Schlaganfall verändert alles. Marie ist in ihrem Körper eingeschlossen, kann nicht einmal mehr sprechen und muss sich fragen, ob sie ihren Mann und seine Motive wirklich kennt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz i
Seitenzahl 218, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.08.2014
Sprache Deutsch
EAN 9789963525157
Verlag Bookshouse
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Kundenbewertungen


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Forschungsobjekt
von leseratte1310 am 03.12.2014

Marie glaubt schon seit einiger Zeit nicht mehr daran, dass ihr eine dauerhafte Beziehung zu Teil wird. Dann lernt sie den charmanten Pius kennen. Darüber ist sie so glücklich, dass sie alles ausblendet – seine Manipulationen, seine Besitzansprüche. Von ihren Freunden zieht sie sich immer mehr zurück. Die Hochzeit... Marie glaubt schon seit einiger Zeit nicht mehr daran, dass ihr eine dauerhafte Beziehung zu Teil wird. Dann lernt sie den charmanten Pius kennen. Darüber ist sie so glücklich, dass sie alles ausblendet – seine Manipulationen, seine Besitzansprüche. Von ihren Freunden zieht sie sich immer mehr zurück. Die Hochzeit wird in Afrika stattfinden. Dass sich Marie oft nicht wohl fühlt, ignoriert sie. Dann erleidet sie einen Stammhirninfarkt. Pius entscheidet für sie, da sie an Maschinen angeschlossen ist und sich nicht verständlich machen kann. Was hat Pius vor? Der Anfang der Geschichte lässt auf eine Liebesgeschichte schließen statt auf einen Thriller. Doch bald schon ist man mitten drin in einem Albtraum. Pius ignoriert Maries Wünsche und Lebensvorstellungen. Anfangs manipuliert er sie ganz dezent. Aber nachdem sie sich nicht mehr äußern kann, entpuppt er sich als erschreckend skrupellos. Die Geschichte wird aus Maries Sicht erzählt, so dass man hautnah erlebt, wie sie langsam erkennt, was mit ihr geschieht. Doch die hilflose Marie entwickelt eine ungewohnte Stärke während sie ans Bett gefesselt ist. Wie weit würden Wissenschaftler gehen, um ihre Forschungen zu betreiben? Diese Geschichte macht einem Angst. Dieser Psychothriller lässt einen nicht los, weil die Geschichte grauenhaft spannend ist.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Im Namen der Wissenschaft??
von mabuerele am 29.11.2014

„…Jede Familie hat ihre eigene Hölle…“ Das Buch beginnt mit einem Shakespeare - Zitat. Darin findet sich der Titel. Man sollte sich das nach Beendigung des Romans nochmals zu Gemüte führen. Marie ist Single und mit ihrem Leben eigentlich zufrieden. Dass sie die Männer nicht halten kann, hat sie akzeptiert, Dann... „…Jede Familie hat ihre eigene Hölle…“ Das Buch beginnt mit einem Shakespeare - Zitat. Darin findet sich der Titel. Man sollte sich das nach Beendigung des Romans nochmals zu Gemüte führen. Marie ist Single und mit ihrem Leben eigentlich zufrieden. Dass sie die Männer nicht halten kann, hat sie akzeptiert, Dann aber lädt sie ihr großer Bruder Richard zu einem Abendessen ein und macht sie mit Pius bekannt. Pius ist Wissenschaftler, ernst und entschlossen. Er hofiert Marie und spielt bald auch auf der Klaviatur ihres Körpers. Er weiß sie zu nehmen und Klippen zu umschiffen. Marie liebt ihn, sie verfällt ihm. Sie begreift nicht, dass sie sich schon lange in einem Alptraum befindet. Das Buch ist spannend geschrieben und hat schon nach wenigen Seiten bei mir eine sich stetig steigernde Beklemmung hinterlassen. Desto mehr sich Marie Pius` Regeln gebeugt hat, desto sicherer war ich mir, dass hier eine Menge schief läuft. Pius wird als anziehender Mann charakterisiert. Er ist Forscher und der Meinung, der Schöpfung ins Handwerk pfuschen zu können. Sein Ziel sind gesunde Babys. Wer will das nicht! Doch heiligt der Zweck in jedem Fall die Mittel? Genau diese Frage wird im Buch auf überzeugende und bewegende Art beantwortet. Die Gier nach Erfolg, der Drang nach Geld und die Selbstdarstellung in der Öffentlichkeit sind die Motive, die das Handeln von Pius und Richard bestimmen. Die Rechte der Frauen und ihre Gesundheit bleiben dabei auf der Strecke. Beeindruckt hat mich der Sprachstil der Autorin. Die Verwendung passender Bilder, das Spiel mit Adjektiven und die vielen Aufzählungen geben dem Roman seine Tiefe. Gerade durch die Aneinanderreihung von Fakten und Eindrücken in einem Satz werden die Psychen der handelnden Personen und ihr Umfeld gekonnt ausgelotet. Kurze Rückblenden in die Vergangenheit weisen auf Verletzungen hin, die dann nach und nach aufgearbeitet werden. Fast hat man den Eindruck, dass sich Gewalt in der Familie weitervererbt. Die emotionale Seite der Geschichte wurde sehr behutsam, aber punktgenau in Worte gefasst. Wichtige Sequenzen sind Maries Träume, die kursiv gesetzt wurden. Das unterschiedliche Verhalten von Maries Freunden sorgt für weitere Spannung in der Geschichte. Auf der einen Seiten gibt es Egoismus und Verrat, auf der anderen Hilfsbereitschaft und Zuneigung. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat nicht nur eine fesselnde Geschichte erzählt, sondern aufgezeigt, wohin grenzenlose Forschung gepaart mit persönlichen Ehrgeiz und fehlenden Verantwortungsbewusstsein führen kann. Eine Bemerkung möchte ich zum Klappentext machen. Wer sich davon eine Liebesgeschichte verspricht, wird erleben, dass er sich eher in einem Thriller befindet.

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Mit Wünschen sollte man vorsichtig sein...
von eskimo81 am 14.08.2014

Marie liebt Pius - liebt er sich wirklich auch? Wie weit kann die Liebe einen manipulieren? Marie glaubt schon lange nicht mehr an die grosse Liebe. Als sie aber Pius kennen lernt, legt sie die rosa-rote Brille auf. Glücklich akzeptiert sie alles, seine Macken, sein Besitzanspruch, einfach alles. Als sie... Marie liebt Pius - liebt er sich wirklich auch? Wie weit kann die Liebe einen manipulieren? Marie glaubt schon lange nicht mehr an die grosse Liebe. Als sie aber Pius kennen lernt, legt sie die rosa-rote Brille auf. Glücklich akzeptiert sie alles, seine Macken, sein Besitzanspruch, einfach alles. Als sie einen Hirnschlag erleidet, muss sie merken, dass nicht alles ist, wie sie denkt. Was für ein Spiel spielt Pius? Beim lesen der ersten Seiten fragte ich mich, weshalb das Buch dem Genre "Thriller" angeordnet wurde. Man erfährt vieles über das Leben von Marie und Richard, jedoch eine Ermittlung, ein Thriller konnte ich nicht finden. Bis zum Zeitpunkt, wo sich Marie in Pius verliebt. Sieht es zu Beginn wie eine normale glückliche Liebesbeziehung aus, revidiert man die Meinung sehr zügig. Die Gänsehaut wird zum stetigen Begleiter, jedes Geräusch lässt einen erschreckt aus dem Sessel fahren. Man fliegt durch die Seiten, gefesselt, gespannt, einfach atemlos. Ein genialer Thriller der auch ohne Mord und Totschlag überzeugt. Niemals hätte ich geglaubt, dass ein Buch so spannend, so gruselig sein kann, ohne dass Blut fliesst, ohne Mord, einfach "nur" ein Psychospiel. Noch lange nach Beendigung des Buches spürte ich die Gänsehaut. Absolut packend, man legt das Buch nicht mehr freiwillig aus der Hand.

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