Madeiragrab

Comissário Avila ermittelt

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»Vorsichtig öffnete er das Gatter und schob mit der Schuhspitze die Reste auseinander. Das kehlige Schmatzen, gepaart mit dem leisen Grunzen wurde unterbrochen. Köpfe hoben sich kurz, dann beugten sie sich wieder herunter und es ging weiter.
Sie waren noch nicht fertig, aber der Rest würde in den nächsten Stunden verschwinden.
Leise schloss er das Gatter hinter sich und ließ sie ihre Arbeit zu Ende bringen.«
Avila bereitet sich auf das größte Abenteuer seines Lebens vor, seine Frau Leticia ist schwanger.
Eigentlich wollte er die ruhigen Sommermonate nutzen, um sich langsam auf die Änderungen seines Lebens einzustimmen, aber eine Serie von Morden macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Ist der Auslöser die Ausstellung von Gemälden eines bekannten Staatsmannes?
Oder müssen Avila und Vasconcellos doch weiter in die Vergangenheit schauen?
Anstatt sich bei einem Galao mit Geburtsvorbereitungsbüchern zu befassen, muss Avila in der High Society von Madeira nach einem Mörder suchen. Eine Klientel, zwischen der sich der bodenständige Comissário gar nicht wohlfühlt.
Die schwangere Leticia umso mehr. Daher fängt sie auch an, ihre eigenen Informationen einzuholen.
Wenn das mal gut geht ...
Portrait
Joyce Summer ist das Pseudonym einer Hamburger Krimiautorin, die in ihrem vorherigen Leben als Projektmanagerin gearbeitet hat und sich jetzt ganz ihrer großen Leidenschaft, dem Schreiben, widmet.
Ihre Liebe zu der Insel des ewigen Frühlings, Madeira, brachte sie im Jahr 2015 dazu, ihren ersten Krimi zu schreiben.
Nach einem kurzen Abstecher nach Malta in ihrem Krimi »Malteser Morde« kehrt sie jetzt mit ihrer neuen Krimiserie rund
um Comissário Avila wieder auf die Insel Madeira zurück.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz i
Seitenzahl 340, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.08.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783739392721
Verlag Via tolino media
eBook
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Kundenbewertungen


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Sehr smpathischer Ermittler und ein Krimi zum Miträtseln
von monerl aus Langen am 18.10.2017

4,5 Sterne Mit Madeiragrab ist Joyce Summer ein toller Regionalkrimi gelungen, der, wie der Titel schon sagt, auf Madeira verortet ist. Als Leser wird man auf die Insel mitgenommen und spürt die Liebe der Autorin zur Insel auf jeder Seite. Inmitten dieses Urlaubsparadieses, unter den Reichen und den Schönen, passiert der... 4,5 Sterne Mit Madeiragrab ist Joyce Summer ein toller Regionalkrimi gelungen, der, wie der Titel schon sagt, auf Madeira verortet ist. Als Leser wird man auf die Insel mitgenommen und spürt die Liebe der Autorin zur Insel auf jeder Seite. Inmitten dieses Urlaubsparadieses, unter den Reichen und den Schönen, passiert der erste Mord, der die Polizei auf Trab halten wird. Hauptfigur ist Comissarío Avila. Ein sehr sympathischer Ermittler, der sich aus der Riege der derzeitigen Ermittler alleine deshalb schon abhebt, da er glücklich verheiratet ist, bald Vater wird und keine offensichtlichen Traumata oder Abhängigkeiten aufweist, außer von Kaffee: Der heutzutage etwas andere Ermittler! Vervollständigt wird er durch seine liebenswerte Ehefrau Leticia und den charmanten Vasconcellos, den "Frauenheld" von Madeira. Durch zwei Zeitebenen, Rückblicke in die Vergangenheit nach 1950 und ihre Auswirkungen auf die Gegenwart, die in 2013 spielt, hat Joyce Summer um eine wahre historische Begebenheit eine Kiminalgeschichte konstruiert, die mich ganz schnell in ihren Bann gezogen hatte. Das Schöne am vorliegenden Roman ist auch, dass es möglich ist mitzurätseln, da am Ende nicht plötzlich eine neue Figur aus dem Hut gezaubert und in die Geschichte reingesetzt wird. Ab einem gewissen Zeitpunkt ist der Kreis der Verdächtigen überschaubar geworden und eine erste Ahnung zum Täter kommt auf. Die Ermittlungen und die Geschichte nehmen im letzten Drittel Fahrt auf und entwickeln sich dramatisch. Eine Katastrophe bahnt sich an, die auch deshalb so erschüttert, da die hochschwangere Leticia in die Geschehnisse verwickelt wird. Die Spannung steigt auf ihren Höhepunkt, und das Ende überraschte! Fazit: Eine wunderschöne und spannende Kriminalgeschichte, die einem Sehnsucht nach Madeira macht. Ein Ermittler(team), von dem ich noch mehr lesen möchte und dessen Entwicklung ich interessiert verfolgen werde. Ein Buch, das einige tolle Lesestunden bereithält.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Ein rundum gelungener Portugalkrimi
von einer Kundin/einem Kunden am 11.08.2017

Endlich mal wieder ein Krimi mit einen sympathischen Kommissar, der keine schweren Alkohol- oder Eheprobleme hat. Das einzige Problem ist seine Sorge vor den späten Vaterfreuden, da seine Frau das erste Kind erwartet. „Madeiragrab“ ist ein rundum gelungener Länderkrimi. Aber eben nicht der typische Portugalkrimi des letzten Jahres, sondern es ist... Endlich mal wieder ein Krimi mit einen sympathischen Kommissar, der keine schweren Alkohol- oder Eheprobleme hat. Das einzige Problem ist seine Sorge vor den späten Vaterfreuden, da seine Frau das erste Kind erwartet. „Madeiragrab“ ist ein rundum gelungener Länderkrimi. Aber eben nicht der typische Portugalkrimi des letzten Jahres, sondern es ist eben Madeira. Das etwas andere Portugal. Vom sympathisch grummeligen Comissário Avila über den charmanten Vasconcellos bis hin zu den liebevoll entwickelten Nebenfiguren – alles ist stimmig. Besonders gefallen hat mir Carlos, der philosophierende Straßenreiniger. Ich hoffe, diese Figur bleibt uns Lesern auch in weiteren Krimis erhalten. Es gibt ein Wiedersehen mit einigen Nebenfiguren aus „Mord auf der Levada“, dennoch ist es eine eigenständige Krimiserie. Im Fernsehen würde man von einem Spin-Off reden. Der Krimi entblättert langsam, Schritt für Schritt, mit Rückblicken in die Vergangenheit (ich sage nur: britischer malender Staatsmann ;-) ) / spielt auch mit), die Hintergründe zu dem Mord an der Galeristin. Bis kurz vor Schluss wusste ich nicht, wer der Mörder ist. Und man lernt, wie man mit Milch feststellen kann, ob jemand verschwunden ist (wie wird hier nicht verraten …). Man bekommt Lust, sich mit Avila auf seine Terrasse zu setzen und einen Madeira oder Poncha zu trinken.

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Kriminelles Madeirafeeling in Reinkultur!
von einer Kundin/einem Kunden aus Graz am 08.09.2017
Bewertet: Taschenbuch

Mit Joyce Summer verbindet mich schon seit Beginn meines Buchbloggerlebens die Liebe zu ihren Krimis. Mit ihrem Erstling "Mord auf der Levada" bin ich nach Madeira gereist, mit dem Nachfolger "Malteser Morde" nach Malta. Mit "Madeiragrab" geht es nun wieder zurück nach Madeira, wobei Comissário Avila (der in "Mord auf... Mit Joyce Summer verbindet mich schon seit Beginn meines Buchbloggerlebens die Liebe zu ihren Krimis. Mit ihrem Erstling "Mord auf der Levada" bin ich nach Madeira gereist, mit dem Nachfolger "Malteser Morde" nach Malta. Mit "Madeiragrab" geht es nun wieder zurück nach Madeira, wobei Comissário Avila (der in "Mord auf der Levada" nur eine Nebenrolle hatte) nun selbst mit seinem Team ermitteln darf. "Madeiragrab" ist dabei als Auftakt zu einer Serie um den sympathischen Ermittler gedacht. Zum Inhalt: Fernando Avila, seines Zeichens Comissário bei der örtlichen Polizei auf Madeira, ermittelt wieder. Dieses Mal geht es um einen alten Mann und eine junge Galeristin, die kurz hintereinander tot aufgefunden werden. Gibt es eine Verbindung zwischen den Toten? Reicht der Mord in die Vergangenheit zurück? Avila ist gefordert, denn eigentlich steht seine Frau Leticia kurz vor der Niederkunft ihres ersten gemeinsamen Kindes ... Hin und her gerissen zwischen der Sorge um seine Frau und seiner Arbeit, folgt Avila schon bald mit seinem tatkräftigen Team verschiedenen Spuren, die unter anderem in die High Society von Madeira führen. Meine Meinung: Nachdem ich Fernando Avila und seine Frau Leticia bereits in "Mord auf der Levada" etwas näher kennenlernen durfte, fühlten sich die ersten Seiten fast ein wenig wie ein Nach-Hause-Kommen an. Anfangs vermisste ich noch ein wenig die etwas überdrehte Pauline, aber schon bald nahmen mich die Erlebnisse auf Madeira ganz und gar gefangen. Es setzte sogar eine gewisse Sogwirkung ein, es fiel mir vor allem morgens wirklich schwer, den Reader zur Seite zu legen und mich den Aufgaben des Tages zu widmen. Die kurzen Kapitel trugen das Ihre dazu bei, dass ich mir immer wieder dachte, ein Kapitel geht noch. Auf der einen Seite die Ermittlungen, die vielen Verdächtigen, auf der anderen Seite die Beschreibungen des Lebens auf der Insel - das ließ sehr schnell (wieder einmal) eine Sehnsucht entstehen, auf Madeira Urlaub zu machen. Im Vergleich zu "Mord auf der Levada" bekommen wir hier deutlich mehr Einblick in das Leben von Avila, seinen Kollegen und seiner Frau bzw. seinen Freunden. Besonders Leticia ist mir dieses Mal sehr ans Herz gewachsen, aber auch der Straßenkehrer Carlos konnte mit seiner Art Sympathiepunkte bei mir sammeln. Ich empfehle übrigens, diesen Roman nicht mit leerem Magen zu lesen. Da der Comissário gutes Essen und Trinken liebt, kommt es immer wieder vor, dass einheimische Gerichte genannt werden, die einem wirklich das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Auch wenn für meinen Geschmack Bica (portugiesische Espressovariation) und Galao (portugiesischer Milchkaffee) vor allem gegen Ende recht auftauchten (Avila ist wirklich ein Kaffeejunkie, scheint mir), tat es der Lesefreude keinen Abbruch. Als einzigen kleinen Wermutstropfen empfand ich dieses Mal die Art, wie sich die Handlung entwickelt. Die Schwenks in die Vergangenheit, die ich auch bereits in den beiden früheren Büchern mochte, verrieten dieses Mal fast schon zu früh, wo das Motiv des Täters liegen könnte und wo er zu suchen wäre. Das Ende kommt trotzdem mit einer kleinen Überraschung, die mir so sehr gut gefallen hat. Mehr ins Detail möchte ich jetzt gar nicht gehen, weil ich fürchte, dass dies sonst einen Spoiler darstellen könnte. Lasst euch einfach überraschen und lest selbst. Auf jeden Fall bin ich jetzt neugierig, wie es Avila und seinen Freunden weiter ergehen wird. Daher hoffe ich, dass diese ersten "Avila Mysteries" bald eine Fortsetzung erfahren werden. Mein Fazit: "Madeiragrab" ist ein gelungener Auftakt zu einer Krimi-Serie aus der Serie von Joyce Summer. Wer Regiokrimis liebt, die auf der Inselgruppe spielen, kann hier mit gutem Gewissen zugreifen und wird nicht enttäuscht werden!

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