Die Chroniken der Reisenden. Staub-Kristall

(3)
Karen und Mihai wollten einfach nur durch die Berge wandern, ein leichtes Training im Erzgebirge vor einer größeren Tour im nächsten Jahr. Als Karen ihren Mann Mihai dann in der Höhle sieht, traut sie ihren Augen nicht: Sein Arm steckt bis zum Ellenbogen in einer Felswand. Im nächsten Moment macht er einen Schritt und verschwindet im Felsen. Weil Karens Angst um ihren Mann größer ist als die vor der Felswand, folgt sie ihm.
Die Felswand entpuppt sich als Schwelle zu einer Parallelwelt der Erde, bevölkert ausschließlich von Insekten, Vögeln und Echsen in allen Größen und vorstellbaren Erscheinungsformen. Ehe sich die zwei Menschen versehen, werden sie durch vernunftbegabte Echsen gefangen genommen und verschleppt. Schnell aber wird klar, dass die Echsen, die sich Krex nennen, nicht ihre Feinde sind. Eine der Echsen, die sich als 'Hüter der Schwelle' bezeichnet, erklärt ihnen, dass sie hier sind, um eine Aufgabe zu erfüllen. Die Echsen leiden unter einer Veränderung des Sonnenlichtes, die alles Leben auf der Ebene der Krex bedroht. Hervorgerufen wird das 'Graue Licht' durch eine Waffe, den Staub-Kristall, der sich im Besitz des geheimnisvollen Schattenherrn befindet.
Karen und Mihai, die als einzige nicht von dem Grauen Licht beeinflusst werden, müssen den Schattenherrn finden und besiegen. Gelingt es ihnen nicht, ihn aufzuhalten, wird er sich nach der Zerstörung dieser Welt mit dem Staub-Kristall und einer Armee seiner Geschöpfe aufmachen, um andere Ebenen anzugreifen.
Auf dieser Reise müssen sich die beiden Menschen ihren größten Ängsten und Problemen stellen: Mihai seiner überwunden geglaubten Drogensucht und Karen ihrer fast schon krankhaften Angst, Mihai zu verlieren. Nur wenn sie gemeinsam kämpfen, nur wenn sie aneinander glauben, kann ihnen die Erfüllung ihrer Aufgabe gelingen …
Die Chroniken der Reisenden:
Was, wenn unsere Erde nur eine Erscheinungsform von vielen ist, nur eine Ebene von scheinbar unendlich vielen Parallelwelten? Was, wenn diese Welten durch ein System miteinander verbunden sind?
Es ist die ‚Schwelle’, welche Reisenden auswählt und diese auf andere Ebenen der Erde schickt, weil sie dort eine Aufgabe zu erfüllen haben.
Ihre Abenteuer sind festgehalten in den 'Chroniken der Reisenden'.
Portrait
Carsten Zehm, geboren 1962 in Erfurt, aufgewachsen dort und in Bad Langensalza, studierte Lehramt in Halle und arbeitet als Berusfschullehrer in Oranienburg. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Er schreibt schon seit seiner Jugend. Bereits damals entstand in einer Kurzgeschichte die Idee von der „Schwelle“. Der Schwerpunkt seines Schreibens galt immer wieder der Fantasy, auch wenn ihn Ausflüge in den Bereich der Märchen, des Krimis und der Horrorgeschichten führten.
Seit 2004 erfolgte die Veröffentlichung vieler Kurzgeschichten in Anthologien und der Tagespresse. 2009 erschien sein erstes Kinderbuch. „Staub-Kristall“ ist der erste Roman des Autors.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 232
Erscheinungsdatum 22.03.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-941404-04-5
Verlag Acabus Verlag
Maße (L/B/H) 205/140/15 mm
Gewicht 315
Auflage 1. Auflage
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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1
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Reality meets Fantasy
von dark_angel aus Ulm am 22.04.2010

Karen und Mihai verbringen ihre Hochzeitsreise beim Wandern im Erzgebirge. Doch kaum haben sie ein idyllisches und ruhiges Plätzchen gefunden, an dem sie ein paar Tage verweilen wollen, verschwindet Mihai in einer Felswand. Karen, die ihm folgt, passiert ungewollt mit ihrem Mann die Schwelle in eine Parallelwelt, die von... Karen und Mihai verbringen ihre Hochzeitsreise beim Wandern im Erzgebirge. Doch kaum haben sie ein idyllisches und ruhiges Plätzchen gefunden, an dem sie ein paar Tage verweilen wollen, verschwindet Mihai in einer Felswand. Karen, die ihm folgt, passiert ungewollt mit ihrem Mann die Schwelle in eine Parallelwelt, die von Echsen, Vögeln und Insekten in noch nie gesehenen Formen bevölkert wird. Der Rückweg in ihre Welt ist versperrt und ehe sie es sich versehen, werden sie von den Krex - menschengroße Echsen - gefangen genommen... Carsten Zehm hat mit seinem Debutroman "Staub-Kristall" den Grundstein für die 'Chroniken der Reisenden' gelegt in der eine 'Schwelle' die Reisenden aussucht und sie in eine Parallelwelt schickt, um dort eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen. In welcher Parallelwelt die Reisenden jeweils landen und welche Aufgabe sie zu erfüllen haben, erfahren sie vom 'Hüter der Schwelle'. In "Staub-Kristall" müssen Karen und Mihai nicht nur die Welt der Krex retten, sondern sich auch ihren größten Ängsten und Problemen stellen. Dem Autor ist eine sehr anschauliche, detailreiche Parallelwelt gelungen, die von verschiedenen Lebewesen bevölkert wird. Und obwohl es sich um einen Fantasyroman handelt, bleibt er gleichzeitig auf dem Boden der Tatsachen. Karen und Mihai sind ein frisch verheiratetes Paar, das bereits einiges gemeinsam erlebt hat. Und auch wenn sie glauben, ihre Probleme bewältigt zu haben, so treten sie nun in dieser fremden Welt wieder zum Vorschein und bedrohen ihre Beziehung. Sie kämpfen nicht nur für die Krex, sondern auch um ihre Liebe. Die Charaktere kommen dadurch äußert real und glaubwürdig rüber. Vielleicht hätte sich der Leser an der einen oder anderen Stelle etwas mehr Fantasy gewünscht, doch dies tut der abenteuerlichen und spannenden Unterhaltung keinen Abbruch und man darf auf die weiteren 'Chroniken der Reisenden' gespannt sein. Denn der Roman wirkt gut durchdacht, liest sich flüssig, spannend und unterhaltsam.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
bodenständige Fantasy von der ich gerne mehr hätte
von A. Jürgens am 08.11.2010

Zumindest vom Grundgedanken her, erzählt der Autor nichts Neues. Allerdings: Die Art wie er die ewige Geschichte Gut gegen Böse, unlösbar erscheinende Aufgabe gegen Heimkehr in die eigene Welt, das Durchschreiten einer magischen Pforte in eine andere Welt, die unserer doch so ähnlich ist, erzählt, macht sein Buch zu... Zumindest vom Grundgedanken her, erzählt der Autor nichts Neues. Allerdings: Die Art wie er die ewige Geschichte Gut gegen Böse, unlösbar erscheinende Aufgabe gegen Heimkehr in die eigene Welt, das Durchschreiten einer magischen Pforte in eine andere Welt, die unserer doch so ähnlich ist, erzählt, macht sein Buch zu etwas Besonderem. Sehr gut gefallen hat mir, dass Zehm seine „Menschen“ und ihre Mitstreiter menschlich kämpfen lässt. Diese eigentlich magische Geschichte kommt ohne Zaubersprüche aus. Es werden keine Feuerbälle geschleudert. Es gibt keine wirbelnden Lichtschwerter. Mit Pfeil und Bogen, Messern und vor allem Köpfchen müssen sich Karen und Mihai und ihre Freunde verteidigen und angreifen. Ihre tierischen oder pflanzlichen Widersacher, die unter dem Einfluss des Schattenherrn stehen, werden nicht einfach als böse klassifiziert. Die Unterhaltungen zwischen den Lebewesen der Parallelwelt und beiden Menschen weisen die Eigenheiten auf, die eben auftauchen, wenn unterschiedliche Menschen bzw. Sprachen aufeinandertreffen und nur einer davon beide Sprachen kann. Es gibt kleinere Probleme, obwohl man im Großen und Ganzen miteinander reden kann. Karen und Mihai werden nicht zu übernatürlichen Helden stilisiert. Zehm lockert ihre Unterhaltungen mit kleinen Wortgefechten und Spitzfindigkeiten auf, die ich in kaum einem anderen Roman jemals auch nur angedeutet so gelesen habe und die die beiden einfach nur liebenswert menschlich machen. Zu jemandem, der direkt neben uns leben könnte. Lässt sie lebendige Unterhaltungen führen, die teilweise vielleicht sogar an eigene Gespräche erinnern. Sie Erzieherin, er Lehrer. Sie Tochter einer Alkoholikerin, er ehemals selbst am Abgrund des Drogensumpfs. Genau das ist es übrigens, was die beiden zusammenschweißt und Kraft für das zu absolvierende Abenteuer gibt. Fazit Der Schreibstil Zehms, seine spannende Umsetzung einer an sich nicht unbekannten Idee: Für diese Geschichte gibt es die volle Punktzahl. Es herrscht eine gesunde Ausgewogenheit zwischen Kampfszenen, dem Herantasten der unterschiedlichen Figuren untereinander, das Entstehen von Freundschaften, der Beziehung zwischen Mihai und Karen. Nichts wird irgendwo kopflastig oder zäh. Eine lebendige Geschichte, die sowohl für Jugendliche wie auch Erwachsene lesenswert ist. Der letzte Satz im Buch macht Hoffnung auf eine Fortsetzung dieser, in meinen Augen empfehlenswerten, Fantasiegeschichte.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
bodenständige Fantasy, die hoffentlich weitergeht
von A. Jürgens am 08.11.2010

Zumindest vom Grundgedanken her, erzählt der Autor nichts Neues. Allerdings: Die Art wie er die ewige Geschichte Gut gegen Böse, unlösbar erscheinende Aufgabe gegen Heimkehr in die eigene Welt, das Durchschreiten einer magischen Pforte in eine andere Welt, die unserer doch so ähnlich ist, erzählt, macht sein Buch zu... Zumindest vom Grundgedanken her, erzählt der Autor nichts Neues. Allerdings: Die Art wie er die ewige Geschichte Gut gegen Böse, unlösbar erscheinende Aufgabe gegen Heimkehr in die eigene Welt, das Durchschreiten einer magischen Pforte in eine andere Welt, die unserer doch so ähnlich ist, erzählt, macht sein Buch zu etwas Besonderem. Sehr gut gefallen hat mir, dass Zehm seine „Menschen“ und ihre Mitstreiter menschlich kämpfen lässt. Diese eigentlich magische Geschichte kommt ohne Zaubersprüche aus. Es werden keine Feuerbälle geschleudert. Es gibt keine wirbelnden Lichtschwerter. Mit Pfeil und Bogen, Messern und vor allem Köpfchen müssen sich Karen und Mihai und ihre Freunde verteidigen und angreifen. Ihre tierischen oder pflanzlichen Widersacher, die unter dem Einfluss des Schattenherrn stehen, werden nicht einfach als böse klassifiziert. Die Unterhaltungen zwischen den Lebewesen der Parallelwelt und beiden Menschen weisen die Eigenheiten auf, die eben auftauchen, wenn unterschiedliche Menschen bzw. Sprachen aufeinandertreffen und nur einer davon beide Sprachen kann. Es gibt kleinere Probleme, obwohl man im Großen und Ganzen miteinander reden kann. Karen und Mihai werden nicht zu übernatürlichen Helden stilisiert. Zehm lockert ihre Unterhaltungen mit kleinen Wortgefechten und Spitzfindigkeiten auf, die ich in kaum einem anderen Roman jemals auch nur angedeutet so gelesen habe und die die beiden einfach nur liebenswert menschlich machen. Zu jemandem, der direkt neben uns leben könnte. Lässt sie lebendige Unterhaltungen führen, die teilweise vielleicht sogar an eigene Gespräche erinnern. Sie Erzieherin, er Lehrer. Sie Tochter einer Alkoholikerin, er ehemals selbst am Abgrund des Drogensumpfs. Genau das ist es übrigens, was die beiden zusammenschweißt und Kraft für das zu absolvierende Abenteuer gibt. Fazit Der Schreibstil Zehms, seine spannende Umsetzung einer an sich nicht unbekannten Idee: Für diese Geschichte gibt es die volle Punktzahl. Es herrscht eine gesunde Ausgewogenheit zwischen Kampfszenen, dem Herantasten der unterschiedlichen Figuren untereinander, das Entstehen von Freundschaften, der Beziehung zwischen Mihai und Karen. Nichts wird irgendwo kopflastig oder zäh. Eine lebendige Geschichte, die sowohl für Jugendliche wie auch Erwachsene lesenswert ist. Der letzte Satz im Buch macht Hoffnung auf eine Fortsetzung dieser, in meinen Augen empfehlenswerten, Fantasiegeschichte.

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