Ein Hippie-Traum

Die Autobiographie

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Neil Young ist eine herausragende Figur in der Musikgeschichte. Sein Werk umspannt 40 Jahre und 34 Studioalben: Rock ‘n’ Roll, Folk und Country mit Anklängen an Blues, Techno und andere Stile. Viele seiner Songs sind inzwischen moderne Klassiker. Seit seinen Anfängen mit Buffalo Springfield gilt Young – als Solokünstler ebenso wie in seiner Zusammenarbeit mit Crosby, Stills and Nash und Dutzenden anderen bekannten Musikern und Gruppen – nicht nur als Ausnahmemusiker, sondern auch als Inbegriff des kompromisslosen Künstlers, der allein seinem Herzen und Verstand folgt. In jedem Jahrzehnt seiner Karriere landete er einen Megahit und wurde sogar zweifach in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen: als Solokünstler (1995) und als Mitglied von Buffalo Springfield (1997).Neil Young ist ein bekannter politischer Aktivist, Philanthrop und Umweltschützer und federführend bei verschiedenen sozialen Projekten, insbesondere als Mitbegründer von Farm Aid und der Bridge School, einer Schule für körperlich und geistig behinderte Kinder.In seiner Autobiographie gibt Neil Young Einblick in sein Privatleben und die Wurzeln seiner musikalischen Kreativität. Das Buch ist eine Reise, die von den schneebedeckten Landschaften Ontarios über die LSD-Boulevards im Los Angeles der 1960er-Jahre bis zu Neil Youngs paradiesischem Rückzugsort Hawaii führt.
Rezension
"Hier gibt Young nicht den nordamerikanischen Superstar, sondern seine unerschütterliche kindliche Seele preis. In vielerlei Hinsicht außergewöhnlich!" WAZ 20130215
Portrait
Neil Youngs Werk umspannt 40 Jahre und 34 Studioalben, auf denen Rock'n'Roll, Folk und Country zu hören sind mit Anklängen von Blues, Techno und anderen Stilen. Er hat mit vielen großen Künstlern und Bands zusammengespielt und sie beeinflusst: Crosby, Stills & Nash, Crazy Horse, Sonic Youth, Pearl Jam, Nick Cave u.a. Er wurde gleich zweimal in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen, 1995 als Solokünstler und 1997 als Mitglied von Buffalo Springfield. Seit Jahren engagiert sich Neil Young stark politisch und meldet sich kritisch auch zu tagesaktuellen Problemen zu Wort. 2012 erschien bei Kiepenheuer & Witsch seine Autobiographie Waging Heavy Peace - Ein Hippie-Traum.
Stefanie Jacobs wurde 1981 im Thüringischen Bad Salzungen geboren und studierte nach einer Ausbildung zur Bankkauffrau in Düsseldorf Literaturübersetzen für die Sprachen Englisch und Französisch. Sie ist seit 2005 freie Übersetzerin und lebt mit ihrem kleinen Sohn in Wuppertal. Von 2008 bis 2013 übernahm sie die Mitorganisation der jährlichen Tagung des VdÜ.
Übersetzungen
- Ronan Bennett. Zugzwang, Bloomsbury Berlin 2007- Nick Cave. Der Tod des Bunny Munro, Kiepenheuer & Witsch 2009- Frances de Pontes Peebles. Die Schneiderin von Pernambuco, Bloomsbury Berlin 2008 - Alex Gilvarry. Bekenntnisse eines friedfertigen Terroristen, Suhrkamp 2012, mit Hannes Meyer- David Gordon. Mystery Girl, Suhrkamp 2014- Mireille Guiliano. Mit Verstand und Gefühl, Bloomsbury Berlin 2010, mit Monika Schmalz- Miranda July. The First Bad Man, Kiepenheuer & Witsch 2015- Benjamin Kunkel. Unentschlossen, Bloomsbury Berlin 2006- Simon Lelic:Ein toter Lehrer, Droemer Knaur 2011Das Kind, das tötet, Droemer Knaur 2013 - Anthony Marra. Die niedrigen Himmel, Suhrkamp 2014, mit Ulrich Blumenbach- Lisa O'Donnell:Bienensterben, Dumont 2013Die Geheimnisse der Welt, Dumont 2015- Rajesh Parameswaran, Ich bin Henker, Kiepenheuer & Witsch 2013- Shreyas Rajagopal. Scar City, Ullstein 2014, mit Simone Jakob- Emily Ruskovich. Mock Orange, Hanser Berlin 2015- Gregory Sherl, Ab morgen ein Leben lang, Dumont 2014, mit Simone Jakob- Jacques Strauss. Das Jahr meiner zweifelhaften Erlösung, Berlin Verlag 2013- Mark Watson. Elf Leben, Eichborn 2011- Neil Young. Ein Hippie-Traum - die Autobiografie, Kiepenheuer & Witsch 2012, mit Michael Kellner und Hans-Ulrich Möhring
Auszeichnungen
2007 Aufenthaltsstipendium des DÜF für das EÜK Straelen2008 Johann-Joachim-Christoph-Bode-Stipendium des DÜF (Mentor: Tobias Scheffel)2009 Gläserne Übersetzerin auf der Frankfurter Buchmesse2011 Arbeitsstipendium des DÜF2014 Mentorin im Rahmen der Berliner Übersetzerwerkstatt des LCB (Mentee: Heike Reissig)Mehrere Arbeitsaufenthalte im EÜK Straelen
Michael Kellner, geboren 1953, war Buchhändler, Verleger und Kurator und ist Übersetzer der Frank-Zappa-Biographie von Barry Miles. Für die Neuübersetzung von William S. Burroughs' Roman Naked Lunch war er 2009 für den Übersetzerpreis der Leipziger Buchmesse nominiert.
Hans-Ulrich Möhring, geboren 1953, hat u.a. Zora Neale Hurston, J.R.R. Tolkien, James Hamilton-Paterson und William Blake übersetzt. 2008 erschien sein Roman »Vom Schweigen meines Übersetzers«, 2011 sein Gedichtband »Dieksee«.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 475
Erscheinungsdatum 25.09.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04477-5
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 221/148/35 mm
Gewicht 640
Abbildungen mit Fotos
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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Crazy Horse
von Patrick Nagl aus Wien am 26.03.2013

Neil Youngs Autobiographie ist durchaus lesenswert, spannend und zugleich auch unterhaltsam, wenngleich er sich auch in so mancher textlicher Wiederholung selbst zitiert. Die Aneinanderreihung der Kapitel ist nicht immer klar bzw. chronologisch was auf ein gewisses chaotosches Potential des Schreibers zurückzuführen ist. Man kann Neil aber nicht böse sein... Neil Youngs Autobiographie ist durchaus lesenswert, spannend und zugleich auch unterhaltsam, wenngleich er sich auch in so mancher textlicher Wiederholung selbst zitiert. Die Aneinanderreihung der Kapitel ist nicht immer klar bzw. chronologisch was auf ein gewisses chaotosches Potential des Schreibers zurückzuführen ist. Man kann Neil aber nicht böse sein - immerhin ist er Rockstar und kein Autor, und er ist sich dessen bewusst...

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Kein Hippie-Traum: Gut und schlecht - wie seine Musik!
von einer Kundin/einem Kunden am 20.01.2013

Wie schon bei der Musik des Meisters unsagbar schlechte Songs und auch Alben immer wieder zwischen die Perlen gestreut werden, gibt es auch bei seiner Autobiographie Zeilen, bei denen man am liebsten aufhören würde mit dem Lesen. Irgendwann hat man es kapiert, dass die modernen Speichermedien schlechte Tonqualität abliefern... Wie schon bei der Musik des Meisters unsagbar schlechte Songs und auch Alben immer wieder zwischen die Perlen gestreut werden, gibt es auch bei seiner Autobiographie Zeilen, bei denen man am liebsten aufhören würde mit dem Lesen. Irgendwann hat man es kapiert, dass die modernen Speichermedien schlechte Tonqualität abliefern und dass Young uns hier Rettung verspricht. Und manchmal wird er uns richtig unsympathisch mit seinem gigantischen Oldtimerfuhrpark und seiner Eisenbahnsammlung. Aber dann sind da eben auch die Stellen, in denen er von seinem behinderten Sohn erzählt und davon, wie er viele Entscheidungen ohne Rücksicht auf Verluste immer wieder für seine Musik getroffen hat. Und wer bis zum Schluss liest, wird mit einer wunderbaren Traumszene für alle Längen mehr als entschädigt. Youngs Leben ist wie seine Musik - schlecht und gut zugleich. Und man läuft immer Gefahr, dass man Geniales verpasst, wenn man zu früh damit aufhört!

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Heart of Gold
von einer Kundin/einem Kunden am 06.10.2012

Als Song ist mir von Neil Young vor allem -Heart of Gold- in Erinnerung geblieben. Seine Songs verkörperten wie die anderer Interpreten jener Zeit ein ganz besonderes Lebensgefühl. Freiheit, Liebe, Gleichheit und -Alles ist möglich-. Menschen, die sich gerne an jene Zeit erinnern, werden die Biographie mit Vergnügen lesen. Interessant... Als Song ist mir von Neil Young vor allem -Heart of Gold- in Erinnerung geblieben. Seine Songs verkörperten wie die anderer Interpreten jener Zeit ein ganz besonderes Lebensgefühl. Freiheit, Liebe, Gleichheit und -Alles ist möglich-. Menschen, die sich gerne an jene Zeit erinnern, werden die Biographie mit Vergnügen lesen. Interessant und durchaus mit Humor erinnert uns Neil Young an einen -Hippie-Traum-.

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